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Archive for the ‘Texte aus dem Leben’ Category

Der Besuch in Bredevoort war längst überfällig. Seitdem ich durch einen Freund davon hörte, ging es mir nicht mehr aus dem Kopf. Eine ganze Stadt voll Bücher!

boekenstad

In meiner Fantasie sah ich mich, wie in der Erzählung von Walter Moers „Die Stadt der träumenden Bücher“, knietief durch ein Büchermeer wandern. Von dem englischen Gegenstück „Hay-on-Wye“ hatte ich gehört und war fasziniert. Nun war der Traum von einer Stadt der Bücher in erreichbare Nähe gerückt.

Am Ostersamstag machte ich mich endlich auf den Weg und mein erster Eindruck von Bredevoort: verschlafen. An einem Ostersamstag, wo im größeren Winterswijk Markttag ist und die Läden zum Einkaufen einladen, indes nicht verwunderlich.

Dorfstraße Bredevoort

Mir war das gerade recht. Die Stille nach der Fahrt, die frische Morgenluft und die Gelegenheit ungestört durch die gepflegten Altstadtgassen zu laufen und mir die Buchläden anzusehen, gefiel mir (gefällt mir immer sehr). Die Fahrt war so störungslos vergangen, dass bei meiner Ankunft noch kein Buchladen geöffnet hatte.

Um die Zeit zu überbrücken, gönnte ich mir eine Kaffeepause in dem gemütlichen Café/Bistro „De Heerlyckheit“ – die Herrlichkeit – und so war es. Sehr freundliches Personal, ein super Cappuccino, dazu ein Likör mit Sahnehaube und ein Gläschen Wasser für 2,60 Euro (könnten wir das in Deutschland bitte auch einführen?). Ich machte es mir gemütlich und schrieb meine ersten Eindrücke nieder.

Gegen halb elf brach ich auf und erkundete den Ort. Das erste kleine Schmankerl wurde mir direkt auf dem Marktplatz serviert. Dort steht eine Statue von Hendrikje Stoffel.

Hendrijke

Ihres Zeichens Rembrandt van Rijns Geliebte, Model und Mutter seiner unehelichen Tochter. Sie stammte aus Bredevoort und wohnte in der hübschen Gasse auf dem folgenden Foto.

Hendrijke Gasse

„Das Spiel ist verloren, Hendrikje starb. So musste ich also auch dies ertragen und sehen, wie ich mich damit abfinde. Heute Mittag haben wir sie begraben. Was damit für mich unter die Erde sank, ist gar nicht auszusprechen.“

Aus Rembrandts Tagebüchern

Auf meinem Streifzug kam ich am englischen Buchladen vorbei, der sehr distinguiert und aufgeräumt ist.

Englischer Buchladen

Ich machte einen Abstecher in die Touristeninfo. Ein sehr netter älterer Herr gab mir einen Stadtplan, erklärte mir, wo sich die Ausstellung des chinesischen Zeichenkünstlers He Jiang befand und was man sich in der Umgebung anschauen kann. Außerdem gab er mir einige Infobroschüren über die Landschaft und Sehenswürdigkeiten des Achterhoek (so etwas wie die Wetterau für die Bad Nauheimer) in Gelderland (so etwas wie Hessen für die Deutschen).

Weite

Dabei sind die Sehenswürdigkeiten direkt vor meiner Nase. Das Wort Sehenswürdigkeit setzt sich aus Sehen und Würdigkeit zusammen und in Bredevoort gibt es diese Kleinodien an jeder Ecke zu bestaunen. Ob es das Fenster eines Antiquitätenladens ist, in dem es kleine skurrile Ausstellungsstücke zu betrachten gibt, die liebevoll dekorierten Eckchen und Vorgärten oder die vielen Fenster mit Schmuckstückchen. Wer die Augen offenhält wird mit verschwenderischen Aus- und Einblicken belohnt.

de hoek II

Ausblick II

Ich wusste von der Internetseite Bredevoorts Bredevoort Bücherstadt , dass es auch einen deutschen Buchladen gibt und natürlich war ich gespannt, was für Bücher ein deutscher Buchladen in den Niederlanden verkauft und machte mich auf die Suche. Dabei kam ich an vielen kleinen und größeren Buchantiquariaten vorbei. Außerdem an zahlreichen Bücherregalen, die vor den Läden und auch vor privaten Häusern aufgestellt sind.

Bücherregal 1

Bücherregale IV

Ein Buch kostet zwischen einem und zwei Euro. An den Regalen sind Hinweise angebracht und ein Verweis, wo das Geld einzuwerfen ist. Es lohnt sich also Kleingeld einzustecken, um für etwaige Schatzfunde gerüstet zu sein. Denn auch zwischen den niederländischen Büchern lassen sich deutschsprachige Bücher finden. Wie meine beiden hübschen Ausgaben von Wieland zeigen.

Nicht weit von der Touristeninformation stieß ich in der Landstraat 13 auf den deutschen Buchladen. Der Besitzer, Herr Heeke, war lud gerade Bücher aus. Ich stöberte in den Regalen vor dem Haus und erstand ein Exemplar von „Die blaue Blume“, ein Roman von Penelope Fitzgerald, nachdem Herr Heeke den Laden geöffnet hatte. In seinem Antiquariat konnte ich viele antike Bücher bestaunen, und ich meine wirklich antik (!). Außerdem durfte ich ein Buch anfassen und hineinschauen, das über fünfhundert Jahre alt ist. Dafür braucht man im Allgemeinen weiße Handschuhe und eine extra Genehmigung.

Herr Heeke erzählte mir, dass er seit den Anfängen des Bücherdorfes im Jahr 1993 dabei ist. Er suchte schon länger nach einer Gelegenheit etwas Ähnliches auf die Beine zu stellen, wie die Einwohner von Hay-on-Wye. Als er hörte, dass die Bredevoorter vorhatten eine Bücherstadt zu gründen, war für ihn klar, dass ist die Chance. Mit einigen Kollegen aus Bredevoort verfasste er ein Buch über das Dorf der träumenden Bücher, unter dem Titel: Die Praktikantin, Le Bookinist & De Boekenstadt.

Nach unserem Plausch ging ich zum Restaurant, Hotel Bertram zurück, das sich am Marktplatz befindet. Die nette Besitzerin führte mich in das Gästehaus in der Seitengasse.

Gästehaus Bertram

Ein schönes, sauberes, gemütliches Zimmer wartete auf mich. Das wurde am Sonntag noch durch ein tolles Frühstück getoppt. Der Innenraum der Gaststätte ist im Stil einer mittelalterlichen Schenke gehalten. Mit rustikalen Tischen, Bänken, einem Kamin, Butzenfenstern und dicken Deckenbalken. Die Chefin erzählte mir, dass das Haus 1704 erbaut und 1994 renoviert wurde.

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Sonntag

Der Wetterbericht hatte drei Tage schlechtes Wetter angesagt. Regen, Schnee, Hagel usw. Tatsächlich war es sonnig, mit einigen Wolken und wunderschön. Bis auf den Sonntagmorgen. Der Himmel grau und es nieselte. Genau der richtige Zeitpunkt die Villa Mondrian in Winterswijk zu besuchen und nachzuholen, was ich bei meinem ersten Besuch verpasste. Nach einem super leckeren Frühstück, mit allem drum und dran, einschließlich frisch gepresstem O-Saft und Ei, machte ich mich auf den Weg ins benachbarte Winterswijk (circa 10 Kilometer).

Mondrian lebte ab dem Jahr 1880 bis ca. 1892 in dem hübschen Städtchen, in der Zonnebrink 4, als er achtjährig mit seiner Familie dorthin übersiedelte, da sein Vater Piet Mondriaan Senior, dort als Lehrer arbeitete. Bis zum Jahr 1901 kehrte er immer wieder dorthin zurück, um zu arbeiten.

Um der Wahrheit die Ehre zu geben, bin ich, was die modernen Meister angeht eher skeptisch. So wie ich bei Büchern den Klassikern zu neige, so bevorzuge ich in der Malerei die gegenständlichen Werke. Allerdings, wenn sich das Mondrian Museum direkt in Reichweite befindet, dann sollte man es auch besuchen und einfach sehen, was kommt. Augen auf, neugierig sein und sich inspirieren lassen.

Das Museum besteht aus dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Mondriaan und einem Anbau, der es mit dem Eckhaus verbindet.

An der Kasse wurde ich von einer sehr freundlichen Dame begrüßt, die mir den Audio-Guide einstellte und erklärte. Sie machte mich darauf aufmerksam, dass mit der Eintrittskarte (9 Euro) ein Kaffee/Tee im gemütlichen Cafe eingenommen werden kann.

Wenn wir an Mondrian denken, dann fallen uns meistens blaue, gelbe, rote Quadrate, schwarze Linien und weißer Untergrund ein. Bei meinem Eintritt in den ersten Saal des Museums, war es das, was ich erwartete und wurde zu meiner Freude enttäuscht. Das erste Bild, das mir sofort ins Auge fiel war eine Wandtafel mit dem Spruchband „Dein Wort ist Wahrheit“. Es wurde von Mondriaan Senior entworfen und von Piet gemalt.

Vater Mondriaan war ein sehr guter Zeichner und Lithograf (einige seiner Arbeiten sind ausgestellt). Das Bild „Dein Wort…“ ist voller Symbole und Zeichen, wie es bei den alten Meistern üblich war. Kannte man sich aus, konnten die Bilder, wie Bücher gelesen werden. (Sanduhr – Zeit, Flamme – Liebe, Taube – Frieden, usw.) Teilweise gab es zu den Lithografien kleine Hefte in denen die verschiedenen Symbole erklärt wurden, damit der Betrachter das Bild lesen konnte.

Daneben wurden Bilder gezeigt, die Mondrians malerischen Werdegang zeigen. So Kopien alter Meister, zu Übungszwecken. Die Kopien durften dabei nie ganz den Originalen entsprechen. Sie mussten sich in den Formaten und in gewissen Details unterscheiden, damit man sie auseinanderhalten konnte.

Unter anderem zeigt die Villa Mondrian auch Gemälde seiner Malerkollegen, Theo van Doesburg, Vilmos Huszar usw., die sich mit weiteren Künstlern zu der Gruppe „De Stijl“ zusammenschlossen. Die Mitglieder bekannten sich zu einer geometrisch-abstrakten, „asketischen“ Darstellungsform in Kunst und Architektur. Sie wollten die naturalistischen Formen komplett in Farben und geometrische Muster auflösen. Dazu gibt es verschiedene Beispiele in Mondrians Arbeiten, die die fortlaufende Wandlung eines Sujets in Auflösung der Geometrik zeigen.

In einem Raum sind Bilder von Frits Mondriaan ausgestellt. Onkel Frits, der Bruder des Vaters, war Landschaftsmaler. Er nahm den jungen Piet mit in die Natur, um zu malen. Onkel Frits Bilder gefallen mir übrigens sehr gut.

Ein Bild von Mondrian, das mir in der Ausstellung sehr gefiel, war eine Weide, gelegen an einem Fluss, mit alten knorrigen Bäumen und grasenden Kühen.

Desweiteren gibt es Filme über Mondrians Leben, Werdegang und später die Zusammenarbeit mit Cornelis Bruynzeel, der Möbel herstellte. Außerdem ist in diesem Jahr eine wechselnde Reihe niederländischer Designer ausgestellt, die das moderne Dutch Design zeigen.

Mondrian sagte: „Ich habe kein Interesse an Gemälden, sondern an Entdeckungen.“ Daneben liebte er Musik, besonders Jazz, tanzte sehr gerne und liebte die Damen. Es gibt sogar ein Quartett mit 52 Damen, die in Mondrians Leben eine Rolle spielten.

In einem Raum wurde sein Arbeitszimmer gezeigt. Die Wände und Möbel waren weiß, bis auf verschiedene farbige Vierecke an den Wänden, die nach Belieben verändert werden konnten. Auf seinem Tisch lagen die verschiedenen Komponenten (farbige Vierecke) für seine Bilder, die er dann auf weißem Untergrund montierte.

Die Informationen waren vielfältig und für einen Mondrian Neuling ausgesprochen spannend und inspirierend. Tatsächlich hat mir die Ausstellung verdeutlicht wie Mondrian zu seiner Sicht der Dinge gekommen ist, wie sich seine Malerei entwickelte und auch in Ansätzen, was für ein Mensch er war. Ich kann das Museum unbedingt empfehlen und werde es auf jeden Fall wieder besuchen.

Nach meinem Besuch im Museum bin ich „durch die Gegend gefahren“. Und das Achterhoek hat eine Menge davon. Hübsche Dörfchen, Höfe, Wäldchen und Bäche, Wiesen, und einen endlosen Himmel.

Wiesen II

Zurück in Bredevoort, machte ich einen Spaziergang durch den Ort, den Park an der großen Gracht entlang, die sich in mittelalterlichen Zeiten um die Stadtmauer zog. Die ersten Grachten wurden um 1100 in Bredevoort ausgehoben. Leider ist davon nur noch eine große Gracht und eine kleine (ziemlich klein) vorhanden.  Im September findet dort das Lichterfest statt.

Ich gab mich den Betrachtungen des Wassers und der Wolken hin und genoss die Stille, wenn Bäume Geschichten erzählen und die Spatzen Neuigkeiten von den Dächern pfeifen.

Auf dem Rückweg zu meinem Zimmer kam ich am „De Zwaan“ vorbei.

Der Schwan II

Ein Musik-Cafe mit langen Regalen antiquarischer Bücher. So eine Besonderheit konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Ich machte es mir an einem der Tische gemütlich und zückte mein Schreibzeug. Der Kaffee war gut und der Besitzer sehr freundlich.

Ich bedauere außerordentlich, dass ich nur zwei Tage zur Verfügung hatte, auch wenn die Niederlande jedes Mal eine Erholung für mich sind, reicht es einfach nicht aus, um weiter einzutauchen und komplett abzuschalten.

Aus welchem Grund auch immer, aber sobald ich die deutsche Grenze nach den Niederlanden übertrete, hab ich das Empfinden die Zeit schaltet um. Es ist ein tiefes Durchatmen, das alles erfasst. Mag es an der Weite des Himmels liegen, den Gedanken an das nahe Meer, dem unnachahmlichen Licht, das den besonderen Reiz der niederländischen Maler ausmacht oder auch dem freundlichen, entspannten Wesen seiner Einwohner. Sicher von allem etwas.

Selbst Mondrian kehrte frustriert aus Spanien zurück. Es war nicht das Licht seiner Heimat und er konnte dort nicht malen. Vielleicht ähnlich wie van Gogh, der mit der gleißenden Sonne Frankreichs seine Mühe hatte.

Ich verstehe Mondrian nur zu gut. Das Grün der Wälder und Wiesen im Zusammenspiel mit dem unendlich weiten Himmel und den Wolken ist besonders.

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zee en wolkjes VIII

Das ist nicht für jeden Menschen geeignet. In den Niederlanden gibt es viele Orte an denen es so „still“ ist, dass einen die Gedanken regelrecht anschreien. Man kann sie nicht überhören und mit nichts übertönen.

Wir sind nur ein Hauch. Im Vergleich zur Ewigkeit. Weniger als ein Blatt im Wind. Zerbrechlich wie Strohhalme. Am Ende sind wir gegangen, ehe wir richtig angekommen sind. Wenn wir erkannt haben, dass wir nichts wissen, ist es vorbei. Doch das Land bleibt ewig, das wusste schon Scarlett O`Hara. Wenn wir lange vergessen sind, wachsen die Bäume weiter, fliegen die Vögel über Wiesen und Wälder, grasen die Kühe auf den Weiden, blühen die Blumen. Es zählt nur dieser Moment, denn was im nächsten kommt wissen wir nicht.

Und so packte ich früh am Montag meine Tasche, frühstückte im Restaurant und machte mich bereit nach Hause zu fahren, doch nicht ohne den Händlern beim Auspacken ihrer Bücherkisten für den Bücherflohmarkt auf dem Marktplatz zuzusehen, auf dem am Tag vorher die Stände aufgebaut worden waren und noch ein Buch zu erstehen. Schätzchen fallen einem meistens unerwartet in die Hände.

Büchermarkt II

Für die, die Lust gekommen haben Bredevoort einen Besuch abzustatten, hier weitere Termine für den großen Büchermarkt 2017:

Internationaler Büchermarkt, Pfingstmontag, 5. Juni, 10 – 17 Uhr

Büchermarkt für Privatleute, Samstag, 8. Juli, 10 – 17 Uhr

Internationaler Büchermarkt, Samstag, 29. August, 10 – 17 Uhr

Die Buchläden in Bredevoort haben vorzugsweise am Wochenende von 11 – 17 Uhr auf und am Nachmittag. Ein Besuch in der Stadt der träumenden Bücher lohnt sich auf jeden Fall und sei es, um einen Kaffee zu trinken und dazu ein Stück Apfelkuchen mit Nüssen zu essen. In Bredevoort hat man Zeit zu plauschen und zur Ruhe zu kommen. Herr Heeke schreibt in seinem Flyer so schön:

„…einfach mal reinschauen – die Eingangstür klemmt, der Holzofen brennt & de Koffie is klaar.“

PS.: Noch eine Frage in eigener Sache. Falls mir jemand sagen könnte, ob der Titel dieses Buches

Poesie

tatsächlich wörtlich zu verstehen ist? Schnelltrocknende Poesie? 

 

 

 

 

 

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Es ist wie verhext! Die ganzen Wochen lechtze ich nach Urlaub – endlich mal frei, keine festen Termine, keinen Wecker stellen, die Seele baumeln lassen und schreiben. Die Familie ist außer Haus und ich endlich mal wieder allein. Ich sitze vor dem PC, starre meine angefangenen 5 Seiten an und – – – – –

Ich habe schon Wäsche gewaschen, habe eingekauft, getankt, Geschirrspüler ein und ausgeräumt, Müll entsorgt  – – – – –

Verdammte Axt! Dabei habe ich gestern Abend noch die Überleitung für die nächste Szene für den Text geschrieben. Die letzten Wochen habe ich es geschafft fast jeden Tag einen Text oder mehr zu schreiben. Und jetzt? – – – – –

Ich habe das alles schon erlebt und wie sagen wir so schön – das ist nur eine Phase – aber eine echt blöde, blöde Phase. Ich mach mir jetzt einen Kaffee, setzt mich auf den Balkon, lass die Phase Phase sein und lese was. Wer weiß, vielleicht fallen mir heute Nacht vorm Einschlafen die nächsten Zeilen ein – – – – –

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183 Tag des gregorianischen Kalenders, 184 Tag in Schaltjahren

Wetter Bad Nauheim: strahlend blauer Himmel, 19 Grad, 6:48 Uhr

Schlagzeilen:

Nach Merkels Gutmütigkeit kommt nun der Knall
„Haben nur sie Demokratie? Wir haben auch ein Volk.“
Das US-Militär befürchtet den Verlust seiner Macht
Weltkriegspanzer in Wohnhaus gefunden
Erste Planspiele für Nothilfen beginnen
„Alle suchen jemanden, der deutsch spricht“
Ausschuss für menschliche Abgründe
Nicolas Winton stirbt mit 106 Jahren
Das Ekel-Essen des Jürgen E.

Tagestip-TV: ARTE, Once upon a time in China, 20:15 Uhr, DOKU-Tipp: ARTE, Ein Leben im Zeichen des Zen, 16:10 Uhr

Namenstag: Wiltrud

Sternzeichen: Krebs

Geburtstage:

Jacopo Sansovino, italienischer Bildhauer und Architekt
Arp Schnitger, deutscher Orgelbauer
Wenzel Bernard Ambrozy, böhmischer Historienmaler
Cesare Arici, italienischer Dichter
Piotr Michałowski, polnischer Maler
Thomas Anderson, schottischer Chemiker und Mediziner
William Henry Bragg, britischer Physiker und Nobelpreisträger
Marie Bonaparte, französische Psychoanalytikerin
Hermann Hesse, deutschsprachiger Schriftsteller und Maler, Nobelpreisträger
Waluliso, österreichischer Friedensaktivist

Jahrestage:

138 Jahrestag: Johannes Zeltner meldet sein Verfahren zur Herstellung einer rothen Ultramarinfarbe zum Patent an und erhält darauf das erste deutsche Reichspatent.
317 Jahrestag: Thomas Savery erhält ein Patent auf eine von ihm zur Verwendung in Bergwerken erfundene Dampfpumpe, einen Vorläufer der Dampfmaschine.
115 Jahrestag: Mit dem Start des LZ 1 des Grafen von Zeppelin findet am Ufer des Bodensees die erste Fahrt eines Starrluftschiffes statt.
30 Jahrestag: Zur Erforschung des Halleyschen Kometen wird die europäische Raumsonde Giotto, benannt nach Giotto di Bondone, vom Weltraumbahnhof in Kourou gestartet.
295 Jahrestag: Für das Mannheimer Schloss, die Residenz der pfälzischen Kurfürsten, wird der Grundstein gelegt.
65 Jahrestag: Im Nordwesten der japanischen Stadt Kyōto fällt in der Kinkaku-ji-Tempelanlage der aus dem Jahr 1397 stammende Goldene Pavillon der Brandstiftung eines buddhistischen Mönchs zum Opfer.

Bauernregel: Fällt Regen am Heimsuchungstag, vier Wochen er dauern mag.

Veranstaltungstipp Bad Nauheim:

Chinalack und Taubenblut. Die Farbe der Rose, Rosenmuseum Steinfurth, 11:00 bis 18:00 Uhr,

Plakatkunst des Jugendstils III, Badehaus 3 Sprudelhof, 14 bis 18 Uhr

Persönlicher Kommentar: Heute wird es heiß! Zieht euch warm an. Oder: Immer schön locker bleiben.

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178 Tag des gregorianischen Kalenders, 179 Tag in Schaltjahren

Wetter Bad Nauheim: grau, Nieselregen, 16 Grad, 6:15 Uhr

Schlagzeilen:

Wie Alexis Tsipras sich als Feigling entlarvt
Ein ruhiger Familienvater als grausamer Attentäter
Holzboot, Pferdebild, billiger Wein – oh my God!
Wir waren zu lange blind
Das weiße Haus als Villa Kunterbund
Tapententür ins Trullala
Sex für Fortgeschrittene
Schäuble ganz ohne Krawatte
Obama singt auf Trauerfeier
Tagestip-TV: RTL, Ich – Einfach unverbesserlich, 20:15 Uhr (Süß), DOKU-Tipp: ARTE, Christina Wasa, die wilde Königin, 20:15 Uhr

Namenstag: Wladyslaw

Sternzeichen: Krebs

Geburtstage:

Jean-Baptiste de Boyer, französischer Schriftsteller und Philosoph
Aloys Hirt, deutscher Archäologe
August Wilhelm Otto Niemann, deutscher Schriftsteller
Pieter van Geer, niederländischer Mathematiker
Hans Spemann, deutscher Biologe und Zoologe
Helen Keller, US-amerikanische Schriftstellerin
Alja Rachmanowa, russische Schriftstellerin
Nathan Abshire, US-amerikanischer Akkordeonspieler
Jan Burssens, belgischer Maler

Jahrestage:

142 Jahrestag: Die Brauerei Beck & Co. wird in Bremen von Lüder Rutenberg, Braumeister Heinrich Beck und dem Buchhalter Thomas May als Kaiserbrauerei Beck & May gegründet.
43 Jahrestag: Der Unterhaltungselektronik- und Automatenhersteller Atari wird von Nolan Bushnell und Ted Dabney gegründet.
96 Jahrestag: Die Comenius-Universität in Bratislava wird gegründet.
59 Jahrestag: Der Spielfilm Moby Dick von John Huston mit Gregory Peck in der Hauptrolle hat Premiere in den USA. Das Drehbuch stammt von Ray Bradbury nach dem gleichnamigen Roman von Herman Melville. Der Film ist zwar kein Erfolg an den Kinokassen, gilt aber heute als herausragendes Werk der Filmgeschichte.
6 Jahrestag: Der Herkulesturm, das Wahrzeichen der galizischen Stadt A Coruña und ältestes betriebenes Leuchtturmbauwerk, wird Bestandteil des UNESCO-Welterbes.
117 Jahrestag: Joshua Slocum vollendet als erster Einhandsegler eine Weltumrundung und trifft mit seinem Boot Spray nach über dreijähriger Reise in Newport (Rhode Island) ein.

Bauernregel: Regnet es am Siebenschläfertag, regnet es noch sieben Wochen danach.

Veranstaltungstipp Bad Nauheim: Auf den Spuren von Elvis, Stadtmarketing, 14:00 Uhr

Persönlicher Kommentar: Ich pfeife auf Bauernregeln! Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.

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177 Tag des gregorianischen Kalenders, 178 Tag in Schaltjahren

Wetter Bad Nauheim: bewölkt, schwül-warm, 26 Grad, 15:25

Schlagzeilen:

Dutzende Tote bei Terrorangriff auf Touristenhotel
Live – Attentate aus Tunesien und Frankreich
Mann bei Anschlag auf Fabrik in Frankreich enthauptet
Grundstück zu verkaufen, größer als Österreich
„Miniröcke könnten zu Missverständnissen führen
Quexit

Tagestip-TV: SAT 1, Solange du da bist, 20:15 Uhr, DOKU-Tipp: ARTE, Der Harpunenmann, 22:30 Uhr

Namenstag: Johannes, Paul

Sternzeichen: Krebs

Geburtstage:

Charles Messier, französischer Astronom
Sunthorn Pu, thailändischer Dichter
Mariana Grajales, kubanische Freiheitskämpferin der Unabhängigkeitskriege
Julius Rodenberg, deutscher Journalist und Schriftsteller
Martin Andersen Nexø, dänischer Schriftsteller
Peter Petersen, deutscher Schulreformer
Big Bill Broonzy, US-amerikanischer Musiker
Pearl S. Buck, US-amerikanische Schriftstellerin, Nobelpreisträgerin
Billy Jenkins, deutscher Kunstschütze, Lassowerfer und Greifvogeldresseur
Peter Lorre, ungarisch-US-amerikanischer Filmschauspieler, Drehbuchautor und Filmregisseur

Jahrestage:

136 Jahrestag: Ägypten verkauft seine Anteile am Sueskanal an Großbritannien.
131 Jahrestag: In Mannheim wird die Zellstofffabrik Waldhof gegründet, ein Vorläufer der Papierwerke Waldhof-Aschaffenburg.
543 Jahrestag: In Bayern wird als erste Hochschule die Universität Ingolstadt eröffnet.
131 Jahrestag: Der Franzose Henri Moissan erzeugt erstmals reines Fluor.
213 Jahrestag: Das Goethe-Theater in Bad Lauchstädt wird in Anwesenheit des Dichters eröffnet.
38 Jahrestag: Elvis Presley gibt sein letztes Konzert in Indianapolis.
38 Jahrestag: Die UN-Antifolterkonvention tritt in Kraft.

Bauernregel: Wenn nass und kalt der Juni war, verdarb er fast das ganze Jahr

Veranstaltungstipp Bad Nauheim: Gesang zwischen den Stühlen, Lyrik und Prosa, Stadtbücherei, 19:30 Uhr

Persönlicher Kommentar: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

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176. Tag des gregorianischen Kalenders, 177. Tag in Schaltjahren

Wetter Bad Nauheim: Wolken, Sonne, leichte Brise, 19 Grad, 13:09 Uhr

Schlagzeilen:

Schäuble wirft Athen Rückwärtsbewegung vor
Athens Versprechen sind doch Luftnummern
Britische Presse lästert über Gaucks Geschenk
Barack Obama lässt Zwischenruferin entfernen
„Das Schlimmste ist die Pisse im Gesicht“
Wehe dem, der mit diesem Kraut in Kontakt kommt
Ihr Wahnsinnigen
Mieser Job, mieses Leben
Das Kreuz des Südens
„Die Optik macht dich nicht zum Ehrenmann“
Mutter startet Petition#bundesjugendspieleweg

Tagestip-TV: ARTE, 1864 Liebe und Verrat in Zeiten des Krieges, 20:15 Uhr, DOKU-Tipp: ARTE, Xenius, Kryptologie auf den Spuren geheimer Codes, 17:05 Uhr

Namenstag: Dorothea, Heinrich, Wilhelm

Sternzeichen: Krebs

Geburtstag:

Georg Aemilius, deutscher Theologe und Botaniker
Johann Ludwig Ferdinand Arnoldi, deutscher Pädagoge und evangelischer Theologe
Antoni Gaudí, spanischer Architekt
Georges Courteline, französischer Schriftsteller
Heinrich Lüders, deutscher Orientalist und Indologe
Charlotte von Kirschbaum, deutsche Theologin
Wladimir Konstantinowitsch Kokkinaki, sowjetischer Testpilot
Rupert Wildt, deutsch-US-amerikanischer Astronom

Jahrestage:

85 Jahrestag: Nach Inbetriebnahme der Bahnstrecke Brig–Visp verkehrt zwischen Zermatt und St. Moritz erstmals der Glacier-Express.
337 Jahrestag: Elena Lucrezia Cornaro Piscopia erhält als weltweit erste Frau einen Doktortitel in Philosophie.
220 Jahrestag: Zur Lösung des Längenproblems, das die Schifffahrt auf See mit Längengraden hat, entsteht in Frankreich das Bureau des Longitudes.
57 Jahrestag: Die United States Air Force wählt neun Testpiloten – unter ihnen Neil Armstrong – für das Programm „Man In Space Soonest (MISS)“ aus. Es ist die erste Astronautenauswahl in der Geschichte.
109 Jahrestag: Der US-amerikanische Architekt Stanford White wird in einem Eifersuchtsanfall vom Millionär Harry Thaw auf dem Dach des zweiten Madison Square Gardens in New York City erschossen.

Bauernregel: Stich den Spargel nie mehr nach Johanni.

Veranstaltungstipp Bad Nauheim: „Von früh bis spät auf dem Bauernhof“, Vorlesestunde, Stadtbücherei 15:00 Uhr

Persönlicher Kommentar: Zündest du eine Kerze an zwei Enden an, brennt sie heller. Und: Mach nicht andere für dein Glück verantwortlich!

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169 Tag des gregorianischen Kalenders, 170 Tag in Schaltjahren

Wetter Bad Nauheim: bewölkt, Schauer, 14 Grad, 6:02 Uhr

Schlagzeilen:

Weißer erschießt mehrere Menschen in schwarzer Gemeinde
Am Ende ist ein Deal besser als die Spaltung Europas
Gauck Belächelt „Gutmenschen“ in Flüchtlingskrise
Keiner hängt sich so rein, wie die Killerplautze
Der König kommt davon
Der 10-Dollar_Schein bekommt ein weibliches Gesicht
Das große Fasten beginnt
Gut gegen Böse
Der Mann, der das Fahrzeug des Teufels löschte

Tagestip-TV: Eine Frage der Ehre, KABEL EINS, 20:15 Uhr, Doku-Tipp: Xenius, Robo sapiens, ARTE, 8:30 Uhr

Namenstag: Elisabeth

Sternzeichen: Zwilling

Geburtstag:

Anna Maria Lenngren, schwedische Schriftstellerin
Peter Nicolai Arbo, norwegischer Maler
Robert Sputh, deutscher Unternehmer, Erfinder des Bierdeckels
Hans v. Pezold, deutscher Sanitätsoffizier und Sexualpädagoge
Ernie Adams, US-amerikanischer Schauspieler
Ernst Schneider, österreichischer Erfinder
Ettore Mazzoleni, kanadischer Dirigent und Musikpädagoge

Jahrestage:

198 Jahrestag: In London wird die Waterloo Bridge vom Prinzregenten Georg offiziell eröffnet. Die von John Rennie senior konzipierte Brücke ist die längste in der Stadt.
87 Jahrestag: Der norwegische Polarforscher Roald Amundsen bricht mit einem Flugboot auf, um die mit dem Luftschiff Italia verunglückte Crew um Umberto Nobile aus der Arktis zu retten. Amundsen und seine Begleiter stürzen in der Nähe der Bäreninsel ab und kommen ums Leben.
16 Jahrestag: Tom Tykwers Lola rennt mit Franka Potente erhält acht Auszeichnungen beim Deutschen Filmpreis.
88 Jahrestag: Der Nürburgring wird im Rahmen des Eifelrennen mit einem Motorradrennen eingeweiht.

Bauernregel: Reif in der Juninacht, dem Bauern Beschwerde macht

Veranstaltungstipp Bad Nauheim: Durch die „Orte des Glaubens“, Stadtmarketing, 14:00 Uhr

Persönlicher Kommentar: Wenn man eine Kerze an zwei Enden anzündet, verbrennt sie doppelt so schnell.

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