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Archive for Oktober 2016

Ich liege im Dunkel

Mit geschlossenen Augen

Lausche den Worten nach

Die du in mein Herz streust

 

Ich liege im Dunkel

Höre Lust in deiner Stimme

Gießt sie aus

In meine hungrige Seele

 

Ich liege im Dunkel

Fühle deine Fingerspitzen

In Ekstase tanzen

Auf meiner sehnsüchtigen Haut

 

Ich liege im Dunkel

Spür dein offensichtliches Verlangen

Tief eingeprägt vermischt

Mit meinem begierigen Körper

 

Ich liege im Dunkel

Trinke deinen Atem

Herzschlag auf Herzschlag

Im Rhythmus mit deinem

 

Ich liege im Dunkel

Komm lieb mich halt mich

Lass uns nichts versäumen

Die Nacht gehört uns

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Es hat gezündet! Endlich! Heute morgen knapp 600 Worte geschrieben – Szene wird heute Abend fortgesetzt.

Es hat lange genug gedauert. Der neue erotische Roman war fast fertig –  die Szenen die noch geschrieben werden wollen und das Ende (ok, die alternativen Enden) im Kopf – und plötzlich Schluss. Nichts ging mehr. Die Zweifel kamen und versuchten sich festzukrallen.

Der Kritiker in mir schrie triumphierend: „Ich habe es dir ja gesagt, das Buch in so kurzer Zeit fertig zu schreiben, dass schafftst du nie!“

Die Schriftstellerin in mir sagt: „Halt die Klappe! Ich kriege das hin!“

Klar, die Schriftstellerin ist nicht  so cool, wie sie nach Außen wirkt. Andererseits habe ich inzwischen gelernt, mein Pokerface aufzusetzen, wenn sich der Kritiker meldet und versucht mich aus der Fassung zu bringen.

Ich tue dann so, als ob mich das alles nichts angeht: Überarbeitung, Deadline, Lektorat, Veröffentlichungsdatum – alles nur eine Sache des Standpunktes – Peace!

Es gibt zwei sehr hilfreiche Bücher, wenn es um Kreativität geht: „99 Tipps für Kreativität und Lebenskunst“ und „Der kreative Funke“. Beide von Alexander Jeanmarie. Das erste Buch ist die Essenz des zweiten. Trotzdem empfehle ich beide. Sehr gut geschrieben und mit vielen praktischen Übungen.

In meinem Fall hab ich den fiesen Kritiker ausgetrickst. Kreativität kann so vieles sein. Ich habe alles gemacht, was ich seit Längerem ausprobieren wollte (Collagen, Bücher binden, malen, usw), habe viel gelesen, mich an der Natur erfreut, mich um  Freunde und Familie gekümmert (was beim Schreiben machmal etwas zu kurz kommt), mein Haus und mein Leben entrümpelt, und mir einen langgehegten Traum erfüllt: studieren an der Uni.

Eins ist erwiesen, wenn wir unser Gehirn beweglich, neugierig und in Schwingungen halten, dann kommt der kreative Funke von allein wieder. Gesagt getan! Und immer wenn der Schuft von Kritiker nicht hingeschaut hat, habe ich Notizen gemacht und mich rangepirscht, an meinen Text.

„Hallo du kleiner, übler Kritiker,

Ausgetrickst! Du kriegst mich nicht klein. Dir werde ich es zeigen, Spielverderber! Es geht weiter. Ich krieg das hin.

Liebste schadenfrohe Grüße

Deine Caro“

 

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Das Jahr fließt in den Herbst

Silbernebel schweben auf Feldern

Die Kiefern träumen schweigend

In der Stille des Morgens

Die an wilderen Tagen

Unter der Hand des Windes

Ihre Geschichten erzählen

 

Nur der Bach springt

Mit leisem Murmeln über Steine

Blaue Himmelsplitter ausgestreut

Achtlos vermischt mit Wolkenstückchen

Laub knistert unter Füßen

Es riecht nach Erde und Wasser

Spinnennetze behangen mit Perlentau

 

Nachdenklich wandere ich

Den Weg entlang ohne dich

Du bist nur Erinnerung

An einen fernen süßen Sommer

Der mich hoffen ließ

Doch wie das Jahr verweht

Gingst du leise ohne mich

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Heute geht es mal nicht ums Schreiben oder nur am Rand.

Heute war mein erster Tag an der Uni Frankfurt, Campus Bockenheim. Ich bin so happy!!! Endlich darf ich studieren! Mit Studentenausweis und allem drum und daran. Hausaufgaben und Referat! Ist das genial 🙂 .Lernen ist cool!

Ich habe unter anderem das Seminar: Kreativ Schreiben – Geschichten meines Lebens – Teil I, besucht. Passend für meine Schreibkurse nächstes Jahr bei der Evangelischen Familienbildungsstätte Wetterau.

Ich habe sogar `ne eigene Parkmarke für meine kleine Möhre – Morris möge mir verzeihen. Morris ist mein 20 Jahre alter, nein nicht Lover, sondern mein Autochen, dass mich und meine Freundinnen Uschi und Dagmar und zurück sogar mit Nina, meiner anderen Freundin, die „normale“ Studentin ist, hin und zurückgebracht hat. Ein echtes Studi-Auto also.

Das Programm der U3L Frankfurt ist so vielfältig und aus den verschiedensten Wissensgebieten zusammengestellt, dass es beinahe unmöglich ist, nichts zu finden, dass man lernen könnte. Folgend erste Eindrücke:

Campus Bockenheim I

Campus Bockenheim I

 

Campus Bockenheim II

Campus Bockenheim II

 

campus-bockenheim-iii

Campus Bockenheim III

 

Campus Bockenheim IV

Campus Bockenheim IV

Meine Parkmarke !!!!

Meine Parkmarke !!!!

Flur - neue Mensa

Flur – neue Mensa

Mensa - Foyer

Mensa – Foyer

Seminarraum

Seminarraum

Hörsaal

Hörsaal

Neu - Studis

Neu – Studis, Uschi, Dagmar und ich 🙂

Uschi und die Sachertorte ;-)

Uschi und die Sachertorte 😉

Erster Uni-Tag Ende!

Erster Uni-Tag Ende!

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Die Nacht erstrahlt in deinem Glanz

Deine Musik beglückt meine Stille

Bewegt vom Rhythmus deines Herzens

 

Ein Wort von dir geflüstert

Bringt meine Seele zum Erklingen

Wie Glas bin ich in deiner Hand

 

Die Schwingung deiner Stimme

In meine tiefste Tiefe sinkt

Entlockst mir einen reinen Ton

 

Fasst mich mit zartem Griff

Küsst meinen Rand mit weichen Lippen

Nippst süßen Wein aus meinem Kelch

 

Rühr mich an mit deinem Geist

Der mich mit Leidenschaft befeuert

Die Worte überfließen lässt

 

Rühr mich an mit deinem Körper

Der mein Begehren weckt

Der Liebe fühlbar Form verleiht

 

Rühr mich an mit deiner Seele

Die mich erkennt und hält

Ein Spiegel meiner Wünsche

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Liebe wohin gehst du

Schleichst dich leise hinaus

Löst dich auf im Alltagseinerlei

 

Strecke die Hände nach dir aus

Will dich halten

Du bist nur noch ein Hauch

 

Ich fleh dich an

Mit jeder Faser meines Herzens

Du hörst nur ein Flüstern

 

Du drehst dich nicht um

Meine Einsamkeit rührt dich nicht an

Verzweifelt ringe ich nach Luft

 

Dein Schweigen martert meine Seele

Schüttet Schmerz in meinen Körper

Der mich lähmt und hilflos macht

 

Du warst ein Teil von mir

Hieltest mich am Leben

Stilltest meinen Hunger

 

Du erfülltest mich mit Träumen

Gabst mir Hoffnung

Wo ich keine sah

 

Nun bist du vergangen

Aufgelöst im Alltagseinerlei

Geblieben ist nur Leere

 

Das Licht wird schwächer

Bald kommt die Dunkelheit

Lass meine Hände mutlos sinken

 

Liebe ist alles

Es gibt kein Morgen ohne sie

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Sehnsucht quillt in zähen Tropfen

Rinnt in langen Striemen

Zieht Schmerzen über meine Haut

Suche Erfüllung die mein Leiden heilt

 

Du könntest meine Qualen lindern

Deine Hand auf meine Wunden legen

Mein aufgewühltes Herz zur Ruhe bringen

Doch du bist weit fort

 

In der Stille meines Zimmers

Höre ich deine samtige Stimme

Die meine Seele berührt

Mein Inneres erzittern lässt

 

Jedes Wort von deinen Lippen

Geht mir unter die Haut

Zieht mich unaufhaltsam zu dir hin

Brauch dich wie die Luft zum Atmen

 

Deine Muse die mich zärtlich küsst

Mir ein Stück Ewigkeit gewährt

Komm zu mir

Liebe mich

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