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Archive for April 2012

Pradas und Titten

„Miss Weston, wie wäre es denn mit uns beiden, darf ich sie auf einen Champagner einladen?“, fragte Mister McDonald, mein Noch-Chef und starrte auffällig auf mein Dekolleté.

„Legen sie ein Paar rosa Pradas und die Kette von Tiffanys drauf und ich lasse mit mir reden.“

Ich drehte mich auf dem Absatz um und ließ ihn stehen. Was dachte sich dieser Mistkerl eigentlich? Jeden verdammten Tag des letzten Monats hatte ich mich krummgelegt, Überstunden geschoben, keine Anerkennung dafür geerntet und jetzt baggerte mich dieser dicke, schwitzende Kerl auch noch an. Manche Männer denken wohl, weil sie eine dicke Börse haben, können sie sich alles erlauben.

Diese Party war für mich gegessen. Ich steuerte Richtung Ausgang. Ich hatte maßgeblich zum Erfolg des Abschlusses beigetragen und die Nase gestrichen voll. Sollten sie den nächsten Auftrag ohne meine Hilfe erledigen.

„Mit einer Kette von Tiffanys kann ich dienen, aber bei den Pradas muss ich passen, ich kaufe bei Armani“, hörte ich eine dunkle Männerstimme, die sich in meine Ohren schmolz.

Der dazugehörige Besitzer schob sich in mein Blickfeld und ich sah in zwei dunkelbraune Augen, die mich interessiert musterten.

„Ich denke“, er verzog spöttisch seine sinnlichen Lippen, „das Geld wäre gut investiert.“

„Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich in sie investieren will.“

Meine Stimme zitterte und ich hoffte, er hätte es bei dem Geräuschpegel im Raum nicht gehört. Ein Hauch von Strelson No.1  wehte zu mir herüber und meine Hormone fingen an Samba zu tanzen. Verdammt sah der Mann gut aus! So ein Prachtexemplar hatte ich schon lange nicht mehr gesehen. Besonders wenn ich an die wabbeligen Anzugträger der letzten Wochen dachte. Woher kam er? Er schien keiner unserer Kunden zu sein, die hatte ich in den letzten Wochen zur Genüge bewundern dürfen. Vielleicht einer der Vorstandsmitglieder? Der Gedanke glich fast einer Blasphemie.

„Die Modalitäten können wir bei einem Glas Rose besprechen.“

Er grinste und legte ganz leicht seine Hand auf meinen Unterarm. Was für schöne Finger! Mein Herz machte einen Satz. In meinem Körper setzten sich chemische Prozesse in Gang, die ich beim besten Willen nicht mehr aufhalten wollte. Ich wusste, dass er wusste, dass ich sein Angebot nicht ausschlagen würde.

„Und wenn ich Nein sage?“

Ich durfte ihn nicht denken lassen, ich wäre leicht zu haben.

„Dann würde ihnen nicht nur eine teure Kette entgehen, sondern eine Nacht, die sich nicht so schnell vergessen werden.“

Er hatte sich zu mir herunter gebeugt und mir die letzten Worte ins Ohr geflüstert. Sein Atem streifte meinen Hals. Eine heiße Welle rieselte meinen Nacken hinunter und traf mein Lustzentrum direkt ins Schwarze. Ich wusste, dass er die Wahrheit sagte und ich würde um nichts in der Welt darauf verzichten, seine Offerte anzunehmen.

„Miss Weston“, hörte ich Mister McDonald hinter mir rufen, „wollen sie schon gehen?“

„Ich schätze, Mister McDonald hat sich ihre Einladung überlegt. Welches Angebot ist ihnen lieber?“, stellte er mich vor die Wahl.

Die Sachlage war klar.

„Na, dann überzeugen sie mich“, sagte ich eine Spur zu selbstsicher.

„Nichts was ich lieber täte.“

Er griff nach meiner Hand, und bevor ich mich versah, hatte er mich aus dem Saal dirigiert und in eine schwarze Limousine verfrachte.

„Es wäre schön, wenn ich wüsste, mit wem ich mich kopfüber in die Nacht stürze. Mein Name ist Tess …“ er unterbrach eine Vorstellung.

„Wir wollen es doch nicht kompliziert machen“, er lächelte entwaffnend, „der Vorname reicht. Lucas.“

Er nahm meine Hand in seine und zog sie an die Lippen. Ich hielt den Atem an. Sein Mund glitt über mein Handgelenk, meinen Arm hinauf. Er hauchte winzige Küsse auf meine Schulter, meinen Hals und als er an der empfindlichen Stelle hinter meinen Ohren anlangte, war jeder Damm gebrochen. Ich wollte ihn auf der Stelle. Mein Höschen war feucht und meine Brustknospen so hart, dass sie sich quälend an dem feinen Seidenstoff meines BHs rieben. Oh, mein Gott. Was machte er da? Seine Hand schon den Saum meines Kleides immer weiter nach oben, bis seine Finger die nackte Stelle über meinen Strümpfen erreichte. Ein erstauntes „Oh“ entfuhr ihm und ich freute mich, dass er etwas gefunden hatte, dass er nicht erwartete.

„Du kleines Luder“, flüsterte er mit rauer Stimme, „hast du noch mehr Überraschungen parat?“

Ich seufzte nur und schloss die Augen. Dass würde ich ihm später zeigen. Frau darf schließlich nicht sofort alle Karten auf den Tisch legen. Ich war mir sicher, dass nicht nur ich eine unvergessliche Nacht erleben würde…

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Wie sagt die Werbung so schön: Ohne Herz wären wir nur Maschinen. Langsam habe ich das unangenehme Gefühl, das ist eine weltweite Verschwörung. Eigentlich halte ich nichts von solchen Theorien, aber ich kann den Verdacht nicht abschütteln. Ist Dankbarkeit eine Schwäche? Freundlichkeit nur noch erwünscht, wenn man sich dadurch einen Vorteil erhofft oder weil man einen Höhergestellten milde stimmen will?

Ich könnte mich übergeben (KOTZEN). Klar, für seine Arbeit bekommt man Geld als Lohn. Und trotzdem will mir nicht in den Kopf, warum es so schwierig ist, seinen Arbeitnehmer zu loben. Ein nettes Wort der Ermunterung oder der Dankbarkeit (welch umstürzlerischer Gedanke) zur Motivation, denn wie lehrt uns die Pädagogik: Lob verstärkt erwünschtes Verhalten mehr, als Kritik unerwünschtes Verhalten ausmerzt. Weit gefehlt! Du kannst noch so viel mitdenken, damit alles reibungslos läuft, glaub ja nicht, dein Chef denkt, dass du diese Situation hervorgerufen hast, nein, er bemerkt es gar nicht! Denn, und das lehrt uns das Leben, solange alles läuft, glaubt der Chef, er wäre der „tolle Hecht“. Aber wehe es läuft schief! Dann bist du schneller zusammengefaltet als eine alte Zeitung.

WAS IST SO SCHLIMM DARAN FREUNDLICH ZU SEIN???

Ich meine, gut, ich bin keine zwanzig mehr, und vielleicht habe ich eine andere Erziehung genossen, als die „heutige“ Jugend (was für ein blödes Gewäsch???), aber die meisten Chefs sind keine zwanzig, wo ist ihre Erziehung geblieben?

Besonders in der heutigen Zeit, in der es viele Menschen schwer haben einen Job zu finden, oder auch ein angemessenes Gehalt für ihre Arbeit zu bekommen, in einer Zeit in der Kinder in unserem Land nicht genug zu essen haben, in der die Preiserhöhungen die Lohnerhöhungen (wenn es welche gibt) übersteigt, warum kann man in dieser Zeit nicht etwas kostenlos geben?

Ein Lächeln, ein Lob, einen freundlichen Gruß. Sind wir alle so sehr auf uns fixiert, auf unser Wohl, dass wir nicht mehr bemerken, wenn andere eine Aufmunterung benötigen? Ich könnte platzen vor Wut, über die Gedankenlosigkeit meiner Umgebung. Damit meine ich nicht nur die Chefs. Ich bemühe mich, so oft es geht zu loben, zu ermuntern, mich für meine Familie, Freunde und Kollegen einzusetzen (und sollte ich es einmal versäumen, möge man es mir nachsehen und ich bitte um Entschuldigung), aber es kann doch nicht angehen, dass ich um Anerkennung betteln muss?

Ich weiß, dass ich gute Arbeit leiste (und zum Glück habe ich Arbeitskollegen, die zuverlässig sind und mich tatkräftig unterstützten) und ich habe es verdient, dass man mich beachtet und schätzt. PUNKT!

Als ich jemand um etwas bat (das jemand anders gewährt wurde) bekam ich zu hören: es geht ums Prinzip, mit prompt folgender fadenscheiniger Begründung, wieso, weshalb … nicht. Sind wir im Kindergarten? Ich bin erwachsen und wenn mir in einer Ausnahmesituation etwas erlaubt wird, bin ich mir sehr wohl im Klaren darüber, dass diese Situation eine Ausnahme ist (wie es das Wort andeutet: Einzelfall, Einmaligkeit, Sonderfall ).

Wo ist das Herz geblieben? Müssen wir uns erst eins schnitzen? Woraus? Holz, Eis, Stein?! Können wir nicht dankbar sein für das Leben, für Sonne und Regen, eine warme Wohnung und genug Essen auf unserem Teller? Ja, das können wir. Und nicht weil jetzt kommt: Seht euch andere Länder an. Nein! Das Leben ist toll, besonders dann, wenn man Menschen trifft, die großzügig ihre Freundlichkeit mit uns teilen.

Heute hat mir ein netter Kollege, einfach so, einen Schokoriegel mit gebracht und das obwohl ich eher ihm einen hätte mitbringen sollen, weil er einer meiner zuverlässigsten Kollegen ist, die sich immer bereit erklären, etwas extra zu machen, wenn Not am Mann ist. Und für diesen Extraschub Freundlichkeit möchte ich mich von ganzen Herzen bedanken.

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…, darum verbreite ich dort soviel Chaos wie möglich, wo ich gerade bin. Zumindest wäre es das, was ich gerne täte. Im Grunde genommen versuche ich das Chaos zu beherrschen, und das ist gar nicht so einfach. Ich hantiere mit zig Zetteln, rattere im Kopf den ganzen Tag meine Listen herunter und abends vor dem Schlafengehen fange ich an, mir die Listen für den nächsten Tag herunter zu beten. Kein Wunder, dass ich von der Arbeit träume … dabei denke ich während der Arbeit, sobald ich mich unbeobachtet fühle, an meinen neuen Roman. Ich befinde mich gerade an einem gefährlichen Punkt. Dem instabilen Punkt. 40 Seiten. Meistens entscheidet sich da, ob ich weiter schreibe oder nicht. Aber die Geschichte ist mir wichtig. Sehr sogar.

Das Ganze ist verzwickt. Ich habe vor einen real-fiktiven oder fiktiv-realen Roman zu schreiben. Einerseits inspiriert mich mein Arbeitschaos (in meinem echten Leben) für mein „geheimes“ Leben (Schreiben), andererseits wirkt sich mein Schreiben auf mein „echtes“ Leben aus.

Es muss wohl so sein. Entweder kopiert die Kunst das Leben oder das Leben die Kunst. Ich stelle an mir fest, dass ich mich teilweise anders verhalte und Gedanken durchdenke, die ich mir in meinem „echten“ Leben sonst nicht erlaube. Zugegeben, dass ich das, was ich erlebe, (oder teilweise komponiere (ist das schönere Wort)) für meine Story „verarbeite“. Ich nehme mir außerdem mehr heraus (oder komme mehr aus mir heraus) als es meinem Naturell entspricht, da meine Hauptfigur offensiver und kesser ist. Sozusagen ein Selbstversuch. Ich kann mich nicht erinnern, mich jemals als Testperson für eine meiner Geschichten versucht zuhaben, obwohl jeder Schreiber weiß, etwas von uns steckt in jeder Geschichte.

Andererseits ist es sehr interessant zu sehen, wie sich bestimmte Situationen entwickeln, wenn ich mich nicht so verhalte, wie ich es normalerweise tun würde. Zum Beispiel heute, da habe ich die Konfrontation mit einer Person gesucht (und gewonnen), bei der ich sonst gedacht hätte: sag lieber nichts. Aber ich dachte: erstens muss ich für meine Kollegen einspringen (ich hatte sie immerhin darum gebeten diese Sache für mich zu erledigen) und zweitens: mein Charakter würde sich diese Ungerechtigkeit nicht gefallen lassen. Ich musste und wollte etwas dagegen tun. Und ich wollte wissen, wie es sich anfühlt, wenn ich nicht kusche, sondern in die Offensive gehe. (Wie fühlt meine Hauptperson? Wie ist die Situationsdynamik? Was sagen die anderen Personen (z. B.: „der Feind“? Was kommt dabei heraus?)

Das hat sich richtig, richtig gut angefühlt! (Ich kann das! Ich kann mich wehren. Besonders wenn ich die Verantwortung habe.) Es hatte auch noch eine positive Wirkung: Ich bin ruhiger geworden. Die letzten zwei Tage habe ich am Rad gedreht. Ich dachte, diese Jobgeschichte krieg ich nicht auf die Reihe. (Ich muss die Verantwortung tragen, alles organisieren, die anderen verlassen sich auf mich und erwarten, dass ich bescheid weiß.) Aber es geht! Das macht stärker.

Mein Charakter (neuer Roman) gefällt mir. Ich will ihre Geschichte erzählen (rein fiktiv natürlich (mit einer guten Prise Realismus *lacht* gepfeffert)). Jetzt muss ich nur noch zusehen, dass ich in meinem Chaos Zeit finde, die Story weiter zu schreiben …  (immerhin habe ich meinen Kollegen eine tolle Kaffeemaschine, mit Kaffeeflatrate, versprochen, wenn ich einen Bestseller lande.)

P.S.: Langsam finde ich gefallen am Chaos verbreiten …

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Dunkelheit

Das Fieber verzehrt mich

Wortfetzen

Jagen durch den Kopf

Gedanken

Müssen sich fügen

Geist

Tabus und Fesseln sprengen

Sinne

Schmerzhaft geschärft

Kampf

Meinen eigenen Dämonen

Tintenrot

Tropfen Lettern auf Papier

Wortfall

Überfließend mich fortschwemmt

 

Folge der Sonne um die Erde

Fliege mit dem Wind

Reite auf den Wellen

Lieb mich zu Tode

Verglühe mit den Sternen

Morgendämmerung

Die Nebel verdunsten

 

Licht

Sehe nackte Wirklichkeit

Schlachtfeld

Nur Blut und Asche bleibt

Poesie

Hat meine Seele ausgebrannt

Erneuerung

Erhebe mich aus dem Staub

Zur nächsten Nacht

Das Fieber kehrt zurück

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Der Supergau

Gestern habe ich (endlich) meine Exposés(4), Leseproben(4), Personenlisten (4), Klappentexte (4) fertig gemacht und heute sollte der Tag der Tage sein: Abschicken! Endlich!

Heute Morgen wollte ich meinen PC hochfahren. Der letzte Schliff, alles noch mal abchecken, eine Liste für die Storys machen und ein paar nette Worte für die Lektorin schreiben. Der Bildschirm blieb dunkel und das ist er, trotz aller Versuche (ich habe keine Ahnung von Technik), immer noch. Der PC macht keinen Mucks. Inzwischen ist mir übel und ich kann die langsam aufsteigende Panik kaum unterdrücken. Und das aller, aller Schlimmste: Ich, die ich alles doppelt und dreifach sichere und für jeden Mist eine Kopie mache, ich habe den Ordner mit den Exposés nur auf dem PC. Nicht auf der externen Festplatte, nicht auf einem meiner vielen USB-Sticks, NEIN, nur auf dem PC! Dem Gedanken mich vom Balkon zu stürzen kann ich gerade noch wiederstehen, aber das hat eher technische Gründe, wir wohnen im ersten Stock…das gäbe vermutlich nur gebrochene Beine.

Dabei ignoriere ich beharrlich die Tatsache, dass sich, außer dem Exposéordner, auch eine Datei meines neuen Romans befindet, die ich gestern Nacht (es muss so gegen 0 Uhr 30 gewesen sein)  runter geschrieben habe und diverse Projekte (undone und die neuen Texte fürs Fernstudium), von denen ich dachte, dass ich sie genauso gut heute sichern könnte (schließlich ist auch ein Schriftsteller mal müde. Ja, lahme Ausrede.).

In meinem Hals sitzt ein dicker Kloss, der die Tränenflüssigkeit gefährlich nah an die Ausgänge treibt. Warum? Warum ich und warum jetzt? Alles umsonst? Wenn die Dateien nicht wiederhergestellt werden können, dann krieg ich eine Sinnkrise…ich spiele gerade im Geist die angemessenen Reaktionen durch, die solch eine Katastrophe erfordern. Vielleicht auf den Boden schmeißen, schreien und mit den Fäusten um mich schlagen? Stundelanges Kissenboxen, in eine fiese Depression fallen, mich einer Fressattacke hingeben, meinen Kopf gegen die Wand schlagen, alles was nach Alkohol riecht runter kippen, eine Freundin anrufen und ihr solange etwas vorheulen, bis sie irgendwann versteht, was mit mir los ist. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Eine kleine Galgenfrist bleibt mir. Da mein hauseigener IT-Spezie noch im Tiefschlaf liegt, muss ich mich gedulden, bis er die Klüsen aufmacht und sich an meinem PC versucht. Oh, mein Gott! Ich hasse warten und Geduld, was ist das, kann man das essen? Durchatmen ist die Devise, auch wenn ich ganz andere Intensionen hege…(z.B.: wie sieht der perfekte Mord  an einem Computer aus!)

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…. die langsam dahin welkenden Blütendolden starben einen frühen Tod in diesem Frühling. Die ungewohnte Hitze nahm ihren süßen Duft auf und parfümierte den lauen Frühlingswind mit „Flieder Nature“. Das Aroma war so stark und durchdringend, das ich davon sogar in meine Träume verfolgt wurde. Dieses Jahr hatte mit zwei klingenden Sektgläsern begonnen und trotzdem es noch jung und unverbraucht war, warfen große Veränderungen ihre langen Schatten voraus. Ich baute Luftschlösser aus Bücherkisten, erfand Klangarien aus klirrenden Weingläsern und versuchte durch blinde Arbeitswut das, was mich in der Zukunft erwarten könnte, zu verdrängen.

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Freier Fall

Ich starre

Auf einen Punkt

Mein Kopf hallt wieder von den Worten

Ich höre den Schal

Sie geben  keinen Sinn

Stimmen laut und leise

Gewirr aus Disharmonien und Unstimmigkeiten

Ich bin ausgebrannt

Kann nicht stehen, nicht gehen

Ich starre

Auf einen Punkt

Aufhören.

Es soll aufhören

Schrei

Schrei in meinem Kopf

Ein Schritt vor

Freier Fall

Endlich frei

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