Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Dunkelheit’

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Dunkelheit

Ich stürze Ewigkeiten weit

Mein Schrei verhallt

In unaussprechlicher Stille

 

Lieder aus uralten Zeiten

Wecken Erinnerungen verlorener Träume

Rühren an mein Herz aus Eis

Entzünden meine verwundete Seele

 

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Dunkelheit

Ich stürze Ewigkeiten weit

Flügel zerschmettert am Leben

Nichts kann mich halten

 

Lieder aus uralten Zeiten

Wecken Erinnerungen an Licht

Legen meine Seelenhaut in Flammen

Lodern auf im freien Fall

 

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Dunkelheit

Ich stürze Ewigkeiten weit

Gleißend hell durch alle Himmel

Zu den unvergänglichen Sternen

 

Lieder aus uralten Zeiten

Wecken Erinnerungen an Liebe

Vollkommen unversehrt und rein

Am Anfang aller Tage

 

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Dunkelheit

Ich stürze Ewigkeiten weit

Finde Ruhe und Geborgenheit

In deinen ausgebreiteten Armen

 

Lieder aus uralten Zeiten

Wecken Erinnerungen an Freude

Die niemals schweigt nicht ruht

Sich niemals beugt

 

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Funken Hoffnung

Aufgestiegen in die Dunkelheit

Erhellen sie die Nacht der Welt

Damit ein neues Leuchten werde

Read Full Post »

Liebe wohin gehst du

Schleichst dich leise hinaus

Löst dich auf im Alltagseinerlei

 

Strecke die Hände nach dir aus

Will dich halten

Du bist nur noch ein Hauch

 

Ich fleh dich an

Mit jeder Faser meines Herzens

Du hörst nur ein Flüstern

 

Du drehst dich nicht um

Meine Einsamkeit rührt dich nicht an

Verzweifelt ringe ich nach Luft

 

Dein Schweigen martert meine Seele

Schüttet Schmerz in meinen Körper

Der mich lähmt und hilflos macht

 

Du warst ein Teil von mir

Hieltest mich am Leben

Stilltest meinen Hunger

 

Du erfülltest mich mit Träumen

Gabst mir Hoffnung

Wo ich keine sah

 

Nun bist du vergangen

Aufgelöst im Alltagseinerlei

Geblieben ist nur Leere

 

Das Licht wird schwächer

Bald kommt die Dunkelheit

Lass meine Hände mutlos sinken

 

Liebe ist alles

Es gibt kein Morgen ohne sie

Read Full Post »

„Wir treffen uns beim Tempel des Amor“, flüsterte mir seine Lordschaft zu, „gegen zehn, dann werden die anderen schon schlafen.“

Ich nickte nur. Ein Widerspruch hätte nichts genützt. Es war jedes Mal dasselbe. Irgendwann kamen die Herren in meiner Umgebung darauf, dass ich leicht zu haben sei. Für mich das Zeichen mich so schnell wie möglich aus dem Staub zu machen.

Ich wünschte mir sehnlich, dass es einen Mann gab, der mich wollte, ohne für meine Gabe – besser meinen Fluch – anfällig zu sein. Nur weil der Elfenkönig Oberon meine Mutter mit der roten Blume des Amor berührt hatte, als sie mit mir schwanger war, haftete mir die Versuchung an, ohne dass ich etwas dagegen tun konnte.

Nach Einbruch der Dunkelheit packte ich meine wenigen Habseligkeiten und verließ das Schloss durch den Dienstboteneingang.

Read Full Post »

von Antonia Kreinz

Weite im Kopf
Im Herzen Welten
Die Füße auf der Erde
Will ich in die Wolken

Mein Unglück
unbeständig wie das Glück

Werfen möchte ich mich in diesen Wandel
Tanzen und reiten im Augenblick

Könnten doch Alle, Alleallealle
Glücklich sein!
In allen Welten, zu allen Zeiten
Jahrtausend Universen lang

Könnten dich Alle
wie Nomaden wandern,
wandernwandern
immer weiterziehen

Vogel werden
Himmel sein
Schwimmend ein Meer
frei und offen für Jeden

Aber immer gehen wir schlafen
mit Gedanken an kommende Jahre
glauben Alles, Allesallesalles sei für immer so!

Was würde mir fehlen ohne mein Leben?

Das Leben!
Alles!
Allesallesalles!

Könnten doch Alle,
sich wie Blütensamen
dem Wind anvertrauen
frei von morgen und gestern
wie Blitze in der Dunkelheit

Der Himmel in der Tasche

Read Full Post »

Mia hatte das Gefühl jemand würde ihr inwendig die Haut abziehen. Alles in ihrem Körper fühlte sich wund an. Sie hatte den Eindruck ihr Herz würde sich zu einem unbeweglichen, harten Klumpen verkleben und ihre Seele schrumpfte zu einem zerknitterten, unkenntlichen Etwas zusammen.

Es war also nur darum gegangen. Sie bedeutete ihm nichts. Er hatte sie genommen und benutzt. Das Gefühl aus ihr herausgesaugt. Darum war er ihr die ganzen Jahre ausgewichen, wenn sie ihn fragte, warum liebst du mich.

Er sagte die Worte, aber es waren nur Laute ohne Bedeutung. Mia glaubte ihm, wollte ihm glauben, nun verkehrte sich das Ganze ins Gegenteil. Dabei hatte sie sich damals geschworen, nie wieder würde sie einen Mann so sehr lieben, dass er ihr wehtun konnte. Es war ihr nicht gelungen.

Lieben konnte Mia nur ganz. Mit allem, was sie ausmachte. Sie hielt nichts zurück. Gab ihre Wünsche und Sehnsüchte preis, ihren Körper, ihre Kraft, ihre Fantasie. Nun ließ er sie zurück. Er hatte etwas Neues gefunden, das ihn nährte.

Alles in ihr begehrte auf. Übelkeit kroch durch ihren Bauch, hinauf in ihre Speiseröhre und ihren Rachen. Der Schmerz erfasste jede Zelle, jeden Gedanken. Ihr Kopf glühte und ihr Körper erzitterte unter einem Schüttelfrost.

Mia wollte nur noch schlafen, schlafen, nichts mehr denken, nichts mehr fühlen. Sie sehnte die Dunkelheit herbei, aber sie kam nicht. Wenn es kein Ende gab, stand sie wieder am Anfang. Sie wusste nicht wie, aber sie musste überleben.

Read Full Post »

Beginnt mit einem Gedicht 🙂 . Die Aufgabe für heute war: schreibe ein Gedicht über das neue Jahr. Hier ist meins:

Das neue Jahr
Glatt und weiß
Ein unbeschriebenes Blatt
Mit angesengten Rändern

Das neue Jahr
Beginnt im Nebel
Schält sich schläfrig
Aus der Dunkelheit

Das neue Jahr
365 Tage Hoffnungen
Träume, Erwartungen
Nichts ist vorüber

Das neue Jahr
Es fängt wieder an
Der gleiche Trott
Oder eine neue Spur

Es liegt allein
In unserer Hand
Das neue Jahr

Read Full Post »

Ich habe Angst vor der Nacht. Vor der Finsternis, die nicht nur meinen Körper, sondern auch mein Herz und meine Seele umfängt. Ich bin ein vom Krieg verwüstetes Land. Die Sonne mag auf- und untergehen, aber da ist nur Dunkelheit. Wenn diese Nacht zu Ende geht, wird sie vollständig sein. Nie mehr das Licht der Sonne sehen. Ewig.
Ich bin allein. Den einzigen Menschen, der mir etwas bedeutet, habe ich so sehr verletzt, dass er mich verließ. Ich weiß nicht mehr, wie viele Abscheulichkeiten und Gemeinheiten ich sagte, damit er geht. Aber schließlich tat er es. Ich habe sein Vertrauen mit Füßen getreten. Sein Blick verriet es mir. Nun ist er weit genug von mir entfernt um am Leben zu bleiben, wenn ich meine Seele verliere und den Weg der Finsternis beschreite. Ich bete darum, dass die Wunde eines Tages heilen möge. Für mich ist es zu spät.

Read Full Post »

„Ich habe Angst.“

Atemlos sehe ich auf das dunkle Tor. Schwarz, wie eine Nacht ohne Sterne und Mond, eine zähe pechartige Masse wabert in dem steinernen Torbogen hin und her. Dort hindurch will er mich zwingen?

„Ich will nicht hindurch gehen!“

„Du musst. Uns bleibt keine andere Wahl!“

William steht dicht hinter mir. Mein Herz rast.

„Wieso ich?“

„Du bist die Verbindung.“ Seine Stimme ist sanft. „Ich werde bei dir sein.“

„Du gehst mit mir?“

Ich sehe in seine dunklen undurchdringlichen Augen.

„Bis zum letzten Blutstropfen.“

„Wenn ich dir doch glauben könnte.“

„Du wirst es tun müssen. Eine andere Möglichkeit bleibt dir nicht. Ich bin die einzige Chance, die du hast.“

William der Hexer. Er war es, der mich entführte und hierher brachte. Nun sollte ich mit ihm hinüber gehen. In eine Welt, die ich nicht kannte. Voller Dunkelheit und Gefahr, um das Königreich meines Vaters vor dem Untergang zu bewahren.

„Welchen Vorteil hast du davon? In deinem Universum ist nichts umsonst.“

William packt mich am Handgelenk, zieht mich ganz nah zu sich. Die Kälte in seinem Blick lässt mich frösteln.

„Das geht dich nichts an! Willst du deinen Vater und dein Reich retten, dann komm.“

Natürlich will ich meinen Vater retten, aber die Angst schnürt mir die Kehle zu. Mein Körper ist schwer wie Blei und meine Knie geben jeden Moment nach. Zaudernd setzte ich einen Schritt vor den anderen.

„Was habe ich der Dunkelheit entgegenzusetzen?“

„Deine Liebe“, antwortet William.

Dann stehen wir vor dem Tor. Ich fühle die eisige Kälte von der anderen Seite. William hüllt uns beide in seinen wollenen Umhang. Dann zieht er mich mit einem Ruck in die schwarze Masse.

Read Full Post »

Linda rannte hinter ihm her.

„Sander! Warte!“, ihre Stimme hallte geisterhaft zwischen den Bäumen wieder.

Im Laufschritt stampfte sie über den schmalen Bohlweg. Sie musste sich konzentrieren nicht daneben zu treten. Ein falscher Schritt und sie landete ihm Sumpf. Atemlos erreichte sie die Treppe, die auf den befestigten Waldweg führte. Sander dieser Blödmann war schon soweit entfernt, dass sie ihn nur noch schemenhaft wahrnahm. Warum hatte sie sich nur auf diesen Mist eingelassen? Linda kannte die Antwort. Sander war der coolste Typ der Schule. Wenn er einen einlud, dann ging man mit. Ohne wenn und aber.

„Sander!“, rief sie zaghaft.

Linda hatte ihn endgültig aus den Augen verloren. Nicht einmal den Lichtkegel seiner Taschenlampe konnte sie erkennen. Dann hörte sie plötzlich wie ein Motor ansprang und der Wagen losfuhr. Sander hatte sie tatsächlich ausgesetzt. In dieser Wildnis. Lindas Herzschlag beschleunigte sich. Sie war eigentlich kein Angsthase, aber mitten in der Nacht in fremdem Gebiet, allein ohne Orientierung, dass war ein guter Grund um ängstlich zu sein. In der kanadischen Wildnis gab es Bären, Wölfe und andere Raubtiere. Ganz zu schweigen von Bärenfallen, Sümpfen und anderen furchteinflössenden Dingen, an die Linda jetzt lieber nicht denken wollte.

Zuerst überlegte Linda einfach dort stehen zu bleiben, wo sie gerade war und auf den Morgen zu warten. Aber nachdem ein leichter Regen einsetzte, beschloss sie weiter zu gehen. Auf dem Weg in das Naturschutzgebiet war Sander an einer kleinen Pension vorbei gefahren. Linda hatte Licht gesehen und naiv dran gedacht, dass er dort mit ihr die Nacht verbringen würde, wenn sie seine Mutprobe bestanden hätte. Jetzt war ihre einzige Chance es bis dorthin zu schaffen. Vorsichtig tastete sie sich zwischen den Bäumen entlang. Linda konnte nicht erkennen, ob sie sich noch auf dem ausgewiesenen Weg befand. Nur die Tatsache, dass der Pfad relativ eben war, bestärkte sie in ihrer Zuversicht.

Linda hatte jedes Zeitgefühl verloren. Sie bemühte sich so gerade zu gehen, wie es in der Dunkelheit möglich war. Sie wusste, dass sie an zwei riesigen Felsbrocken vorbei kam, wenn sie das Naturschutzgebiet verließ, aber bis jetzt waren sie noch nicht in Sicht. Der Wald wurde immer dichter, wo er lichter werden sollte. Linda wollte sich nicht eingestehen, dass sie den Weg verloren hatte und in die Irre ging.

Müde lehnte sie sich gegen einen dicken Baumstamm. Ihre Füße schmerzten und ihr war kalt. Der monotone Regen durchdrang inzwischen an einigen Stellen ihre dicke Daunenjacke. Zum hundertsten Mal fragte sich Linda, warum Sander ihr diesen miesen Streich spielte. Sie hatte ihm nichts getan – sich wirklich nichts zu Schulden kommen lassen. Und während sie dort stand, völlig erschöpft, fiel es ihr plötzlich ein. Susan! Sie war in Sanders Clique. Sie hatte Susan nicht beim Schummeln in der Mathe Klausur geholfen. Es war das erste Mal, dass Linda ihr etwas abschlug und das war ihr jetzt zum Verhängnis geworden.

Da ein Geräusch! Linda drückte sich enger an den Baum. Sie kauerte sich dicht an seine verknorpelten Wurzeln. Überraschend ertastete sie ein Loch, das große genug war, um sie aufzunehmen und ihr ein Versteck zu bieten. Drin war es trocken. Der Geruch von modrigem Holz stieg ihr in die Nase. Linda hörte Äste knacken, Laub rascheln und dann plötzlich eine Stille, die ihr Angst machte. Noch mehr, als sie eine Stimme hörte, die sie nur zu gut kannte.

„Wo kann das Miststück sein? Wir müssten sie längst aufgespürt haben!“

„Keine Ahnung. Ich bin mir sicher, sie ist in diese Richtung gegangen.“

„Ich dachte, du bist der große Jäger!“

„Mensch Sander halt die Klappe. Die Jagd ist doch das Spannendes an der Sache. Sie kann uns nicht entkommen. Entweder finden wir sie, oder die anderen und dann … .“

Der Sprecher ahmte das Geräusch eines Schusses nach.

„Ich hoffe, du triffst wenigstens, wenn wir sie haben.“

Sanders Stimme triefte vor Verachtung. Lena presste sich die Hand vor den Mund, um nicht aufzuschreien. Eiskalt lief es ihr den Rücken herunter. Sie drückte sich immer tiefer in das morsche Baumloch. In diesem Moment wünschte Lena sich einen hungrigen Grizzly, der sich auf die beiden jungen Männer stürzte und sie zu Gejagten machte. So gab es niemand, der ihr beistand und sie aus dieser ausweglosen Situation befreite.

Read Full Post »

Schatten in der Nacht

Wirklichkeit und Illusion zugleich

Fühlte dich eher, als dass ich dich sah

 

Nur deine Wärme, der Duft deiner Haut

Waren wahrhaftiger als jeder Wirklichkeit

Deine Hände auf meinem Körper sprachen Bände

 

Eingehüllt in die Decke der Dunkelheit und des Traums

Gaben wir uns unserem Begehren, unseren Wünschen hin

Gingen den Weg der Leidenschaft

 

Ohne Schranke, die das Licht sonst bildet

Ohne uns Grenzen aufzuerlegen

Ohne zu sehen, nur unendlichstes Gefühl

 

Dein Begehren entzündet mich

Meine Flammen vermischten sich mit deinen

Fühlte dich bis in die Tiefe meiner Seele

 

Höchste Ekstase

Tiefster Fall in die Abgründe unserer Lust

Hörte deinen heißen Atem

Hauchte meinen aus in deinen Armen

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: