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Posts Tagged ‘Mitgefühl’

… Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen
Und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein

… singt Reinhard Mey. Alle Wolken dieser Welt können nicht verschleiern, welche Schrecken sich auf unserer schönen Erde abspielen. Die Dinge, die mir „wichtig“ sind, sind dermaßen unwichtig, vor dem was in der Welt draußen passiert, dass ich mich frage, was tust du da eigentlich? Was bedeutet es Bücher zu schreiben, auf einen Verlag zu hoffen, der sie veröffentlicht? Was soll die Sorge um all die Alltäglichkeiten? Menschen sterben, Menschen hungern, Menschen leben auf verseuchtem Land.

Das Publikum interessiert sich dafür, welcher Promi (A bis Z Promi) sich trennt und mit wem zusammen ist. Schaut arroganten reichen Typen dabei zu, wie sie ihr Geld ausgeben und dummes Zeug reden. Nehmen Anteil daran, wie sich Leute in Pseudodokusoaps an hausgemachten (Drehbuch) Problemen abarbeiten. Wie kann das sein?

Wie ist es möglich das Menschen, die Brüder, Väter, Mütter, Schwestern, sind und Töchter, Söhne, Geschwister, Eltern, haben, andere Menschen umbringen? Was geht in Menschen vor die glauben, für eine Religion, Ideologie oder was auch immer, das „Recht“ zu haben, anderen Menschen das Leben zu nehmen?

Doch es ist nicht nur das Große, es fängt im Kleinen an. Wer hat wirklich Zeit zu zuhören, wenn es jemandem schlecht geht? Es wird lieber Geld verschenkt, als Zeit. Mitgefühl und Rücksicht verschwinden zusehends und sind schon fast veraltete Tugenden. Verständnis kostet Zeit, die wir nicht haben und die uns vielleicht einen Teil unserer Bequemlichkeit kostet.

Unser Planet ist so winzig geworden, wird sitzen alle im selben Boot und es ist erstaunlich mit welcher Vehemenz manche Menschen Löcher in dieses Boot schlagen, als würden sie nicht mit ihm untergehen.

Ich würde gerne über Hoffung schreiben – aber selbst die großen Schriftsteller sind sich nicht einig – ist Hoffnung unverzichtbar oder hoffen nur die Narren? Ich weiß es nicht. Ich wünsche, das trifft wohl eher zu.

Ich wünsche uns Hoffnung auf ein besseres Morgen.

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Die Tür fiel ins Schloss. Celia drehte sich zu Tom um und sah ihn ernst an.

„Ich habe Angst.“

„Wovor?“, fragte er und zog erstaunt die Augenbrauen hoch. „Du bist die mutigste Frau, die ich kenne.“

„Vor dir.“

Tom trat einen Schritt auf Celia zu. Ganz dicht stand er vor ihr. Sie fühlte seinen Atem auf ihrem Gesicht. Ihr Herz schlug schneller.

„Wieso?“

Tom legte Celia die Hand auf die Hüfte und zog sie näher zu sich. Das hatte er noch nie getan. Celia sog heftig die Luft ein. Celia wich zurück, bis sie die Wand im Rücken spürte, aber Tom ließ sie nicht entkommen. Er war beinahe zwei Meter groß, muskulös und seine Reflexe waren ihren weit überlegen.

„Fang einfach an.“

Er strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und zeichnete mit dem Zeigefinger die Linien ihres Gesichts nach. Celia erzitterte innerlich. Es kostete sie unglaubliche Selbstbeherrschung ihre Stimme im Zaum zu halten.

„Du bist anders.“

„Anders? Wenn du attraktiv, unwiderstehlich und erfolgreich meinst, das war ich schon immer“, er grinste.

„Stimmt.“

Tom beugte sich zu Celia herunter, seine Wange berührte ihre.

„Du riechst fantastisch“, flüsterte er.

„Tom. Ich wollte dir was sagen“, Celia drängte sich enger an die Wand. Tom lächelte verführerisch. „Du bist einer der besten Jäger, dass warst du immer. Vielleicht bist du jetzt noch besser, aber deine Freundlichkeit, dein Mitgefühl, die menschliche Seite an dir – wo sind sie?“

„Bedeutet dir das so viel?“

Tom hauchte Celia einen Kuss auf den Mundwinkel. Sie seufzte leise. Ihr Körper spielte verrückt. Seit sie Tom das erste Mal begegnete, träumte sie davon, dass er ihr so nah kam. Nun, da es endlich soweit war, stand Celia mit dem Rücken zur Wand und machte Small Talk, statt sich an seine breite Brust zu werfen und sich die Kleider vom Leib reißen zu lassen.

„Ja“, sagte sie leise, „du bedeutest mir etwas.“

Tom hob den Kopf und sah Celia interessiert an.

„Kannst du noch lieben?“, fragte sie.

Tränen stiegen Celia in die Augen. Tom konnte den Blick nicht von ihr wenden. Ihre Augen waren von einem tiefen Kornblumenblau, beinahe violett. Celias Lippen waren voll und rot. Toms Puls schoss nach oben. Er begehrte es sie zu küssen, ihre Zunge mit seiner zu necken, jeden Zentimeter ihres geschmeidigen Körpers zu berühren.

„Kannst du noch lieben?“, wiederholte Celia die Frage.

„Ich weiß es nicht.“ Lea hörte wie ratlos er war. „Aber ich will dich lieben – oder was immer es bedeutet mit dir Sex zu haben.“

Sie lächelte, stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte Tom einen Kuss auf den Mund.

„Ich will dich auch lieben“, flüsterte Celia, „und das würde auch einschließen Sex mit dir zu haben.

„Bist du dir sicher?“, Toms Stimme klang nervös. In seinen schönen Bernsteinaugen konnte sie die Frage lesen. „ich habe Angst dir weh zu tun. Das könnte ich mir nicht verzeihen.“

„Das ist Liebe“, sagte Lea leise.

Für einen Moment hielten sie inne, dann riss Tom Celia in seine Arme und küsste sie so intensiv, als könne ihn nur das am Leben erhalten.

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