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Archive for the ‘Aufregendes’ Category

Liebe Blogleser,

was für eine Freude! 150 Follower. Ihr Lieben, ich danke euch für das Interesse und eure Kommentare. Ich hoffe, dass ihr weiterhin an dem ein oder anderen Text euren Spaß habt.

Ganz liebe Grüße und viele aufregende Musenküsse 🙂

Eure Caroline

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Die Schreibmaschine

„Die Schreibmaschine“, Ausgabe 1/2015, erschienen im:  http://www.charlesverlag.de/schreibmaschine.html , hat das Licht der Welt erblickt. Zu meiner Freude durfte ich zwei Artikel schreiben. Ein Autoreninterview mit Eva Lirot, einer Krimiautorin aus Limburg und über die Buchhandlung meines Vertrauens, das Buchkontor Bad Nauheim und ihre Besitzerin Frau Kintler.  Weitere Themen betreffen: Den Umgang mit Kritik, Tipps zum Lesen bei Lesungen, über das „Problem“ der Druckkostenzuschuss-Verlage usw. Dazu gibt es eine Lyrik-Seite.

Für die nächste Ausgabe wird es weitere Beiträge von mir geben: ein Interview mit meiner Verlegerin vom blue panther books – Verlag und einen Artikel über: Erotisch Schreiben – sinnlich schreiben.

 

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Ab heute gibt es die neue und erste Ausgabe der Literaturzeitschrift – Die Schreibmaschine – für die ich zwei Artikel geschrieben habe. Sie wird vom Charles Verlag herausgegeben und ist als Print-Ausgabe oder PDF – Download zu erwerben.  http://www.charlesverlag.de/schreibmaschine.html

Meine Beiträge sind ein Interview mit Eva Lirot einer Autorin aus Limburg, die sich dem Krimi-Genre verschrieben hat und die ich anlässlich einer Lesung kennenlernte. Außerdem einen Artikel über das Buchkontor Bad Nauheim – Buchhandlung mit Geschichte(n). Es war toll mit diesen interessanten Menschen zu tun zu haben und von ihnen etwas über ihr Schreiben, ihre Bücher und ihre Geschichte zu erfahren.

In den nächsten Ausgaben wird es ein Interview mit meiner Verlegerin Nicola Heubach vom blue panther books-Verlag geben, http://www.blue-panther-books.de/. Es sind weitere Autoreninterviews geplant 🙂 ! Ich bin schon sehr gespannt meine eigene Ausgabe in Händen zu halten.

 

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Ich bin platt! Echt! Richtig platt! Ich habe einen Band aus erotischen Gedichten und Kurzgeschichten (und schönen Zeichnungen) zusammengestellt – „In den Tiefen meiner Lust“ – und wollte ihn bei einem bekannten Selfpublishing-Verlag veröffentlichen lassen. Gestern kam die E-Mail: Aufgrund des Inhalts werden sie das Buch nicht verlegen. Also habe ich, brav, wie ich bin, angerufen, um zu erfragen, weswegen. Sind es die Bilder oder der Text? Antwort der genervten, unfreundlichen Frau am anderen Ende: alles. Aha!

Wenn es nicht so dämlich wäre, würde ich darüber lachen. Erstens: vermutlich hat niemand überhaupt hinein geschaut (Stichwort: Schlagwortsuche). Zweitens: ich habe einen erotischen Roman geschrieben, der ganz öffentlich über einen „normalen“ Verlag zu haben ist. Drittens: ich habe noch nicht einmal richtig hingelangt *ggg* und das ist jetzt tatsächlich zweideutig zu verstehen! Also nicht, dass die Texte und Gedichte nicht erotisch wären, aber gegen den Roman … ! Ich lass das mal so stehen.

Ich weiß nicht ob ich mich ärgern oder geschmeichtelt fühlen soll?! Schließlich bin ich nicht Henry Miller(ich habe seine Bücher gelesen, da kann „Shades of Grey“ einpacken). Andererseits – und das hat doch was – ich bin ein verbotener Schriftsteller. Und das in Zeiten, in denen dir nackte Brüste, Hintern und Penise, direkt ins Gesicht springen. Eine skurrile Geschichte. Ach, übrigens: ich lache darüber!

Dann muss es eben anders gehen. Ich will die Texte und die Gedichte. Ich will sie in einem Buch! Fallen ja, liegen bleiben nein.

PS.: Ich mag Henry Miller. Soweit dazu!

P.P.S.: Wen die Wörter: Penise, Brüste und Hintern entsetzen, möge sie bitte diskret überlesen. *ggg*

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„Das Ziel eines Schriftstellers ist es, die Zivilisation davon abzuhalten, sich selbst zu zerstören.“
Albert Camus

Eine gute Absicht, allerdings ist die Frage: Wie? Die Leute, die auf den Schriftsteller „hören“ sind meistens seiner Meinung und die anderen? Entweder lesen sie den Schriftsteller nicht oder sind nicht in der Lage ihn zu verstehen – mag es intellektuell oder gegen ihren Willen sein.

Eines der großen Probleme unserer Zeit, eigentlich aller Zeiten ist, dass die Masse denen hinterher läuft, die am Lautesten schreien. Die Medien fördern dieses Phänomen nach Leibeskräften. Eine objektive Aufklärung findet selten statt, kann es vielleicht auch nicht – zeige mir den, der wirklich objektiv ist?! Chaos zieht scheinbar mehr, als Verbundenheit.

Es ist einfach sich keine eigenen Gedanken machen zu müssen oder über die Konsequenzen seiner Handlungen nachzudenken. „Dafür kann ich nichts, der … hat gesagt …“ – „Die anderen haben auch mitgemacht.“ – „Wenn ich es nicht getan hätte, dann …“ – „Ich habe nichts davon gewusst …“

Hübsche Ausreden. Dass die nichts nützen und großes Unheil anrichten, hat die Menschheit im Zweiten Weltkrieg erlebt. Nicht das einzige augenfällige Beispiel, auch heute gibt es genug davon. Der Mensch ist schnell dabei, seine Schuld, seine Nachlässigkeit, seine eigene Grausamkeit auf andere abzuschieben. Und doch trifft der Spruch auf viele Gelegenheiten zu: Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin. „Keiner, der hingeht“ fängt bei jedem Einzelnen von uns an.

Irgendwann kommt die Stunde, da jeder Rechenschaft ablegen muss. Niemand bleibt davon ausgenommen, auch wenn die meisten nicht an eine übergeordnete Instanz glauben, die über uns richtet. Früher gab es dafür den Pfaffen, der zur letzten Ölung kam. Mit etwas Öl glaubte man, die Seele vor der Hölle zu retten. Ein reichlich lächerliches Unterfangen, Gott übers Ohr hauen zu wollen. Heute glauben viele Menschen nicht mehr an Gott, schieben ihn genauso vor, wie Regierungen oder Schreihälse, die sich profilieren wollen. Wir schaffen es heute uns unsere eigene Hölle zu machen und ich frage mich, gefällt uns das?

Warum lässt Gott das zu? Die Frage müsste lauten, warum tut der Mensch einem anderen Menschen solche schrecklichen Dinge an? Gott ist nicht dafür zuständig unseren Job zu machen. Statt Freundlichkeit, Rücksicht und Toleranz, springen uns jeden Tag Mord und Totschlag an.

Hat das Leben, das Recht auf Freiheit und Gleichheit wirklich einen Wert? Wenn ja, warum all das? Es mag sein, dass sich die Menschen Gott gegenüber nicht mehr verpflichtet fühlen. Aber wir sind unseren Mitmenschen (und unserer Erde) gegenüber verpflichtet! Jedem Menschen! Egal welcher Hautfarbe, Rasse, Religion, ob gesund oder krank, Kind oder Erwachsener.

Ich bin eine unbekannte Autorin und weiß nicht, wie viel meine Worte bewirken. Aber ich wünsche uns allen ein bisschen mehr Liebe, Freundlichkeit, Verständnis und Herz. Jeden Tag in diesem Jahr!

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„Das ist ja ein Klischee (Synonym: Schablone) – Professorenfrau, jung, hat ihren „Job“ aufgegeben, fährt Cabrio und spielt Tennis!“ (So der Kommentar in einer Schreibgruppe zu einer Plotvorstellung.)
Und? Ich mag Klischees, englische Krimis auch. Warum ich sie mag? Weil man Klischees brechen kann und mit ihnen spielen – das ist der Trick! Bau eine Figur, die nach Klischee aussieht und mach etwas Besonderes draus. Spiel ein Spiel. Nutze deine Kreativität und gib dem Klischee eine besondere Note 🙂 .

Und ehrlich, wenn man sich auf der Straße umschaut, was für Klischees!Ich spar mir die Einzelheiten. Vielleicht mag ich Klischees, weil ich selbst wie eins aussehe und oft so eingeschätzt werde. Es breitet mir eine diebische Freude die Vorurteile über mich auszuhebeln. Schnell und effizient denken zu können, obwohl ich blond bin. Gut und schnell Autofahren zu können, auch wenn ich eine Frau bin. Schriftstellerin zu sein, obwohl ich keine Intellektuelle bin. Mutter von vier Kindern zu sein und nicht danach auszusehen. Erotische Geschichten zu schreiben und wie das brave Mädchen von neben an zu wirken. Auf Geld keinen übersteigerten Wert zu legen, obwohl ich aus „gutem“ Haus komme. Eins ist klar, wir können das Rad (in der Literatur) nicht neu erfinden, wir können es aber hübsch verpacken und es kreativ verwenden.

Vielleicht leben wir in einem Zeitalter der Klischees, durch die Medien und die Gesellschaft suggeriert. Einerseits wollen wir alle Individuen sein, jemand Besonderes (siehe Hollywood und Castingshows), andererseits bewegen wir uns, sobald wir geboren werden, unter genormten Bedingungen. Babys und Kleinkinder werden bei U-Untersuchungen in einem Raster, aus normal entwickelt und nicht in der Norm, eingeteilt.(Das hat sicher eine gewisse Berechtigung, aber als Mutter von vier Kindern weiß ich, dass solche Raster oft nicht stimmen.) In der Schule werden Kinder ziemlich schnell in Leistungs-Schubladen gesteckt und so geht es das ganze Leben munter weiter.

Mich wundern Klischees nicht. Z.B.: Rockstars zerlegen Hotelzimmer, wenn sie es nicht machen, fragt man sich wieso. Hollywoodstars reden bei jeder neuen Beziehung von der großen Liebe und trennen sich nach vier Monaten wieder. It-Girls haben Mini-Hunde. Maler haben Affären mit ihren Modellen, Schriftsteller sind Alkoholiker usw.

Macht euch locker! Klischee ist das, was man daraus macht oder auch nicht.

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„Ausgesetzt auf den Bergen meines Herzens.“  R.M. Rilke (Das stand auf einem Bild in der Galerie Trinkkuranlage. Das Thema war „Umgang mit dem Material“.)

Ausgesetzt auf den Bergen meines Herzens? Wie bin ich dahin gekommen? Das wüsste ich gerne. Ich kann es nicht herausfinden, obwohl ich mir nun schon seit ein paar Stunden den Kopf zerbreche. Immerzu sage ich den Satz als Mantra vor mir her und komme zu keinem Ergebnis. Einzig, dass es vor langer Zeit angefangen hat.

Sie sagte: „Glück ist nicht, was du empfindest, wenn du alles hast, was du willst. Glück ist, wenn du zufrieden bist, mit dem was du hast.“ Wohl war. Aber wie erreicht man das? Glück ist flüchtig, lässt sich nicht festhalten, nicht beschwören, liegt im Augenblick.

Worin liegt Zufriedensein und reicht das? Ich glaube es hat noch nie gereicht. Mir nicht. Menschen wollten schon immer mehr. Mehr Glück, wenn sie auch dafür Zufriedensein aufgeben müssten. Wir wollen Leidenschaft, die unser ganzes Sein beherrscht.

Ich weiß, dass Leidenschaft, Leiden schafft. Aber wenn schon Himmel, dann einer der lichterloh brennt und kein grau in grau. Wenn Anne Elliot (Jane Austen) in ihr Tagebuch schreibt: noch nie waren sich zwei Herzen so nah, dann mag das durchaus seine Berechtigung haben. Aber unter uns: Schaut euch doch Frederick Wentworth an! Oder John Thornton (Elisabeth Gaskell). Wenn sein dunkler begehrlicher Blick auf Margret Hale fällt. Mama mia, wenn der Mann das enge Halstuch und die Konventionen im Schlafzimmer ablegt, dann geht mit Sicherheit die Post ab. Mir fällt noch Edward Rochester ein (Charlotte Bronte). Ein Mann mit wirklich dunklen Leidenschaften und er gibt zu, dass er nichts ausgelassen hat. Männer wie Felsen, in denen ein Feuer brennt, mit dem man ganze Städte anzünden könnte.

Welche Frau würde dazu schon Nein sagen? Die wenigsten, denke ich. Und damit meine ich keineswegs nur ihre schönen seelenvollen Augen oder die markanten Gesichter. Dafür haben wir Frauen wohl ein extra Gen. Das Schmachtgen. Die Schriftstellerinnen damals konnten nicht offen darüber schreiben. Über alles was diesen Teil der menschlichen Beziehung anging, wurde ein Vorhang gezogen. Hundert Jahre tauchten Frauen wie Anais Nin und Benoit Groult auf, die endlich offen über ihre Leidenschaften schrieben. Etwas, das Männer schon Jahrhunderte hindurch offen auslebten und zu Papier brachten. Denken wir an Marquis de Sade, der sicher das extremste Beispiel ist. Sie schrieben über Frauen.

Ich bin froh auch über Männer schreiben zu können und nicht nur über die guten Charaktereigenschaften und das anziehende Äußere. Sondern das, was mir Spaß macht. Kein Heiligenschein. Mann pur.

Manchmal habe ich das Gefühl jemand hat mein Herz ausgesetzt in der Einöde, der wasserlosen Wüste. Es verdorrt. Ab und zu fällt mal ein Tropfen Regen darauf. Dann macht es einen Schlag, bis zum nächsten Mal und erstickt an seiner Sehnsucht.

Meine Lust frisst mich auf. Die Gier nach prickelnder Leidenschaft. Sekt statt Selters. Ich will schlaflose durchliebte Nächte. Einen festen starken Körper, der mich hält, mich auseinanderreißt und neu zusammensetzt.

Und in diesem Moment, in dem ich mein Inneres nach außen kehre, kommt mein Gewissen um die Ecke. Es hält mir sofort den ausgestreckten, drohenden Zeigefinger hin. „Darfst du das schreiben?“

Schreiben vielleicht schon, oder besser nur denken? Ach, verdammt! Warum denke ich darüber nach was die anderen denken? Was denke ich? Was will ich?

Ich bin und bleibe wohl das schwarze Schaf. Manchmal argwöhne ich, dass dies eine Ausrede ist. Andererseits lebt es sich ungeniert, wenn der Ruf erst ruiniert ist. Tja, die Gedanken sind da. Was soll ich tun? Er ist in meinem Kopf, quält mich. Stunde um Stunde. Ich kann nicht mehr klar denken, nur noch an Lust und Begehren. Als hätte jemand alle anderen Gedanken überschrieben und nur die zurückgelassen, die sich um Leidenschaft drehen.

Ich weiß nicht, ob ich mich schäme. Lust ist natürlich. Es gehört zu unserem Leben. Im Tantra ist dies eine der wichtigsten Lebensenergien. Könnten wir das nicht in unsere westlichen hektischen Leben integrieren? Ein bisschen mehr Tantra und viel weniger Stress.

Bis jetzt habe ich alles nur gedacht. Und wie immer wird es wohl dabei bleiben und ich werde meine unausgefüllten Sehnsüchte und Leidenschaften in meine Geschichten stecken müssen. Die Fragen, die sich zurecht stellen sind: was ist mit mir, der realen Person? Was ist mit meiner Seele, meinem Körper, meiner Lust? Die Antworten werde ich schuldig bleiben müssen.

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