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Posts Tagged ‘monoton’

„Es fing ganz harmlos an.“

Er sah sie mit einem schiefen Grinsen an. Ihr Gesichtsausdruck blieb ausdruckslos.

„Fängt es so nicht immer an?“, ihre Stimme klang monoton.

„Außerdem ist nichts weiter passiert. Nur ein Kuss.“ Er zuckte entschuldigend mit den Schultern. „Wirklich nur ein Kuss.“

Sie öffnete den Mund, schloss ihn aber gleich wieder. Jedes Wort wäre zu viel gewesen. Erst machte sie ihm Vorwürfe, dann redete er und redete, bis sie so müde war, dass sie aufgab wütend auf ihn zu sein. Bis zum nächsten Mal. Irgendwann musste das ein Ende haben, sie wusste nur noch nicht wann.

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Ohne Hoffnung auf Rückkehr gefangen
In den Untiefen eines flüchtigen Lebens
Türen schließen schneller
Als sich andere öffnen

Freunde gehen ohne Wiederkehr
Die dunklen Stunden mehren sich
Obwohl die Tage heller werden

Nichts hat Bestand
Nichts ändert sich
Am Ende des Tages Ratlosigkeit

Die Zeit rennt unerbittlich
Lässt mich hinter sich zurück
Treibt mich vor sich her

Suche meinen Platz
In der hektisch eilenden Menge
Bin ich ausgegrenzt

Kann nicht leben ohne Träume
Verloren in einem monotonen Leben
Abgegriffener Tage und Nächte

Ich suche nach Nähe
In einer sprachlosen Welt
Verletzter Seelen und blutender Herzen

Erschöpft ausgeschüttet
Drehen sich meine Gedanken
Im Kreis des tosenden Strudels

Zerbrochen in eiserner Faust der Vergangenheit
Hält mich der Augenblick zusammen
Zögert eine ungewisse Zukunft hinaus

Lohnt sich der Kampf
Hallt das Echo wieder
Vergeblich warte ich auf Antwort

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