Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Flamme’

Ein sehr fiktiver Briefwechsel 😉

Liebste herzige Margarete,

du glaubst nicht, wen ich heute kennen gelernt habe! Wolfgang Amadeus Mozart! Er ist der rebellischste, talentierteste und bestaussehende Mann, den ich jemals gesehen habe. Ich weiß jetzt schon, dass ich ihn anbete und ich verrate dir kein Geheimnis, wenn ich dir hier verspreche, dass ich ihm zu Willen sein werde, wann immer er mich dazu auffordert. Oh, Liebste! Du musst bald zu Besuch kommen und ihn kennenlernen. Seine Konzerte sind einzigartig, niemand kann ihm das Wasser reichen.

1000 schwesterliche Küsse,
Deine Constanze

***

Meine herzliebste Constanze,

du weißt, wie sehr mir dein Glück am Herzen liegst und ich muss sagen, dass mich dein letzter Brief in Angst und Schrecken versetzte. Ich hörte das Gerücht, und du weißt, an jedem Gerücht ist ein Körnchen Wahrheit, dass Meister Mozart zwar wegen seiner Musik, wie unser seliger Bach gefeiert wird, aber sich im allgemeinen Umgang mit Frauen, wie ein wilder Stier benimmt und wie eine Biene von Blume zu Blume fliegt. Bitte meine Liebe, habe Geduld und wahre deine Unschuld, bis du dem Richtigen begegnest! Die Erfahrung zeigt, dass Musiker unstete, untreue Gesellen sind. Tu nichts unüberlegtes, meine liebe Constanze, ich werde dich aufsuchen, sobald Mutter mich entbehren kann.

In treuer Zuneigung
Deine Margarete

***

Liebe gute Margarete,

liebste Freundin, ich zweifele nicht an deinen besten Absichten für meine Ehre. Aber wenn du ihn gesehen hättest, dann würdest du nicht anders denken als ich. Sein sprühender Witz, seine außergewöhnliche Liebenswürdigkeit und diese seelentiefen Augen. Welche Frau könnte diesen herrlichen Charaktereigenschaften wiederstehen? Ich jedenfalls konnte es nicht. Als mich der Meister nach seiner letzten Oper, sie hieß die Zauberflöte, auf die Parkbank einlud, um mir die richtigen Flötentöne beizubringen, musste ich einfach Ja sagen. Er weckte eine Flamme in mir, die zur Feuersbrunst erwachsen ist. Oh, Margarete, ich muss dir soviel mitteilen und dir einiges beichten, was mir auf dem Herzen lastet. Ich bin mir sicher, der Herr Mozart wird mein Schicksal sein.

Ich vermisse dich und deinen überlegten Geist
Deine Constanze

***

Liebe Constanze,

ich las deinen Brief mit Erschauern. Konnte ich doch kaum atmen, angesichts der Entwicklung, die du mir berichtetest. Warum hat es denn dein Herr Mozart so eilig? Hat er nicht schon genug unerfahrene Mädchen ins Unglück gestürzt? Es muss ein übernatürlicher Zauber sein, der dir den Verstand geraubt hat. Constanze, ich flehe dich an, halte an dich. Ich werde im wilden Schweinsgalopp zu dir eilen und dir beistehen, deine keusche Jungfernschaft, oder das was davon noch übrig ist, zu bewahren. Ich folge dem Überbringer dieses Briefes auf dem Fuße.

Sei meiner Freundschaft versichert,

deine Margarete

Read Full Post »

Summer flame

Sommer

Meines Lebens

Alles war verzaubert

Die Brise vom Meer

Brachte Lachen und Liebe

 

Hand in Hand

Gingen wir gemeinsam

Durch den blauen Morgen

Du warst die Flamme

Eines Sommers

Meines besonderen Sommers

 

Ich kann nicht vergessen

Mein Herz brannte lichterloh

Das wird nie enden

Es war Sommer

Sommer

Meines Leben

Der Text entstand nach K.D.Lang „Summerfling“. Ein wunderbarer Song, der mich zu einem Gedicht inspirierte. Würde ich mir den Soundtrack meines Lebens zusammenstellen, wäre das Lied auf jeden fall dabei.

Read Full Post »

Leiden eines Schriftstellers

Ich suhle mich in meiner Einsamkeit
Dünge meine Zweifel mit Finsternis
Suche die Fülle in meiner inneren Leere
Spür den endlosen Regen fallen

Schwer trägt die Erde meine Last
Immer tiefer sinke ich in den Morast
Kein Weg mehr zu erkennen
Nur endlose Straßen ohne Ziel

Tintenspuren auf Papier
Zerlaufen durch den Regen
Tausend Fragen quälen mich
Die Antworten bleib ich schuldig

Manchmal Schreien, manchmal Flüstern
Eingesperrt in meinem Kopf
Kann ich der Hölle nicht entfliehen
Trost ist nur ein Wort

Nichts hat mehr Bedeutung
Als die die ich nicht finden kann
Nicht eine Minute hab ich Ruhe
Nicht ein Traum kühlt meine Sinne

Wie lange kann die Fackel brennen
Wenn sie an beiden Seiten angesteckt
Bis der letzte Atemzug vergangen
Der letzte Gedanke vergessen ist

Jedes Wort ein Segen und ein Fluch
Zugleich und nicht desgleichen
Sind meine Drogen und mein Rausch
Stark und bitter, wie die Liebe

Es fängt nicht an
Und hört doch niemals auf
Die Flamme brennt bis zum Ende

Read Full Post »

%d Bloggern gefällt das: