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Archive for März 2015

Sie biegt ab, fährt auf die Autobahn auf und gibt Gas. Das Radio dudelt die neusten Hits. Die Sonne scheint, als ob Sonntag ist. Wie an einer Schnur gezogen fährt sie den Weg, ohne sich ein einziges Mal zu verfahren.

Das Haus liegt genauso still da. Wie damals. Sie steigt aus, wechselt auf die andere Straßenseite. – Ob er überhaupt zu Hause ist? Was tue ich eigentlich hier? Es war eine blöde Idee herzufahren. Ich kann mich nicht ungefragt in sein Leben drängeln. –
Sie schlägt den Weg zum Schloss ein. Wie damals. Sie setzt sich auf die Bank im Schatten der Platanen und schaut dem Spiel der Sonnenstrahlen auf dem gepflasterten Platz zu. Ihr Herz beruhigt sich langsam wieder. – Welcher Teufel hat mich da bloß geritten? Ich gehe noch einen Kaffee trinken, dann fahre ich wieder. –

Sie schlendert Richtung Innenstadt. Vor einem Buchladen bleibt sie stehen und schaut sich die Auslagen an. Ein Passant bleibt neben ihr stehen. Sie wirft einen kurzen Seitenblick auf ihn und zuckt zusammen. Er lächelt.

„Was machst du denn hier?“ fragt er.

„Bücher anschauen“, stottert sie.

Er lacht.

„So, so. Ist das alles?“

„Nein. Ich wollte noch einen Kaffee trinken.“

„Ohne deinen alten Freund zu besuchen?“

In seiner Stimme liegt leiser Spott. Sie schweigt verlegen. Er nimmt ihren Arm und zieht sie sanft hinter sich her.

„Na, komm, ich lade dich auf einen Kaffee ein.“

„Ok. Aber dann muss ich wieder los.“

Ihre Blicke treffen sich. Als er eine Augenbraue hochzieht und sagt: „Bist du sicher?“ Wird sie rot. Vor einem hübschen kleinen Café bleibt er stehen.

„Setz dich.“

Widerspruchslos lässt sie sich in einen Korbsessel gleiten. Er setzt sich ihr gegenüber und streckt seine langen Beine aus. Provozierend schaut er sie an.

„Gibt es in München nicht die Bücher, die du suchst?“

„Ach, hör auf. Du weißt, dass ich nicht wegen der Bücher gekommen bin.“

Um sich abzulenken, rührt sie in ihrem Kaffee. Seine prüfenden Blicke bohren sich in ihre Gedanken.

„Schau mich bitte nicht so an“, sie seufzt.

Er ignoriert ihre Bitte.

„Du hättest also nicht bei mir geklingelt?“

Sie schüttelt den Kopf.

„Nein, hätte ich nicht.“

Schweigend nippt er an seinem Kaffee und sieht sie mit seltsamem Ausdruck an.

„Warum?“, fragt er nach einer Weile.

„Warum sollte ich? Du hast mir nicht geantwortet“, erwidert sie schlicht.

„Warum?“, fragt er wieder.

„Weil ich das Unmögliche hoffte. Dich zu sehen.“ Sie trinkt einen Schluck. „Aber warum fragst du mich? Eigentlich weiß du es doch schon.“

„Ich will nur, dass du dir sicher bist“, sagt er. Wie damals.

 – Ob er das ironisch meint? Ich bin mir sicher, schon lange. Im Grunde von Anfang an. –

Der Rückweg verläuft still. Jeder hängt seinen eigenen Gedanken nach. Sie würde ihm gerne soviel sagen, aber sie hat Angst und schweigt. Vor dem Haus streckt sie ihm die Hand entgegen.

„Machs gut“, sagt sie leise.

Ein dicker Kloß schnürt ihr die Kehle zu. Er schüttelt den Kopf.

„Kommt gar nicht infrage! Der Weg ist viel zu weit. Du kannst hier schlafen und morgen fahren.“

„Nein, ich schaff das schon. Das macht mir nichts aus“, wehrt sie ab.

„Keine Widerrede.“

Er legt ihr eine Hand auf den Rücken und schiebt sie den Gartenweg entlang zum Haus.

„Nein.“

„Psst.“

Er legt einen Finger auf den Mund. Er führt sie ins Wohnzimmer. Legt eine CD auf.

„Bin gleich wieder da, ich hol uns schnell was zum Essen. Mach es dir bequem.“

Steif lässt sie sich auf dem Sofa vor dem kleinen Tisch nieder. – Ich dürfte nicht hier sein. Ich sollte gehen. – Sie will gerade zur Tür hinaus, da steht er mit einem Teller mit Pizza und einer Flasche Wein vor ihr.

„Nanu, du willst doch nicht flüchten.“

Er stellt die Sachen auf das Tischchen und lässt sich auf dem Boden nieder.

„Komm, hier wird nicht gekniffen.“

Er grinst spitzbübisch. Sie setzt sich neben ihn, und als er ihr ein Glas Rose hinschiebt, trinkt sie.

„Du musst was essen“, sagt er und beißt in ein Stück Pizza.

„Nein, ich bringe nichts runter.“

Als er fertig gegessen hat, erhebt sie sich.

„Ich sollte jetzt schlafen gehen, damit ich Morgen früh fahren kann.“

Der Wein verursacht einen angenehmen Schwindel.

„Danke. Wo geht’s noch mal ins Gästezimmer?“

„Ich zeig es dir.“

Er nimmt ihre Hand und führt sie über den Flur.

„Ich glaub, ich hab einen Schwips“, Sie kichert.

„Ja“, sagt er leise, „so wie damals.“

„Ja, aber damals hast du mich geküsst“, sie lacht.

Vor dem Bett bleibt er stehen und schaut auf sie herunter. Sein Blick trifft in ihr Herz.

„Und du bist noch genauso süß, wie damals“, seine Stimme ist rau.

Er nimmt ihr Gesicht in seine Hände und küsst sie. Nicht sanft, wie damals. Sondern Wild und leidenschaftlich. Er zieht sie eng an sich. Sie spürt seine suchenden Hände auf ihrem Körper.

„Ich will dich,“ flüstert er. „Ich habe solange gewartet.“

„Warum?“, sie schaut ihn erstaunt an.

„Weil ich Angst hatte.“

„Warum?“

„Weil ich mich auf der Stelle in dich verliebt habe und panische Angst vor einer weiteren Verletzung hatte.“

„Du wusstest, dass ich gehen musste. Aber ich wäre wiedergekommen.“

„Ich weiß.“

Und als er sie erneut küsst, überlässt sie sich seinen Zärtlichkeiten. Sie wird wiederkommen. Für immer.

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Ich beginne diesen Text mit einem großen Augenzwinkern, denn obwohl ich dieses Jahr ein halbes Jahrhundert vollende, fühle ich mich nicht gerade mit einem Bein im Grab 😉 . Klar, die Knochen knacken manchmal, aber das ist nicht gerade ein Altersphänomen. Im Gegenteil empfinde ich, dass die innere Gelassenheit ein großer Vorteil ist. Ich vermeide es, zu hetzen oder unter Druck zu kommen. So bleibt genug Zeit für Freunde, Familie, natürlich das Schreiben … oder einfach mal nichts tun. Es könnte auch sein, dass ich nicht das Gefühl habe, mir etwas beweisen zu müssen. Ich liebe, was ich tue. Im Beruf arbeite ich im sozialen Bereich, was ich als sehr zufriedenstellend empfinde und in meiner Berufung – zu schreiben und andere mit meiner Begeisterung dafür anzustecken – kommt dann noch das Sahnehäubchen obendrauf.

Heute will ich nicht mehr schnell irgendwohin, auch wenn ich es liebe schnell Auto zu fahren. Die Zeit ist begrenzt, und zu versuchen sie mit irgendwelchen hektischen Aktivitäten vollzustopfen, fügt meiner Zeit keine hinzu. Es könnte sogar sein, dass der Stress einem vor der Zeit die Luft abdrückt. Aber das soll nicht heißen,  ich würde lahm in meiner Sofaecke hängen. Nein, ich hab da eine Liste, von der ich noch einiges zu erledigen gedenke.

Da wäre  ganz oben:

1. einen tollen Fantasyroman zu schreiben und bei einem großen Verlag zu veröffentlichen ( also bei Interesse bitte melden! Einer ist fertig, der andere in Arbeit.)

2. ein halbes Jahr in einem kleinen Haus hinter dem Deich zu leben und zu schreiben –  könnte auch gerne länger sein 🙂

3. meine Spanischkenntnisse auffrischen (!!!)

4. in London ein Shakespeare-Stück im Theater zu sehen (oh Himmel, das wäre soooo cool!)

5. die britischen Inseln zu bereisen

6. eine Städtereise nach Barcelona (eine tolle Stadt) – Spanien überhaupt

7. einen Hund aus dem Tierheim holen (aber dazu müsste ich mehr Zeit haben )

…. auf der Liste gibt es natürlich noch mehr Punkte, die sind nicht so spektakulär und schneller zu erfüllen… einen Punkt, der nicht auf der Liste stand, kann ich jetzt dazu schreiben und gleichzeitig abhaken:

Einmal als Model über den Laufsteg gehen. *ggg*

Eine interessante Erfahrung. Dreiundfünfzig Modelle, die entweder ihre eigenen Kreationen vorführen oder ein Model „geleast“ haben, so wie mich. Als meine Tochter mir von dem „Schwarz-Weiß“-Kreativ-Wettbewerb erzählte, sagte ich: Das ist toll. Und sie: Ich mach mit, wenn du mein Model bist. Ich: klar.

Freitag war der große Tag. Auf zur Handwerkskammer und die Kreation vor fünf Juroren (Schneidermeister) vorführen. Die Räumlichkeiten waren voll junger Leute mit tollen Klamotten, dazwischen ein Handwerksmeister mit Instruktionen zur Choreografie. Ich hing an seinen Lippen und dachte, hoffentlich kann ich mir das alles merken. Beim Schaulauf stellte sich heraus, dass ich es mir gemerkt hatte. Meine Tochter zeigte Daumen hoch. Ich war erleichtert. Schließlich wollte ich, dass sie stolz auf mich ist. Ich glaube, ich war die Einzige, die entspannt war. So viel Nervosität in einem Raum habe ich noch nie erlebt. Bei der Lesung, vor knapp einer Woche kamen wir dicht dran, aber nur ganz knapp 🙂 . Mir hat das Wahnsinnsspaß gemacht. Model sein und die Lesung natürlich.

In vier Wochen geht es auf die große Bühne: 500 Leute im Saal und ich bei einer richtigen Modenschau mit Choreografie und so. O-Ton: Ich will euch alle in Laufschuhen sehen. Da kam ich mir tatsächlich vor wie bei Next-Topmodel *lacht* – ich hätte allerdings lieber Jorge Gonzalez, als Laufsteg-Trainer, der ist lockerer und witzig.  Meine Oma hätte zwei Sprichwörter dafür: „Man wird so alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu“ – und – „man kann es eher abwarten als ablaufen“. Tja, Oma hatte Recht. Sie war eben eine weise Frau.

So kann ich einen Punkt auf meine Liste hinzufügen, von dem ich vorher gar nicht wusste, dass ich das Mal machen wollte. Gleichzeitig kann ich diesen Punkt gleich wieder abhaken. Vermutlich wird es meine einzige Modelerfahrung bleiben, aber es war toll und ich hatte so viel Spaß.

Durch dieses Erlebnis habe ich festgestellt, dass es Sachen gibt, die ich noch tun sollte, und von denen ich bist jetzt nichts wusste. Meiner Liste gibt es also noch einiges hinzuzufügen.

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„Jeder Augenblick, jedes beiläufige hingeworfenen Wort,
jeder Blick, jeder tiefe oder nur als Scherz gemeinte Gedanke,
jede unmerkliche Regung des menschlichen Herzens,
ebenso wie der fliegende Flaum der Pappeln oder
das Blinken der Sterne in einer Pfütze bei Nacht –
alles sind kleine Körnchen Goldstaub.
Wir Schriftsteller gewinnen sie im Laufe von Jahrzehnten,
diese Millionen kleiner Körnchen,
wir sammeln sie, ohne es selbst zu merken,
verwandeln sie in eine Legierung
und schmieden dann aus dieser Legierung
unsere „Goldene Rose“ –
eine Erzählung, einen Roman oder eine Dichtung.“

Konstantin Paustowski, Die goldene Rose

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„Warum hast du es zerbrochen?“

Marc sah Sara fragend an. Auf dem Boden neben dem Schreibtisch lag das Bild mit seiner Clique von früher, in Scherben. Immer wenn er es ansah, fielen ihm die ganzen Dummheiten wieder ein, die sie damals getrieben hatten. Eine schöne unbeschwerte Zeit.

Sie zuckte nur provokativ mit den Schultern.

„Ich hab`s nicht gesehen, sorry.“

Marc sah Sara skeptisch an. Er wusste, dass sie keinen seiner Freunde mochte.

„Ich glaube dir nicht. Du weißt, was mir das Bild bedeutet“, Marc unterdrückte seinen Ärger.

„Ein altes Foto, mehr nicht. Keiner von denen meldet sich noch bei dir“, es klang schadenfroh.

Seit er mit Sara zusammen war, hatte sie es immer wieder geschafft, ihn von den Jungs fern zu halten und von Jenny. Jenny war das einzige Mädchen in der Gang. Sie hatte etwas Wildes, Ursprüngliches an sich. Sie war mutig und witzig. Jeder der Jungs himmelte sie an und war mehr oder weniger in sie verliebt. Erhört hatte sie keinen.

Und doch fragte sich Marc oft, ob da nicht etwas hätte sein können, zwischen ihm und ihr. Einmal hatte sie ihn geküsst. Es war am Abend des Abschlussballs. Danach war nichts mehr wie vorher und nach dem Sommer, hatten sich ihre Wege getrennt. Jenny war auf eine Uni gegangen, weit weg von zu Hause.

„Ich hätte es dir nicht erzählen sollen“, sagte er.

Sara zog eine Augenbraue hoch, als wollte sie sagen, ach merkst du es auch endlich. Aber sie verkniff es sich, ließ ihn einfach trotzig im Regen stehen – was erwartete sie, dass er sich rechtfertigte für eine Sache, die solange zurücklag?

Viel zu lange dachte Marc und sah Jennys lachendes Gesicht vor sich: „No risk, no fun“ – hörte er sie sagen. Ihr Lieblingsspruch.

„No risk no fun“, sagte Marc nachdenklich, „ich denke, es ist besser wenn ich gehe. Das hätte ich längst tun sollen.“

Er fischte das Foto aus den Scherben, nahm seine Jacke vom Haken und ging.

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Neben Hesse und Rilke ist Christian Morgenstern einer meiner bevorzugten Dichter. Hier ein Auszug aus den „Stufen“ – eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen. Der Rat über Schriftsteller und das Schreiben stammt aus dem Jahr 1907:

„Wenn du Schriftsteller bist, so schreibe jeden Tag etwas nieder, und wenn du auch nur den zehnten Teil davon aufbewahrst. Kommt dann deine produktive Periode, so wirst du, was du zu sagen hast, mit doppelter Leichtigkeit und Anmut sagen, du wirst dann wie ein Klavierspieler sein, der eines Tages zu phantasieren beginnt und merkt, dass es auf den Tasten fortan kein Hindernis mehr für ihn gibt.“

Vieles von dem, was unsere Dichter-Ahnen wussten, hat nichts an Aktualität eingebüßt. Wir sollten ihre Weisheit nicht unterschätzen. 🙂

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Ein sehr fiktiver Briefwechsel 😉

Liebste herzige Margarete,

du glaubst nicht, wen ich heute kennen gelernt habe! Wolfgang Amadeus Mozart! Er ist der rebellischste, talentierteste und bestaussehende Mann, den ich jemals gesehen habe. Ich weiß jetzt schon, dass ich ihn anbete und ich verrate dir kein Geheimnis, wenn ich dir hier verspreche, dass ich ihm zu Willen sein werde, wann immer er mich dazu auffordert. Oh, Liebste! Du musst bald zu Besuch kommen und ihn kennenlernen. Seine Konzerte sind einzigartig, niemand kann ihm das Wasser reichen.

1000 schwesterliche Küsse,
Deine Constanze

***

Meine herzliebste Constanze,

du weißt, wie sehr mir dein Glück am Herzen liegst und ich muss sagen, dass mich dein letzter Brief in Angst und Schrecken versetzte. Ich hörte das Gerücht, und du weißt, an jedem Gerücht ist ein Körnchen Wahrheit, dass Meister Mozart zwar wegen seiner Musik, wie unser seliger Bach gefeiert wird, aber sich im allgemeinen Umgang mit Frauen, wie ein wilder Stier benimmt und wie eine Biene von Blume zu Blume fliegt. Bitte meine Liebe, habe Geduld und wahre deine Unschuld, bis du dem Richtigen begegnest! Die Erfahrung zeigt, dass Musiker unstete, untreue Gesellen sind. Tu nichts unüberlegtes, meine liebe Constanze, ich werde dich aufsuchen, sobald Mutter mich entbehren kann.

In treuer Zuneigung
Deine Margarete

***

Liebe gute Margarete,

liebste Freundin, ich zweifele nicht an deinen besten Absichten für meine Ehre. Aber wenn du ihn gesehen hättest, dann würdest du nicht anders denken als ich. Sein sprühender Witz, seine außergewöhnliche Liebenswürdigkeit und diese seelentiefen Augen. Welche Frau könnte diesen herrlichen Charaktereigenschaften wiederstehen? Ich jedenfalls konnte es nicht. Als mich der Meister nach seiner letzten Oper, sie hieß die Zauberflöte, auf die Parkbank einlud, um mir die richtigen Flötentöne beizubringen, musste ich einfach Ja sagen. Er weckte eine Flamme in mir, die zur Feuersbrunst erwachsen ist. Oh, Margarete, ich muss dir soviel mitteilen und dir einiges beichten, was mir auf dem Herzen lastet. Ich bin mir sicher, der Herr Mozart wird mein Schicksal sein.

Ich vermisse dich und deinen überlegten Geist
Deine Constanze

***

Liebe Constanze,

ich las deinen Brief mit Erschauern. Konnte ich doch kaum atmen, angesichts der Entwicklung, die du mir berichtetest. Warum hat es denn dein Herr Mozart so eilig? Hat er nicht schon genug unerfahrene Mädchen ins Unglück gestürzt? Es muss ein übernatürlicher Zauber sein, der dir den Verstand geraubt hat. Constanze, ich flehe dich an, halte an dich. Ich werde im wilden Schweinsgalopp zu dir eilen und dir beistehen, deine keusche Jungfernschaft, oder das was davon noch übrig ist, zu bewahren. Ich folge dem Überbringer dieses Briefes auf dem Fuße.

Sei meiner Freundschaft versichert,

deine Margarete

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