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Archive for November 2011

Liebe. Atemlose, erwartungsvolle Liebe. Jede Sekunde, jeder Gedanke gilt dem anderen. Wird er mich lieben? Alles wird so schön, so groß, so unglaublich. Wird es das sein?

Wie gerne möchte man glauben, dass sich die Hoffnung erfüllt. Das Liebe alle Hindernisse überwindet. Zeit, Raum, Geld, Tod. Was ist es dann, dass uns so schwer und kurzatmig im Alltag werden lässt? Gewohnheit, Sprachlosigkeit, stetiger Wechsel und doch immer gleiche Tage.

Der Alltagstrott wird nicht mehr von Samba oder Rumba unterbrochen. Keine Walzer mehr, keine roten Rosen. Stattdessen Hemden bügeln und Müll hinunter tragen.

Wo ist das Funkeln der ersten Tage hin, als die Sonne bei Nacht aufging und die Sterne den Tag erhellten? Wo ist die sehnsüchtige Spannung des ersten Kusses, die Hand des Geliebten in meiner Hand?

So viele Fragen, keine Antworten. Kann man so lieben? Nur einmal? Alles ein Schwindel der Evolution? Oder des Gehirns? Damit sich Menschen zusammen tun, um eine Familie zu gründen? Eine Erfindung der Literatur, um die Menschen für ihr Sehnen zu entschädigen und ihnen die ersterbende Hoffnung in einem goldenen Strahlen erscheinen zulassen? Die Melancholie eines fernen Tages oder die Nostalgie vergangener Zeitalter.

Immer wieder versuche ich den Gedanken zu ergründen, aber ich schätze, dass ich mir daran die Zähen ausbeißen werde, ebenso wie Generationen von Schreibern vor mir.

Ich schreibe mir das Leben schön oder versuche es zumindest.

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….oder der Fluch der Wölfe

Serafine, die viele Jahre ihres Lebens im Waisenhaus verbracht hat, erbt die Hälfte des Landschlosses Aldenham Park vor den Toren Londons. Die andere Hälfte erbt ihr Cousin Toby Stevens, ein bekannter Shakespeare Schauspieler. Serafine, die nichts von ihrer Familie ahnte, beschließt in Aldenham Park einzuziehen. In der ersten Nacht, die sie dort verbringt, träumt Serafine von Baron Aldenham, dem Erbauer des Schlosses. Wie sich herausstellt, ist der Lord ein Geist und nicht die einzige außergewöhnliche Person im Schloss. Das Zusammenleben mit Toby gestaltet sich als schwierig, besonders nachdem Serafines Freundin Eve und Tobys Freund Simon Zuflucht in dem Schloss suchen. Serafine wird neugierig, als ihr Lord Aldenham von einem Fluch erzählt, der über der Familie liegt und macht unheimliche Entdeckungen, was das Haus und die Geschichte seiner Bewohner betrifft. Kann Serafine das Rätsel lösen und den Mann erobern, der ihr bestimmt ist?

Das ist er also, der Klappentext meines neuen Romans. Ich bin echt froh, dass ich ihn fertig geschrieben habe, denn ich hatte super viel Spaß am Schreiben und Fantasieren. Es ist eine Fantasy-Romance. Jetzt muss ich nur noch meine Testleser damit versorgen und hoffen, dass es ihnen gefällt.

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Komm

Ich stehe an der Bar. Der erste eiskalte Schluck  Cola schreckt meinen erhitzten Körper auf. Ich spüre jeden Tropfen die Kehle hinunter kullern. Die Bässe wummern und die Vibration der Musik fährt durch jede Zelle meines Körpers. Mein Herz zittert im Rhythmus der Musik. Um mich herum tanzt eine hypnotisierte Masse. Ich betrachte sie, als wären sie hinter Glas und stehe doch mittendrin. Die Tänzer sind in sich versunken, Blick nach innen gerichtet.

Meine Haut kribbelt. Jemand hat mich berührt. Ich dreh mich um und zwei dunkle Augen fangen meinen Blick.

„Cheers.“

Er hebt sein Glas, tickt es gegen meins und nimmt einen Schluck. Er gefällt mir. Dunkler Typ, modischer Bart. Ein wissender Blick. Ich lächele ihn an. Sein Gesicht zeigt keine Regung. Dann eben nicht. Ich drehe mich weg.

„Ich will dich ficken“, höre ich seine Stimme, dicht an meinem Ohr.

Ohne auf meine Antwort zu warten, nimmt er meine Hand und zieht mich hinter sich er.

„Was bildest du dir ein!“, protestiere ich, „ich gehe doch nicht mit jedem Kerl ins Bett, der mal eben Lust aufs vögeln hat.“

„Stimmt“, sagt er schlicht, „aber mit mir wirst du es tun. Ich weiß, dass du Lust aufs Ficken hast.“

„Frechheit!“, stoße ich hervor und will ihm meine Hand entziehen. Er lässt nicht locker. Hält kurz inne. Zieht mich zu sich heran, beugt sich vor und sagt:

„Du bist heiß und feucht.“

Ich schnappe nach Luft. Woher kann er wissen, was ich jetzt erst fühle. Eine Mischung aus Angst und Faszination strömt durch meinen Körper. Seine Hände sind schlank und gepflegt. Durch das eng anliegende Shirt kann ich seinen muskulösen Oberkörper erkennen. So leicht bin ich nicht zu haben.

„Ich muss meiner Freundin bescheid sagen“, mache ich einen Versuch mich aus der Situation zu winden.

„Die ist beschäftigt.“ Er zeigt auf Linda, die in einer Ecke mit einem knackigen Typen knutscht.

„Komm.“

Mein Widerstand bricht in sich zusammen. Ich folge ihm, wie dem Rattenfänger von Hameln.  –  Nur ein Wort. – komm  – Bin ich doch so leicht zu haben?

 

 

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Ort: Büro eines Polizeipräsidiums, kahle Wände, ein  Schreibtisch, zwei Stühle

Kommissar: Ende fünfzig, korpulent, Haarkranz, Schnauzer

Mann: etwa dreißig, dünn, lange Haare, Späthippie

Prolog

Kommissar Baumann sitzt an seinem Schreibtisch und liest einen Zettel. Auf seinem Schreibtisch türmen sich die Akten. Sein Assistent huscht herein, stellt ihm eine Tasse mit dampfendem Kaffee auf den Tisch. Auf der anderen Seite des Tisches sitzt Bruno Süss. Zusammengesunken, die Hände vor das Gesicht geschlagen, sitzt er da und Schluchzt erbärmlich. Er will seine Freundin Dolly als Vermisst melden. Pünktlich um 16.15 Uhr kam er von der Arbeit nach Hause und fand auf dem Küchentisch einen Brief, der an ihn gerichtet war. Darin teilte ihm seine Freundin mit, dass sie ihn verlässt. Sofort war er ins Polizeipräsidium gehetzt, um ihr Verschwinden zu melden. Er will sie wieder haben. So schnell wie möglich.

K.:  Also, Herr Süss, wie ich aus dem Abschiedsbrief ihrer Freundin entnehmen kann, möchte sie nicht gesucht werden. Ich lese wörtlich: „Lieber Bruno, die Zeit mit dir war schön, aber ich habe keine Lust mehr, wie eine Puppe von dir behandelt zu werden. Such nicht nach mir, ich komme schon zurecht, Dolly“

Bruno wird von einer neuen Salve Schluchzen geschüttelt.

K.: Ich bitte sie, Herr Süss! So was ist schon so vielen anderen Männern passiert. Sie werden es überleben!

B.:  Sie verstehen das nicht, Herr Kommissar. Sie war mein ein und alles, mein Liebling! Auch wenn ich ab und zu mal was mit einer anderen Puppe hatte. Ich kam immer zu ihr zurück. Jeden Tag hab ich ihr gesagt: Du bist die Beste, Dolly. Morgens hab ich ihr beim Anziehen geholfen, hab ihr das Make-up aufgelegt und auch sonst alles für sie getan.

Bruno schnäuzt sich in ein Taschentuch. Der Kommissar schüttelte den Kopf. Erst geht der Kerl fremd und dann glaubt er, seine Freundin lässt sich alles gefallen.

K.:  Das mit den anderen Weibern hätten sie mal lieber lassen sollen! Außerdem wäre es besser gewesen sie auch mal was alleine machen zu lassen? Frauen mögen das nicht, wenn sie zu sehr bevormundet werden.

B.:  Ja, das weiß ich jetzt auch! Aber ich bin auch nur ein Mann und es gibt so viele tolle Puppen, da kann man schon mal in Versuchung kommen. Wissen sie, erst war mir nur der Sex mit Dolly wichtig, aber dann wurde es eine richtige Beziehung. Ich kann nicht ohne sie leben. Was soll ich denn jetzt machen?

K.:  Haben sie schon mal bei Freunden oder Verwandten angerufen?

B.:  Nein. Sie hat keine Verwandten oder Freunde. Wir haben sehr zurück gezogen gelebt. Ich ging zur Arbeit, kaufte für uns ein und wenn ich nach Hause kam, haben wir es uns gemütlich gemacht.

Der Kommissar schüttelt den Kopf, macht eine Schublade auf und holt einen Bogen Papier heraus.

K.:  Sie hätten mehr mit ihrer Freundin unternehmen sollen. So ein eintöniges Leben hält ja kein Mensch aus.

B.:  Mir hat es gefallen. Wir hatten den geilsten Sex, den sie sich vorstellen können! Sie war immer bereit.  Jeden Wunsch habe ich ihr von den Augen abgelesen. Sie hatte die neusten Klamotten, Schmuck, viel zu viele Schuhe und immer die neusten Perücken. Und jetzt! Nichts mehr da! Sie hat alles mitgenommen.

Bruno kommen wieder die Tränen. Der Kommissar sieht ihn irritiert an. Er hat schon von einigen Fetischen gehört, aber Perücken gehörten nicht dazu. Aber eventuell hat Dolly eine Krankheit, weshalb sie keine eigenes Haar hat.

K.:  Herr Süss, hat ihre Freundin eine Krankheit, oder warum trägt sie Perücken?

B.:  Nein, wo denken sie hin! Aber ich mag es, wenn sie von Zeit zu Zeit mal eine andere Frisur hat.

K.:  So, so.

Der Kommissar beugt sich über seine Zettel und macht ein paar Notizen. Irgendwie muss er diesen armen Irren so schnell wie möglich los werden. Er schaut den verheulten Bruno an.

K.:  Gut, also normalerweise ermitteln wir nicht in so offensichtlichen Fällen von einseitigem Verlassen. Aber ich will in ihrem Fall eine Ausnahme machen. Ich werde mich ein bisschen umhören. Vielleicht finde ich etwas heraus.

B.:  Das würden sie tun? Danke, Herr Kommissar, ich weiß gar nicht wie ich ihnen danken soll!

K.:  Lassen sie es gut sein. Wer weiß ob ich sie finde?!

B.:  Sie kann nicht weit weg sein. Sie ist eher ein Bisschen steif und unbeweglich.

K.:  Sie ist also nicht sportlich?

B.:  Nein, nicht wirklich. Aber im Bett kann die sich verbiegen, das kann ich ihnen sagen! WOW! Sex mit Dolly ist das Größte.

Der Kommissar räuspert sich. Es gibt Dinge, die will man nicht wissen.

K.:  Auf die Personenbeschreibung zurück zu kommen, können sie mir vielleicht sagen, wie sie zu dem Zeitpunkt ihres Verschwindens aussah.

B.:  Also, ich hatte ihr die blonde Perücke aufgesetzt. Die Augen sind Blau, meine Lieblingsfarbe. Sie ist schlank, aber gut gebaut, wenn sie wissen was ich meine!? Sie ist etwa 1,60m groß. Jeder Zentimeter purer Sex! Sie werden es sofort erkennen, wenn sie Dolly sehen.

Bruno deutet mit den Händen die Formen einer Frau an, die nach der Beurteilung des Kommissars, einen sehr großen Busen hat. Bruno hat einen verklärten Blick und der Kommissar ist froh, dass er Brunos Gedanken nicht lesen Kann. Er ignoriert die Anzüglichkeit und fährt fort.

K.:  Und wie alt ist Dolly?

B.:  Drei Jahre.

K.:  Nein. Sie haben mich falsch verstanden. Nicht wie lange sie mit ihnen zusammen war, sondern ihr Alter!

B.:  Sag ich doch. Drei Jahre.

K.:  Hören sie, Herr Süss! Veräppeln kann ich mich auch alleine! Dazu brauche ich sie nicht. Sie sind hier auf einem Polizeipräsidium und nicht bei „Verstehen sie Spaß“! Sie haben hier die Wahrheit zu sagen. Sonst landen sie schneller in einer Zelle, als sie Dolly sagen können!

B.:  Aber Herr Kommissar, für wen halten sie mich!

Bruno ist empört. Der Kommissar überlegt, ob er den Kerl mal ins Röhrchen blasen lässt. Bis jetzt hatte er nicht den Eindruck als stehe Herr Süss unter Alkoholeinfluss. Es wäre auch denkbar, dass Herr Süss schizophren ist.

K.:  Noch mal, Herr Süss. Wie alt ist ihre Freundin.

B.:  Drei Jahre.

K.:  Wie kann eine erwachsene Frau drei Jahre alt sein!

Der Kommissar klopft ärgerlich mit der flachen Hand auf den Tisch. Jetzt reicht es! Sein Tisch liegt voller Papiere und dieser Idiot stiehlt ihm die Zeit. Bruno sieht den Kommissar mit großen Augen an.

B.:  Ach, habe ich es nicht erwähnt? Sie ist eine Living Doll. Eine Liebespuppe. Ich habe sie vor drei Jahren gekauft.

K.: Wie bitte???

Der Kommissar greift sich ans Herz. Bald geht er in Rente. Gott sei dank!

Epilog

Dolly war mit Sack und Pack zu Hubert, Brunos einzigem Freund gezogen. Dieser hatte sie schon lange beobachtet. Eines Tages, Bruno war bei der Arbeit, hatte sie Hubert ihre beste Seite gezeigt. Das hatte ihn so scharf gemacht, dass er nur noch auf eine günstige Gelegenheit wartete um Dolly abzuholen. Sie war froh über einen Tapetenwechsel. Mit Bruno gab es in den letzten Monaten nur noch 08/15 Sex. Außerdem war sie es leid mit anzusehen, wie Bruno sich mit anderen Dolls vergnügte. Bruno bekam nie heraus, wohin Dolly verschwunden war. Hubert verlor kein Wort darüber und Dolly war sehr verschwiegen.

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Rilkes letzte Reise

Montreux, 27.12.1926

Von meinem Schreibtisch aus, habe ich einen wunderschönen Blick auf das verschneite Montreux. Ein weißes Wunderland aus Stille und Eis. Es gibt meiner letzten Reise den passenden Rahmen. Die Ärzte, hier im Sanatorium Valmont sur Territet, können mir keine Hoffnung auf Heilung machen und ich selbst spüre mir bleibt nur noch wenig Zeit. In meinem bewegten Leben habe ich viele Reisen unternommen. Davon war meine erste Reise auf die Militärschule, zu der mich meine Eltern zwangen, sicher die schlimmste, während die Reisen nach Paris zu den schönsten zählten.

Oh, Paris! Was für eine Stadt. In der ersten Zeit barg diese riesige Stadt einigen Schrecken für mich, wurde aber mit jedem Tag, jeder Woche mehr und mehr zu einer Inspiration, zu einer Muse. Sinnlich, erotisch, poetisch, voller Atmosphäre und mit einem Charme, dem man sich nicht entziehen kann. Ich durfte dort zwei der außergewöhnlichsten Künstler ihrer Zeit kennen lernen, August Rodin und Paul Cezanne.

So sehr mich Paris berauschte, so sehr drückte mich der erste Weltkrieg nieder. Die traumatischen Erlebnisse brachten meine innere Stimme zum verstummen. Es dauerte einige Jahre, bis ich mich davon erholte. In dieser sprachlosen Zeit hasste ich mein Leben und erwartete voll Ungeduld den erhofften Ansturm des Geistes, der mich aus diesem trostlosen Zustand erlöste. Als er mich dann endlich durchströmte, war es so ungeheuerlich, dass ich es kaum ertrug und mein schwächlicher Körper zitterte wie im Fieber.

Die Kunst ist eine launische Geliebte, die kommt und geht, wie es ihr beliebt. Aber ohne sie sind wir verloren, –  nun genug davon, ich will in den letzten verbliebenen Stunden nicht an diese furchtbaren Qualen der Ausdruckslosigkeit denken, in der jeder Dichter seine eigene Hölle erlebt.

Lieber will ich an die wunderbaren Frauen denken, die mich geliebt und gefördert haben. Frauen es mir ermöglicht haben meiner Berufung zu folgen. Ich denke voller Wärme und Herzlichkeit an sie.

Während ich ihre Hingabe und Liebe an mich bewundere, muss ich sagen, dass mir das Lieben nie leicht gefallen ist. Die Liebe war und ist noch immer eine große Unbekannte, ein Geheimnis, dass ich gerne entschlüsselt hätte. Doch nie vermochte es eine Frau, mich für immer an sich zu binden.

Sie beflügelten mich, waren mir Musen und Mäzene, im Guten wie im Bösen, aber das Miteinander auf Dauer, ist mir eine Beschränkung, ja eine Beraubung meiner Freiheit und Entwicklung gewesen. Meine liebe Freundin und Geliebte Lou Andreas Salome drückte es einmal so aus:

„Alle Liebe ist auf Tragik ausgelegt. Nur stirbt die glückliche an Übersättigung, die unglückliche an Hunger.“

So habe ich gelebt und geliebt. Ich genoss meine Berühmtheit, die mir Villen, Schlösser, Frauenherzen und Geldbeutel öffnete und mir die Möglichkeit gab meine Werke zu vollenden und sie einem begeisterten Publikum vorzutragen.

Mit den Jahren kam ich mir freilich manchmal vor, wie der Panther, vorgeführt in einem Käfig, der müde durch die Gitterstäbe schaut und dahinter keine Welt mehr erblicken kann. Nun, dass sind die ehernen Gesetze der Welt, wo auch immer Licht erstrahlt, da sind die Schatten um so tiefer.

Aber sei es, wie es sei. Ich habe alle Höhen dieses Lebens beschritten, das Leben kann mir nichts mehr geben und auch wenn meine Zeit abgelaufen ist, möge niemand vergessen, dass Leben ist eine Herrlichkeit! So kann ich, in Ruhe und Frieden mit mir selbst, Abschied nehmen. Der einzige Wunsch, den ich noch hege ist, dass mein Werk bewahrt und meinen Lesern eine Quelle stetiger Freude und Inspiration bleiben wird.

Von ganzem Herzen,

Rainer Maria Rilke

 

Rilke ist einer meiner liebsten Dichter und ich möchte diesen Text als eine Hommage verstanden wissen.

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Blond, na und?

Ich kann es einfach nicht mehr hören! Was hat diese Haarfarbe, was andere nicht haben? Gestern Abend gab es tatsächlich eine Sendung über schlaue, blonde Frauen. Danke! Muss Frau sich jetzt schon rechtfertigen, wenn sie schlau und blond ist?

Blondinen bevorzugt, dass hat Marilyn Monroe ja schon zu spüren bekommen. Sogar Mister Kennedy stand mehr auf die blonde Sexbombe, als auf seine dunkelhaarige Jackie O. Aber hatte das was mit dem Intellekt der Frauen zu tun? Wohl eher mit dem des ein oder anderen Mannes, der scheint nämlich beim Anblick von Blondinen regelmäßig in die Hose zu rutschen, besonders wenn die Attribute jung und vollbusig noch dran hängen.

Ich bin zwar weder das eine noch das andere( besonders jung oder besonders vollbusig), aber seit meine (blonden!)Haare die Länge „Schulterlang“ überschritten haben, schauen mir auch mehr Männer hinter her, als vor her. Dabei hat sich weder mein Gesicht, meine Figur oder mein Intelligenzquotient geändert (was für ein Glück).

(An dieser Stelle kommt ein ellenlanger Gedankenstrich, weil ich über die Möglich- und Unmöglichkeit der Haarfarbenbevorzugung nachdenke.)

Na gut. Sei es wie es sei. Ich kann auch nichts dafür, dass mir blond besser steht als brünett. Ich bin nun mal blauäugig (was ich nicht missverstanden wissen möchte!!!) und habe helle Haut. Ich muss die Klischees in Kauf nehmen. Aber nur so unter uns, ich mag ja außen blond sein, aber zum Glück trifft das nicht auf meinen Verstand zu.

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Kurze Kurzgeschichte

Affäre

 

Marc hatte eine Affäre.

Und er hatte es mir gesagt.

Einfach so.

Zwischen Abendessen und Tagesschau.

Jetzt war er tot.

Ich war erleichtert.

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