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Archive for the ‘Dies und Das’ Category

Hier noch ein Text von einem mir bisher unbekannten Autor:

Ich fühlte mich nun viel besser und war voller Hoffnungen. Ich spürte den Kuss immer noch auf meinen Lippen, als wäre er ein körperlicher Gegenstand; ich hütete ihn sorgsam und bewahrte ihn wie einen Schatz an Entzücken, was für einen Verliebten das erste Süße Erlebnis ist. Der Kuss wird nämlich von dem schönsten aller Körperorgane gezeugt; denn der Mund ist das Organ der Sprache, und die Sprache ist der Schatten der Seele. Die Vereinigung zweier Münder lässt köstliches Wonnegefühl in die Brust hinabströmen und zieht die Seelen zu den Küssen empor. Ich kann mich nicht erinnern, jemals zuvor ein derartiges Glück empfunden zu haben; damals erfuhr ich zum ersten Mal, dass nichts einem Liebeskuss an Glückseligkeit gleichkommt.

Aus: Leukippe und Kleitophon

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Hier die ersten Seiten meines Bilder – Buch – Projekts. Die Idee hatte ich schon länger – eine Geschichte mit Bildern, die die Szenerie der Story zeigt, wie bei einem Bilderbuch für Kinder – nur eben für Erwachsene. Dazu gibt es Gedichte, die ich besonders mag – und kleine Briefchen, selbst Gemaltes und collagenartige Hintergründe. Die Größe ist DIN – A 3. Das ist mal was ganz anderes und macht unheimlich viel Spaß. So kann ich schreiben, malen und collagieren miteinander verbinden.

Die Geschichte heißt im Arbeitstitel: Jade und das alte Haus

Erste Seite - Bilder-Buch-Projekt

Erste Seite – Bilder-Buch-Projekt

Zweite Seite

Zweite Seite

Dritte Seite

Dritte Seite

Vierte Seite

Vierte Seite

 

Für die Collagen habe ich Bilder ausgedruckt, Zeitschriften aller Art geplündert, alte Zeichungen, Geschenkpapiere usw zusammengetragen. Außerdem habe ich auf dem Bücherflohmarkt ein paar günstige Bücher erstanden, die ich ebenfalls für die Collagen verwenden will und zu diesem Zweck auseinander nehmen muss. Und auch wenn ich diese Bücher im Regal habe, blutet mir das Herz einen Schnitt in die Seiten zu machen. Ich denke, ist ja nicht verloren, sondern für eine „gute“ Sache – ein Buch lässt Seiten für ein anderes, aber wohl ist mir trotzdem nicht dabei. Tja, Bücher und ich 😉 .

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Zutaten für ca.45 Stück:

3 Eier

250g Honig(cremiger)

1 Apfel

400g gemahlene Mandeln

100g Mehl

1 Msp. Zimt

Etwas Vanille Aroma

250g Mandelstifte

 

Zubereitung:

1. Eier und Honig schaumig rühren

2. Apfel schälen, fein raspeln, den Saft ausdrücken

3. Mit den gemahlenen Mandeln, dem Mehl, den Gewürzen unter die Eimasse geben.

4. Teig gut verkneten (Handrührer, sonst bitte Hände bemehlen)

5. Aus dem Teig mit bemehlten Händen kleine Kugeln formen.

6. Die Kugeln in den Mandelstiften wälzen.

7. Auf ein Backblech(mit Backpapier ausgelegt) setzen.

8. Bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) goldgelb backen.

9. Circa 15 bis 25 Min. Kommt auf die Größe der Kugeln an.

Also mal nachschauen 🙂

Zubereitungszeit ca 40 Minuten.

Sie sind so lecker, wie sich das Rezept anhört. Schnell gemacht…!
Für den Fall, dass jemand noch ganz dringend ein sehr einfaches Rezept sucht!

PS.: Auch ein hübsches Geschenk für Kollegen und Freunde. In einem hübschen Tütchen.

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Abc-Darium – Was ich mag

Äpfel, die grünen

Beeren und Bären, rot und braun

Champignons in Sahnesoßen

Donnerstage im Ganzen und Großen

Eidechsen, die kleinen

Fische, die nicht weinen

Gelbe Narzissen

Handelsübliche Kissen

Indien a la Bollywood

Jäger so wie Robin Hood

Kiesel glatt und rund

Larry den blauen Hund

Meine Kinder alle vier

Neongrünes Essgeschirr

Oder lieber ganz in rot

Pasta und Tomatenbrot

Quellen die sprudeln

Radios die dudeln

Sahne und Vanilleeis

Torten, Kaffee heiß

Unsere süße kleine Katze

Verkratzt das Sofa mit der Tatze

Wogende Wellen jederzeit

Xanthippes buntes Hochzeitskleid

Ying und Yang im Kreis

Zischt es: ach wie gut das niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.

ABC-Dialog – Die Beichte

C.: Also mein Kind, was hast du zu sagen?

B.: Bitte, bitte, nicht böse werden.

C.: Carpe diem, komm zur Sache, ich habe viel zu tun.

B.: Don Alfons, ich habe dem jungen Bauern Karl von neben an schöne Augen gemacht.

C.: Elli, mein Kind, der Junge ist mit einer anderen verlobt.

B.: Freitagabend war er es aber nicht.

C.: Gut, aber jetzt ist er es und du solltest dich von ihm fern halten.

B.: Himmlisch war`s, ich habe die Englein singen hören.

C.: In welchen Tönen…?

B.: Jubiliert hat alles in mir, als er mich ergriffen hat.

C.: Kind, so schlimm, was kann man tun?

B.: Lieber Vater, hätte ich etwas tun müssen?

C.: Meine Güte, wie unbeholfen du bist, aber ich könnte es dir zeigen.

B.: Nur zu, ich wäre ihnen so dankbar, denn ich möchte keinen Fehler machen.

C.: Oh, dann lass uns gleich mit der Lektion beginnen.

B.: Pater was soll ich tun.

C.: Quäle dich nicht, meine Tochter, überlass alles mir.

B.: Rein ist meine Seele, Gott ist mein Zeuge.

C.: So soll es sein, alles dienet der Erleuchtung.

B.: Tut ihr mir auch nicht weh, Hochwürden?

C.: Unter diesen Umständen, zu deiner Buße, wird es sich vielleicht nicht vermeiden lassen.

B.: Vater, mir wird so seltsam…

C.: Wunder des Herrn sind immer unergründlich.

B.: Xaver, Heiliger, das hat noch nicht mal der Karl  geschafft.

C.: Yang und Ying, ich höre es läuten.

B.: Zum heiligen Bimbam, sag Vater, wann soll ich wiederkommen?

ABC – Geschichte

Am Mittwoch lief mir ein schöner Mann über den Weg.

Beinahe wäre ich gestolpert, als ich mich nach ihm umsah.

Claire, dachte ich, das solltest du lassen.

Doch er war schnell und hielt mich fest.

Ein Blick in seine dunklen Augen genügte und ich war verzaubert.

Für ihn wollte ich die Ozeane überqueren.

Gold und Silber geben, wenn er nur mir allein gehörte.

Himmel und Hölle in Bewegung versetzen.

In dieser Sekunde war ich die glücklichste Frau der Welt.

Jedoch es dauerte nicht lange und er ließ mich los.

Küssen sie mich, rief ich voller Sehnsucht und griff nach seiner Hand.

Lächelnd sah er auf meinen Mund.

Magische Lippen, flüsterte er.

Niemals habe ich solche Gefühle erlebt, dachte ich, als er seinen Mund auf meinen legte und ihn ausgiebig kostete.

Oh, mein Herz, sagte er, und schloss die Augen.

Pure Verzweiflung durchflutete mein Innerstes.

Qualen, die ich nicht beschreiben kann, stürzten über mich herein.

Sorge dich nicht, beruhigte er mich, dass wird nie wieder passieren.

Rettungssanitäter taten alles Nötig und belebten ihn wieder..

Treu musst du nur sein und darfst mich niemals verlassen.

Unmöglich, sagte ich, ich werde immer an deiner Seite sein.

Viel Geliebte, du bist die Erfüllung meines Lebens.

Worauf habe ich mich da nur eingelassen, schoss es mir durch den Kopf.

Xander hatte mich gefangen und ich war in seine Honigfalle gegangen.

Yoga würde mir dabei wohl nicht helfen.

Zärtlich sah er mich an und lächelte triumphierend.

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Inspiration

Inspiration existiert.

Sie muss dich nur bei der Arbeit finden.

 

Picasso

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Der Motor schnurrt, wie eine Katze unter meinen Händen. Die Armaturen leuchten blau-rot. Die Musik dröhnt und bläst mir die ständig kreisenden Gedanken aus dem Gehirn. Ich trete aufs Gaspedal und der Wagen gleitet über die Autobahn. Wie ein Wind, der langsam auffrischt und sich aufschwingt, immer höher und höher, tanzend und jubelnd. Der übermütig die losen Blätter von den Bäumen reißt. Tosend die Wellen auftürmt. Die Vögel tragend auf den Aufwinden. Die Segel blähend und Drachen steigend. Ich fühle die Geschwindigkeit, den Wind in den Haaren. Zerzaust trotze ich dem Sturm.

„Schneller, schneller“, schreit das Kind in mir.

„Du beherrscht den Dämon“, flüstert der Rennfahrer mir zu.

Ich muss lachen und drossele die Geschwindigkeit.

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Gewitterluft. Der Tag hat sich aufgeladen mit Hitze und Dunst. Schwül und süß von den Teerosen, die neben dem Weg unter einem schützenden Blätterdach wuchern. Als würde die massige Atmosphäre den Duft aus den Blüten pressen und sich mit dem Aroma vollsaugen. Betäubend, auf gewisse Weise betörend. Ich pflücke eine Rose, rieche an ihr. Ihr Duft ist verflogen. Es wird Regentropfen mit Teerosengeschmack geben.

Die gelben Löwenmähnen haben sich in Kolonien winziger Fallschirme verwandelt. Spinnwebzarte Gebilde, die auf unsichtbaren Luftzügen die Welt erobern.

Die Ruhe vor dem Sturm atmet Stille. Ich atme das Aroma feuchter Erde und sterbender Blüten. Aus dem Vergehen entsteht neues Leben.

Mein Herz wehrt sich dagegen dich gehen zu lassen. Doch nur aus Abschied kann wiedersehen werden.

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