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Posts Tagged ‘Konzerte’

Ich liebe die Stille der Nacht. Das eingehüllt Sein in das sanfte Licht einer Lampe. Die Zeit verlangsamt sich auf magische Art und Weise. Die hektischen Dinge des Tages verblassen langsam und ich atme auf. Ich mache es mir in meinem kuscheligen Bett oder in meiner Sofaecke gemütlich, im Hintergrund leise Musik und lese ein Buch, lasse mich in andere Welten entführen.

Musik ist keine Stille? Für mich kann auch Musik Stille sein. Wenn ich in einem Gedankenkarussell stecke, mache ich ganz laut Musik an. Das versetzt meinen Körper in Schwingungen und ich muss mich bewegen. Ich tanze, hüpfe herum und mache die ganz große Geste – und das Karussell in meinem Kopf kommt zum Stillstand. Die unnütze Energieverschwendung meiner Synapsen fließt in das Tanzen.
Ich liebe die Stille eines Wintermorgens, wenn noch alles dunkel ist, nur die Straßenlaternen geben Licht und in ihrem Kegel tanzen dicke weiße Flocken.

Ich liebe die Stille eines Sommermorgens um halb fünf. Wenn die Vögel ihre euphorischen Konzerte abhalten und die Morgensonne begrüßen.

Ich liebe die Stille zwischen zwei Menschen, die sich in die Augen schauen. Wenn Blicke mehr bedeuten als Worte.

Stille ist so viel mehr als Abwesenheit von Geräusch. Ein Zustand, der uns in der technisierten Welt um uns herum kaum vergönnt ist. Stille kann ein innerer Zustand sein, in dem wir zur Ruhe kommen, unsere Energien aufladen. Ich brauche den Ausgleich der Stille, um in dieser lauten Zeit wieder denken und atmen zu können.

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Ein sehr fiktiver Briefwechsel 😉

Liebste herzige Margarete,

du glaubst nicht, wen ich heute kennen gelernt habe! Wolfgang Amadeus Mozart! Er ist der rebellischste, talentierteste und bestaussehende Mann, den ich jemals gesehen habe. Ich weiß jetzt schon, dass ich ihn anbete und ich verrate dir kein Geheimnis, wenn ich dir hier verspreche, dass ich ihm zu Willen sein werde, wann immer er mich dazu auffordert. Oh, Liebste! Du musst bald zu Besuch kommen und ihn kennenlernen. Seine Konzerte sind einzigartig, niemand kann ihm das Wasser reichen.

1000 schwesterliche Küsse,
Deine Constanze

***

Meine herzliebste Constanze,

du weißt, wie sehr mir dein Glück am Herzen liegst und ich muss sagen, dass mich dein letzter Brief in Angst und Schrecken versetzte. Ich hörte das Gerücht, und du weißt, an jedem Gerücht ist ein Körnchen Wahrheit, dass Meister Mozart zwar wegen seiner Musik, wie unser seliger Bach gefeiert wird, aber sich im allgemeinen Umgang mit Frauen, wie ein wilder Stier benimmt und wie eine Biene von Blume zu Blume fliegt. Bitte meine Liebe, habe Geduld und wahre deine Unschuld, bis du dem Richtigen begegnest! Die Erfahrung zeigt, dass Musiker unstete, untreue Gesellen sind. Tu nichts unüberlegtes, meine liebe Constanze, ich werde dich aufsuchen, sobald Mutter mich entbehren kann.

In treuer Zuneigung
Deine Margarete

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Liebe gute Margarete,

liebste Freundin, ich zweifele nicht an deinen besten Absichten für meine Ehre. Aber wenn du ihn gesehen hättest, dann würdest du nicht anders denken als ich. Sein sprühender Witz, seine außergewöhnliche Liebenswürdigkeit und diese seelentiefen Augen. Welche Frau könnte diesen herrlichen Charaktereigenschaften wiederstehen? Ich jedenfalls konnte es nicht. Als mich der Meister nach seiner letzten Oper, sie hieß die Zauberflöte, auf die Parkbank einlud, um mir die richtigen Flötentöne beizubringen, musste ich einfach Ja sagen. Er weckte eine Flamme in mir, die zur Feuersbrunst erwachsen ist. Oh, Margarete, ich muss dir soviel mitteilen und dir einiges beichten, was mir auf dem Herzen lastet. Ich bin mir sicher, der Herr Mozart wird mein Schicksal sein.

Ich vermisse dich und deinen überlegten Geist
Deine Constanze

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Liebe Constanze,

ich las deinen Brief mit Erschauern. Konnte ich doch kaum atmen, angesichts der Entwicklung, die du mir berichtetest. Warum hat es denn dein Herr Mozart so eilig? Hat er nicht schon genug unerfahrene Mädchen ins Unglück gestürzt? Es muss ein übernatürlicher Zauber sein, der dir den Verstand geraubt hat. Constanze, ich flehe dich an, halte an dich. Ich werde im wilden Schweinsgalopp zu dir eilen und dir beistehen, deine keusche Jungfernschaft, oder das was davon noch übrig ist, zu bewahren. Ich folge dem Überbringer dieses Briefes auf dem Fuße.

Sei meiner Freundschaft versichert,

deine Margarete

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