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Posts Tagged ‘Körper’

Das große Ungeheuer names Februar hatte mich mit Haut und Haar verschlungen. Meine Nase lief, ich hustete und prustete, wälzte mich im Fieber und spürte jeden einzelnen Knochen meines geschundenen Körpers.

„Wir müssen einen Arzt rufen, Herr“, jammerte meine Haushälterin, „sie werden sonst sterben.“

Ich schüttelte den Kopf und wurde von einem neuen Hustenanfall überfallen.

„Nein, Miss Miller“, keuchte ich, „es wird schon wieder gehen.“

Wie hätte ich der armen Frau erklären sollen, dass jeder halbwegs ausgebildete Arzt erkennen würde, dass mit mir etwas nicht stimmte. Und einen Quacksalber würde ich niemals an meinen Körper heranlassen.

 

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Er zog eine weiße Kreidelinie um ihren Körper.

„Hey, das kitzelt“, flüsterte sie und zuckte.

Er grinste breit.

„Das ist ja auch der Sinn.“

„Schnitt!“, brüllte eine tiefe Stimme, „Milner! Was machen sie da?! Sie sollen den Umriss einer Leiche aufzeichnen und kein Techtelmechtel anfangen.“

Der Regisseur hatte sich von seinem Stuhl erhoben und quälte seinen Alabasterkörper zu den beiden Schauspielern. Fred Milner erhob sich und sah seinen Chef provozierend an.

„Es ist schon eine Zumutung in diesem zweitklassigen Streifen mitzuspielen, da könnte es wenigstens etwas authentisch zu gehen.“ Er steckte die Hände demonstrativ in die Manteltaschen. „Sonst mach ich hier gar nichts mehr.“

„Sie haben einen wasserdichten Vertrag unterschrieben. Sie können sich die Regressansprüche nicht leisten, die bei einer Arbeitsverweigerung auf sie zu kommen, Milner“, knurrte der Regisseur, „und was sie denken ist mir scheißegal!“ Er wendete sich an die Crew, „weiter machen!“

Fred sah dem Koloss nach. Wir werden sehen, wer am längeren Hebel sitzt, dachte er und grinste boshaft.

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Der Doktor erwachte und hatte Angst.

Sein Herz raste, kalter Schweiß lief ihm den Rücken herunter, seine Kehle war trocken, die Zunge klebte am Gaumen. Er konnte kaum atmen. Ein Gefühl von Starre hatte von seinem Körper Besitz ergriffen, obwohl er einen unwiderstehlichen Drang verspürte wegzulaufen.

Das war es, was er den anderen sagte, wenn sie vor Gefahren oder dem, was sie dafür hielten, in helle Aufgregung gerieten und kopflos umherirrten. – Lauft, lauft, lauft.

In solchen Momenten amüsierte er sich köstlich. Die verzerrten Gesichter, die hohen verfremdeten Stimmen, ihr uneffektives Herumgestolpere befriedigten seine Sensationsgier. Manchmal führter er katastrophale Situationen absichtlich herbei, um sich an den Reaktionen zu ergötzen.

Nun fühlte er es selbst, dieses – lauf weg, lauf weg. – Es war eine innere Stimme, der er nicht zuhören wollte. Trotzdem er sie ignorierte, verschaffte sie sich aufdringlich Gehör, infiltrierte seine Gedanken und erschuff ein Gefühl, das größer war, als sein messerscharfer Verstand und sich durch jede Zelle seines Körpers und Windung seines Gehirns fraß.

Der Doktor hatte Angst. Es war das erste Mal. Doch es sollte nicht das letzte Mal sein.

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Die Nacht erstrahlt in deinem Glanz

Deine Musik beglückt meine Stille

Bewegt vom Rhythmus deines Herzens

 

Ein Wort von dir geflüstert

Bringt meine Seele zum Erklingen

Wie Glas bin ich in deiner Hand

 

Die Schwingung deiner Stimme

In meine tiefste Tiefe sinkt

Entlockst mir einen reinen Ton

 

Fasst mich mit zartem Griff

Küsst meinen Rand mit weichen Lippen

Nippst süßen Wein aus meinem Kelch

 

Rühr mich an mit deinem Geist

Der mich mit Leidenschaft befeuert

Die Worte überfließen lässt

 

Rühr mich an mit deinem Körper

Der mein Begehren weckt

Der Liebe fühlbar Form verleiht

 

Rühr mich an mit deiner Seele

Die mich erkennt und hält

Ein Spiegel meiner Wünsche

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Liebe wohin gehst du

Schleichst dich leise hinaus

Löst dich auf im Alltagseinerlei

 

Strecke die Hände nach dir aus

Will dich halten

Du bist nur noch ein Hauch

 

Ich fleh dich an

Mit jeder Faser meines Herzens

Du hörst nur ein Flüstern

 

Du drehst dich nicht um

Meine Einsamkeit rührt dich nicht an

Verzweifelt ringe ich nach Luft

 

Dein Schweigen martert meine Seele

Schüttet Schmerz in meinen Körper

Der mich lähmt und hilflos macht

 

Du warst ein Teil von mir

Hieltest mich am Leben

Stilltest meinen Hunger

 

Du erfülltest mich mit Träumen

Gabst mir Hoffnung

Wo ich keine sah

 

Nun bist du vergangen

Aufgelöst im Alltagseinerlei

Geblieben ist nur Leere

 

Das Licht wird schwächer

Bald kommt die Dunkelheit

Lass meine Hände mutlos sinken

 

Liebe ist alles

Es gibt kein Morgen ohne sie

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Kraftlos erschöpft ausgeliefert

Der Langeweile des Alltags

Trauere ich um vergangene Leidenschaft

Ungehört vertrocknen meine Tränen

 

Ich stehe im trockenen Flussbett

Nackt und bloss

Sehne das Wasser herbei

Kein Regen bringt Erlösung

 

Eisiger Wind umtost mich

Friere in der Dunkelheit

Worte klingen im Sturm

Sinken in meinen Körper

 

Gedanken regen sich

Gefühle fangen Feuer

Wasser umspült meine Füße

Mein Herz atmet auf

 

Der Fluss füllt sich

Fließt in seinem Rhythmus

Er hält mich

Trägt mich wieder

 

Füllt meinen Körper mit Schwingungen

Füllt meine Seele mit Gefühlen

Weckt Träume auf

Gibt Fantasien Farbe

 

Ich tauche hinab

Immer tiefer auf den Grund

Die Angst vergeht

Bin nicht allein

 

Höre deine Worte

Sprichst meine Sprache

Unausgesprochenes Verstehen

Deine Hand hält meine

 

Körper tanzen umeinander

Gedanken winden sich in einander

Fantasien verweben sich

Zu einer neuen Geschichte

 

Erst nur ein Flüstern

Von Mund zu Mund

Küssen uns die Musen

Und du mich?

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Das bunte Herbstlaub knisterte unter meinen Füßen. Der Park lag still und einsam vor mir. Die ersten zarten Sonnenstrahlen einer sanften Septembersonne durchdrangen den feinen Morgennebel, der über den weitläufigen Grünflächen schwebte. In den Büschen hingen Spinnennetze, übersät mit glitzernden Wassertropfen. Ich bewegte mich in einer Märchenwelt, gesponnen aus Licht und Schatten. In meinen Träumen hatte ich dieses Bild schon oft vor mir gesehen. Eine Art Déjà-vu. Unerwartet sah ich einen Schemen, an mir vorbei, über den Weg huschen. Ich erschrak und blieb abrupt stehen.

„Komm, folge mir“, hörte ich eine verführerische Stimme ganz in der Nähe flüstern.

Ich suchte die Umgebung mit den Augen ab, um die Quelle der Stimme zu ermitteln, konnte aber niemanden sehen.

„Wo bist du?“, fragte ich, „zeig dich.“

„Komm näher, dann kannst du mich sehen.“

Die wohlklingende Stimme berührte eine Saite in meinem Kopf und meinem Körper, die mein Inneres in Schwingungen versetzte.

„Komm, folge mir“, sagte sie erneut.

Für einen Moment zögerte ich, dann setzte ich mich in Bewegung. Meine Füße gingen den Weg, den mein Verstand nicht kannte. Ich betrat den feuchten Rasen, spürte die weiche Erde unter den Sohlen und drang in das Innere des Nebels vor, der meine Welt verändern sollte.

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