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Posts Tagged ‘Jagen’

Es fiel in dieser Nacht, ein feiner wispernder Regen.

Und während die ganze Stadt in friedlichem Schlummer versunken da lag, machte ich mich auf den Weg ihre kleine Welt zu retten. Ich huschte über die, vom Regen glänzenden, Kopfsteinpflasterstraßen.

Als ich den Wald erreichte, war ich außer Atem. Mein Herz schlug bis zum Hals, der schwere Rucksack drückte seine Riemen in meine Schultern, und die Kleidung klebte am Körper. Ich zögerte einen Moment weiterzugehen. Es gab keine andere Möglichkeit, die Monster zu bekämpfen. Bis jetzt beschränkten sie ihre Fangquote eine Person pro Woche, das würde nicht lange so bleiben. Ich kannte ihre Spezies genau und wusste, dass sie schon bald stark genug und zahlenmäßig überlegen sein würden, um die Stadt dem Erdboden gleich zu machen.

Sie waren nicht der Grund, weswegen ich in diese gottverlassene Gegend geflohen war, doch nun holten sie mich ein. Es schien mein Fluch und meine Bestimmung zu sein, sie zu jagen.

Ich atmete tief durch, zog den versilberten Sarazendolch aus dem Halfter und ging mit gesteigerter Wachsamkeit weiter. Die plötzlich eintretenden Stille zeigte mir, dass sie wussten, dass sich ein Feind näherte.

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„Leben Sie so intensiv Sie können. Alles andere ist ein Fehler.

Was Sie im Einzelnen tun ist nicht so wichtig, solange sie nur wirklich leben. (!!!)

Was haben Sie gehabt, wenn Sie vom Leben nichts gehabt haben?

Was man verpasst hat, ist dahin.

Täuschen Sie sich nicht. Jede Zeit, von der man das Glück hat, sie noch zu erleben, ist die richtige Zeit.

Leben Sie. (!!!)“

Henry James 1903

Was für Herny James vor über 110 Jahren galt, gilt heute in diesen unruhigen Zeiten umso mehr. Wenn wir die Möglichkeit des Lebens in diesem Moment nicht nutzen, könnten wir es Morgen schon bereuen.

Es gibt diesen schönen Spruch, der uns so leicht über die Lippen geht: Man bereut am Ende seines Lebens das, was man nicht getan hat und nicht das, was man getan hat.

Der Spruch ist nicht nur schön daher gesagt, er ist wahr. Das Jagen nach Geld und Gut, der Ärger über andere Menschen, unötige Hektik nützen uns nichts. Wenn wir am Ende unseres Lebens angekommen sind, egal wann es sei, ist es sicher nicht, das Büro, an das wir uns gerne erinnern. Sondern es sind die schönen Dinge, die wir erlebt und getan haben.

Erfülle Deine kostbare Lebenszeit mit schönen Dingen. Es gibt nur einen einzigen Moment, in dem Du etwas erleben kannst: Und der ist jetzt!

Lebe, liebe, lache und genieße jede Sekunde!

„Ich will reisen so weit ich kann,

bis zur Freude in meiner Seele,

will meine Grenze weiter ziehen

und fühlen, wie ich wachse;

will leben, dasein, „sein“

und die Wahrheit in mir hören.“

Doris Warshay

 

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Sacht entsteigt die Morgenröte
Den grauen Schatten der Dämmerung
Hingegossen über den wartenden Himmel
Den beginnenden Tag mit Schönheit bestäubend
Bevor das Hetzen und Jagen der Welt
Unser Herz beschweren kann
Ein Hoffnungsschimmer der unendlichen Zeit

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Nichts wollen

Nichts wollen

Nur sein

Atmen

Sehen

Herzschlag hören

 

Kein Hetzen

Kein Jagen

Zeit

Unverplant

Frei

 

Spaziergang im Park

Geruch nach Schnee

Schreie der Gänse

Fontäne im See

Stille

 

Unendlichkeit

In Endlichkeit

Spüren

Wind auf der Haut

Glasklar

 

Herz öffnen

Augen auf

Alle Sinne geschärft

Hand in Hand

Mit dir

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