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Posts Tagged ‘Party’

Eineiige Zwillinge, eine Einladung zu einer Party und eine verschlosse Tür

Sandra und Maria betrachteten sich begeistert in dem großen Flurspiegel im Foyer des Schlosses. Beide waren als Prinzessin verkleidet.

„Niemand wird uns auseinanderhalten können“, Sandra sah ihre Schwester mit einem breiten Grinsen an.

„Hauptsache wir finden unsere Prinzen“, Maria zupfte an ihrem Ausschnitt herum.

„Wenn nicht, was solls? Selbst ist die Frau“, wischte die resolute Sandra den Einwand hinweg.

Sandra nahm Marias Arm.

„Komm“, sie gingen die Treppe zum Ballsaal hinauf, „alles wird wunderbar.“

Der livrierte Diener streckte die Hand aus und Maria übergab ihm die Einladung. Er warf einen kurzen Blick darauf, nickte und ein weiterer Diener öffnete die Tür zum Saal. Sandra strahlte und zog Maria hinter sich her.

„Schau dir das an! Umwerfend.“

Auf der riesigen Tanzfläche unter gleißenden Kronleuchtern tanzten weitere Prinzen und Prinzessinnen, andere standen am Rand, stranken Champagner und redeten. Das Orchester saß auf einer Emphore und spielte Wiener Walzer.

„Ich glaube dort drüben sind sie.“

Maria deutete auf eine Gruppe junger Männer, die lachend die Köpfe zusammensteckte und ins Gespräch vertieft waren.

„Dann lass uns die Herren genauer betrachten.“

Sandra steuerte direkt auf die Gruppe zu.

„Nicht so schnell“, hielt Maria ihre Schwester zurück. „Lass es uns langsam angehen.“

„Langsam“, Sandra lachte und auf ihrem hübschen Gesichten sich zeigten sich zwei charmante Grübchen, „komm, trau dich, alles wird gut.“

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Hausarrest, Mondlicht, Musik, Schokolade

Mondlicht scheint in mein Zimmer. Ich sitze auf dem Fensterbrett und schaue hinaus in den Garten. Musik dringt durch das offene Fenster zu mir herein. Die Party ist in vollem Gange und ich habe Hausarrest. Schon seit drei Tagen. Ich komme mir vor wie Cinderella, nur dass keine gute Fee erscheinen wird und mich von meinem Leiden befreien wird. Mein Herz blutet. Das Loch lässt sich auch nicht mit Schokolade stopfen. Ich werfe die Tafel aus dem Fenster.

Er ist dort. Jean. Darum bin ich hier. Er hat um meine Hand angehalten. Aber ich bin nur die andere. Das Anhängsel, dass allen Probleme bereitet. Jean war für Samantha vorgesehen und nicht für mich. Ich versuche die Tränen herunterzuschlucken. Ich muss dieses Haus verlassen, koste es was es wolle.

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