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Posts Tagged ‘Herzen’

Manche Herzen fressen – andere werden gefressen.

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Die Nacht erstrahlt in deinem Glanz

Deine Musik beglückt meine Stille

Bewegt vom Rhythmus deines Herzens

 

Ein Wort von dir geflüstert

Bringt meine Seele zum Erklingen

Wie Glas bin ich in deiner Hand

 

Die Schwingung deiner Stimme

In meine tiefste Tiefe sinkt

Entlockst mir einen reinen Ton

 

Fasst mich mit zartem Griff

Küsst meinen Rand mit weichen Lippen

Nippst süßen Wein aus meinem Kelch

 

Rühr mich an mit deinem Geist

Der mich mit Leidenschaft befeuert

Die Worte überfließen lässt

 

Rühr mich an mit deinem Körper

Der mein Begehren weckt

Der Liebe fühlbar Form verleiht

 

Rühr mich an mit deiner Seele

Die mich erkennt und hält

Ein Spiegel meiner Wünsche

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Verloren

 

Ich habe dich verloren

Kenne nicht den Grund

So viele Fragen gestellt

Du bliebst die Antwort schuldig

 

Welcher Schnitt hat uns getrennt

Die Bindung vieler Jahre zerstört

Schlimmer ist dein Schweigen

Als ein Schlag ins Gesicht

 

Kann ich es ungeschehen machen

Ich reiche dir die Hand

Du schaust mich nicht an

Dein Stolz lässt es nicht zu

 

Die Zeit verrinnt beharrlich

Der Schmerz verblasst schleppend

Die Erinnerung an dich bleibt

Ein Splitter in meinem Herzen

 

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Ohne Hoffnung auf Rückkehr gefangen
In den Untiefen eines flüchtigen Lebens
Türen schließen schneller
Als sich andere öffnen

Freunde gehen ohne Wiederkehr
Die dunklen Stunden mehren sich
Obwohl die Tage heller werden

Nichts hat Bestand
Nichts ändert sich
Am Ende des Tages Ratlosigkeit

Die Zeit rennt unerbittlich
Lässt mich hinter sich zurück
Treibt mich vor sich her

Suche meinen Platz
In der hektisch eilenden Menge
Bin ich ausgegrenzt

Kann nicht leben ohne Träume
Verloren in einem monotonen Leben
Abgegriffener Tage und Nächte

Ich suche nach Nähe
In einer sprachlosen Welt
Verletzter Seelen und blutender Herzen

Erschöpft ausgeschüttet
Drehen sich meine Gedanken
Im Kreis des tosenden Strudels

Zerbrochen in eiserner Faust der Vergangenheit
Hält mich der Augenblick zusammen
Zögert eine ungewisse Zukunft hinaus

Lohnt sich der Kampf
Hallt das Echo wieder
Vergeblich warte ich auf Antwort

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Nein, dies ist kein Thema meines 365-Tage-Projekts 🙂 . Obwohl man auch mit einer Schublade zu einer Geschichte kommen kann. Tatsächlich handelt es sich um meinen (Dark) Fantasy-Roman, der sich seit geraumer Weile in der Schublade herumdrückt und, nachdem ich mich endlich durchgerungen habe einigen Verlagen (in zweiter Runde) das Exposé zu schicken, unbedingt heraus will. Das bedeutet: noch einmal komplett Korrektur lesen, immerhin verändert sich der Blick auf den Text nach so viel Zeit und das kostet Zeit. Als Erfolgserlebnis kann ich werten, dass ich inzwischen ca 70 Seiten überarbeitet habe. Von 550. Aber was tut man nicht alles, wenn einem etwas wirklich am Herzen liegt?! Alles. Und ich muss sagen, nicht nur am Herzen liegen, auch Herzblut drin stecken. Kein schöner Satz? Macht nichts. Es ist spät und ich war heute echt fleißig. Als Belohung habe ich mir eine halbe Stunde Schreiben an meinem Mini-Krimi gegönnt und bei meinem Roman gebe ich mir wirklich sehr viel Mühe, ehrlich 😉 .

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Bis dahin hatte ich mein ganzes Leben lang nur nach Mustern gelebt, die nicht meine Muster waren. Doch nun erwachte ich aus meinem Dornröschenschlaf. Dass es einen kompletten Bruch mit den alten Gewohnheiten gab, war wohl dem Umstand geschuldet, dass mir die Zeit davonlief. Wie sagt man im Volksmund so schön: die biologische Uhr tickt.

Meine Familie ist entsetzt. Aus ihrem Blickwinkel bin ich die Mutter in der Midlife Krise. Ich höre sie lamentieren: Muss du gleich alles hinschmeißen? Du hast doch deine Freiheit, was willst du noch?

Wie viel Zeit bleibt, wenn man in die zweite Hälfte des Jahrhunderts eintritt? Die Knochen werden nicht gelenkiger, die Haut nicht glatter, der Kopf nicht agiler. Auch die Chance von einem Bus überfahren zu werden wird größer, wenn man nicht mehr so schnell laufen kann.

Ich bin einfach zu alt für mich. In meinem Herzen, meinen Gedanken und Fantasien beginnt mein Leben erst jetzt. Ich habe genauso viele Träume, vielleicht noch mehr, als in meiner Jugend, doch mein Spiegelbild macht mir keine Illusionen. Ich habe mich gut gehalten, aber das ist auch alles. Die Zeit läuft und zwar nicht mit mir, sondern gegen mich.

Eine Frau muss tun, was eine Frau tun muss – alte Zöpfe abschneiden, ihren eigenen Rhythmus finden und sich nicht mehr verbiegen. Für niemand.

Der Satz stammt aus „Er oder ich“ von Fee Zschocke.

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In einem Artikel über Schriftsteller (von Marcus Johanus) las ich gestern: „Autoren sind anders als andere Menschen. Sie sind z. B. glücklich, wenn sie mit einem Laptop auf den Knien unbeachtet in einer Ecke sitzen können – und das für Stunden.“

Ja, der schreibende Mensch ist anders, als andere Menschen und er ist es gerne. Wer einmal Blut geleckt hat und vom Schreiben infiziert wurde, ist für die „normale“ Welt verdorben. Das Ganze grenzt manchmal an eine Obsession oder sieht für andere so aus – weil sie nicht nachvollziehen können, was im Kopf eines Schriftstellers vor sich geht. Ein „normaler“ Mensch denkt: Der setzt sich hin und schreibt eben mal ein Buch.

Genau das ist es nicht. Keiner von uns setzt sich eben mal so hin und klopft ein Buch in die Tasten seines Laptops. Davon abgesehen, dass ein Schriftsteller unter einer Schreibblockade leidet, wie ein waidwundes Tier – lebt er auf, sobald „es läuft“. Wenn die Ideen aufs Papier zu fließen beginnen. Die Charaktere der Geschichte anfangen zu leben. Denn das tun sie. Ein Schriftsteller lebt mit ihnen, er unterhält sich mit ihnen, lernt sie kennen, liebt sie, hasst sie, leidet mit ihnen oder stößt ihnen ein Messer ins Herz, um danach die ganze Nacht darüber nachzugrübeln, ob er das Richtige getan hat.
Schreiben ist meine große Liebe. Sie lässt mein Herz bluten, wenn ich keine Worte finde. Sie ist mein Heilmittel. Sie sagt, was ich nicht über die Lippen bringe. Sie tröstet mich. Sie inspiriert mich. Sie regt mich an und auf. Sie macht mich stärker.

Ich begann mit dem Schreiben, um mir das Leben schön zu schreiben, weil „das da draußen“ mich frustriert hat. Doch nach den ersten Versuchen, bei denen ich heute die Hände über dem Kopf zusammenschlage, wie die meisten Schreibenden, wurde das Schreiben eine eigenständige Sache. Ich schreibe mir das Leben zwar immer noch schön, aufregend, abenteuerlich usw., aber ich schreibe, weil ich es tun muss. Kein wenn, kein aber.

In meinem Kopf bewegt sich immer eine Geschichte, alles ist Inspiration. Ich beobachte meine Umwelt, Menschen, Beziehungen … nicht mit schadenfroher Neugier, sondern weil es mich interessiert – wie funktionieren die Dinge? Was muss geschehen, damit etwas anderes passiert? Wer sagt was und was passiert dann?
Meine Freundin sagte einmal: Du hast zu allem sofort eine Geschichte. Das war das größte Kompliment, das mir ein/e andere/r Schreiber/in gemacht hat! Ich bin nicht die beste Schreiberin, da bin ich demütig – aber ich glaube, ich bin eine gute Geschichtenerzählerin und ich liebe das Schreiben. Von ganzem Herzen und voller Begeisterung. Ich versuche dem Schreiben mit jeder Zeile besser gerecht zu werden, und dazu zu lernen. Diese Liebe hat mit den Jahren nie nachgelassen, sondern ist immer größer und stärker geworden. Ein Leben ohne das Schreiben kann ich mir nicht mehr vorstellen.

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