Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘lauschen’

Nun gut. Ich will euch erzählen, wie alles gewesen ist.

Auch wenn böse Zungen anderes verbreiten, das ist der pure Neid. Ich war dabei und nur ich weiß über alle Akteure dieses Dramas bescheid! Ihr mögt einwenden, in den Geschichtsbüchern steht es doch geschrieben. Haarklein und ausführlich. Lasst euch von mir eines besseren belehren! Nur der Augenzeuge ist der Wahrheit am nächsten. Natürlich muss man mir zugute halten, dass jeder seine eigene Sichtweise der Dinge hat, doch die, die in die ganze Sache involviert waren sind lange tot.

In Shakespeares Sommernachtstraum spricht Theseus die weisen Worte: „Wenn alle Akteure tot sind, muss niemand mehr getadelt werden.“ Und so mag es wohl sein. Mein Herr und Meister war ein kluger Mann, der seinen Finger oft auf die wunden Stellen der menschlichen Natur zu legen pflegte, was ihm mehr als einmal Ärger einbrachte. Doch ich will euch nicht länger langweilen.

Sitzt ihr alle bequem? Habt ihr euch mit einem Glas Wein versorgt? Dann lauscht der Geschichte, wie sie sich wirklich zugetragen hat, abseits von trockenen Fakten und Zahlen eines verstaubten Schulbuches.

Es begann im Jahre 1743 anno Domini, an einem stillen Herbstmorgen. Der Nebel hing wie ein Leichentuch über der sanften Landschaft. Im nachhein ein schlechtes Omen, doch davon später mehr…

Read Full Post »

Ich liege im Dunkel

Mit geschlossenen Augen

Lausche den Worten nach

Die du in mein Herz streust

 

Ich liege im Dunkel

Höre Lust in deiner Stimme

Gießt sie aus

In meine hungrige Seele

 

Ich liege im Dunkel

Fühle deine Fingerspitzen

In Ekstase tanzen

Auf meiner sehnsüchtigen Haut

 

Ich liege im Dunkel

Spür dein offensichtliches Verlangen

Tief eingeprägt vermischt

Mit meinem begierigen Körper

 

Ich liege im Dunkel

Trinke deinen Atem

Herzschlag auf Herzschlag

Im Rhythmus mit deinem

 

Ich liege im Dunkel

Komm lieb mich halt mich

Lass uns nichts versäumen

Die Nacht gehört uns

Read Full Post »

Das Leben findet draußen statt.

Ich sitze hier und warte.

Sehe zu wie die Zeit vergeht,

Die Sonne ihre Bahn ums Haus zieht.

 

Ich höre die Geräusche des Tages,

Die Hektik der Welt vor meinem Fenster.

Ich sitze hier und warte.

Allein mit meinen Träumen,

Einsam in meiner Sehnsucht.

 

Manchmal eilt jemand vorbei.

„Hallo wie geht`s –

Ich muss wieder los.“

 

Ich sitze hier und warte.

Lausche der lautlosen Zeit.

Entschwinde mit ihr,

in ihrem eigenen Takt.

 

Eine Autotür fällt zu.

Eine Frau beschwert sich.

 

Ich lebe auf einer Insel,

im Fluss des Lebens.

Es pulsiert um mich herum,

stößt zuweilen ein Seufzen aus

wird von der Strömung verschluckt.

 

Der Spatz sitzt auf dem Balkon.

Die Katze lauert ihm auf.

Atemlos, gespannt,

gesprungen und verfehlt.

 

Einsamkeit sickert in meine Tage,

pechschwarz und zäh,

kriecht sie durch jede Zelle,

windet sich in meine Gedanken,

betäubt meine Seele.

 

Höre das Brummen eines Flugzeugs,

über den Wolken.

Freiheit grenzenlos, bis zum Horizont,

in meinen endlosen Träumen.

Read Full Post »

%d Bloggern gefällt das: