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Posts Tagged ‘Folgen’

„Von allen Versprechern,

die ich je hörte,

gefällt mir am besten:

Herr XY sei

An den Folgen

Einer Verwunderung gestorben.

Ach mein dumpfes Leben.“

Rainer Malkowski, Die Herkunft der Uhr, 2004

 

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Wie befreiend es doch sein kann, zu sein, wer man ist! (Wenn wir danach streben, alles aus uns herausholen zu wollen was wir sein wollen, würde es bedeuten, dass wir nicht sind, wer wir im Moment sind. Aber das sind wir!) Nicht alles aus sich raus holen zu müssen, sondern auch der zweite, dritte oder vierte Beste zu sein. Sich ständig sagen zu lassen, du machst zu wenig aus dir, du kannst mehr, wenn du deine Schwächen überwindest, statt sich zu sagen: das was ich tue mache ich mit Herzblut und das ist gut so. Vor allem ist es entspannend und das ist es, was wichtig für mich ist. (Im Gegensatz zu der Philosophie meines Vaters!)

Ich baue meine Stärken aus, statt an meinen Schwächen herum zu experimentieren und ständig frustriert zu sein, weil ich es nicht schaffe, so gut zu sein, wie die anderen es von mir erwarten.

Es kann sehr befreiend sein etwas aufzugeben, wenn man merkt, es funktioniert nicht. Wenn man immer nur stur in eine Richtung geht, nimmt man sich die Gelegenheit eine bessere Chance zu bekommen. Denn eines ist eine unumstößliche Tatsache: Ich kann nicht alles schaffen, was ich mir in den Kopf gesetzt habe!

Egal wie einfach diese Erkenntnis ist. Sie hat mich sehr getroffen. Eine einfach Wahrheit, aber weitreichend in ihren Folgen: denn sie wird mir helfen, das Leben und das was ich habe zu genießen. Achtsam mit den Dingen um zu gehen und mich über das zu freuen, was ich habe und nicht hinter etwas her zu laufen, dass ich aus verschiedenen Gründen nicht erreichen kann.

Ich bin nicht perfekt und werde es nie sein. Nicht mehr und nicht weniger! Fakt!

Schön wenn man endlich Einsichten gewinnt, die man eigentlich längst hatte, aber auf die man sich nicht verlassen hat, weil andere einem immer einreden wollen, was man alles aus sich machen kann.

Ich will nicht mehr alles haben, alles tun und Nein sagen will ich auch, wenn mir danach ist. Ich bin kein Opfer. Auch wenn mich meine Kindheit geprägt hat, ist das kein Grund in einer Opferhaltung zu verharren. Ich kann handeln und bin für mein Leben verantwortlich. Dass lasse ich mir von keinem kaputtmachen. Punkt!

Ich fand die Erkenntnis sehr erhellend, dass die wenigsten Leute echte Süchte haben. Wenn man mit schlechten Gewohnheiten brechen will, dann sollte man etwas tun: AUFHÖREN. Wer hätte das gedacht? Wenn es nicht so ernst wäre, dann wäre es zum Lachen.

„Niemand, auch ich nicht, ist liebenswert, wenn er sich nicht liebenswert benimmt. Liebe ist etwas, das wir uns verdienen, nicht etwas, das uns zusteht. Sorgen sie sich mehr darum, wie liebenswert sie sind, als um ihren Selbstwert.“ (Da gibt’s kaum was hinzu zufügen!)

„Unsere Unfähigkeit das Leben zu genießen, prägt unsere Sicht der Dinge, der Positiven wie der Negativen. Indem wir unser Leben an dem anderer messen und damit vergleichen, statt einfach aktiv zu leben, hindern wir uns selbst am glücklichen Leben.“

„Achtsame Denker lassen sich von Regeln leiten, wohingegen sich unachtsame Denker Regeln unterwerfen.“

Ich muss heute einiges abschreiben, weil ich es nicht besser sagen kann. Ich denke, dass ich in einigen Bereichen ein unachtsamer Denker war (bin, niemand ist perfekt), weil ich mich Regeln unterworfen habe, statt mal zu überlegen, dann wäre mir viel früher ein Licht aufgegangen. Ständig glücklich sein zu müssen, was uns als das höchste Gut angepriesen wird, kann uns ganz schön in Stress versetzen. Glücksstress. Niemand ist immer glücklich! Wie auch, in dieser Welt und trotzdem kann man sein Leben genießen.

 

Der Gedanke, dass ich nicht glücklich sein muss, aber kann

Der Gedanke, dass ich meine Stärken ausbauen sollte

Der Gedanke, dass Traurigkeit ein normales Gefühl ist

Der Gedanke, dass ich kein Opfer bin, sondern Handelnder

Der Gedanke, dass ich keine Süchtige, sondern Genießende bin

Der Gedanke, dass ich nicht alles schaffen kann und nicht muss(!!!)

Der Gedanke, dass ich eine von vielen bin, die nicht den ersten Platz gemacht hat

Der Gedanke, dass ich aufgeben kann, wenn ich merke, dass ich auf dem Weg nicht weiter komme

… sind allesamt sehr beruhigend, entspannend und tragen zu meinem Seelenfrieden bei!

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