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Posts Tagged ‘rücksichsvoll’

Der Aufstand in Ägypten eskaliert. Die „Welt“ hat Angst, dass dort ein Bürgerkrieg ausbricht. Ist er ja eigentlich schon. Den letzten Präsidenten haben sie aus dem Amt gejagt oder geschubst … und die extremistischen Islamisten sind darauf aus, dass das Ganze in die Luft fliegt. Al-Qaida steht auch schon in den Startlöchern. Sie gieren danach das letzte Streichholz in das Pulverfass zu werfen. Warum? Was tun sie ihrem Volk nur an? Das Land, die Wirtschaft, die Kultur, das Volk wird verwundet, zerstört, kaputt gemacht. Sie können ihre Mitbürger nicht von ihrem Lebensstil überzeugen, und darum stacheln sie die extremen Elemente an, um ihre Überzeugung durchzusetzen.

Aber ehrlich, geklappt hat sowas noch nie. Wird es auch nicht. In uns liegt der freie Wille und je mehr Druck ausgeübt wird, desto mehr Gegendruck wird erzeugt. Vielleicht wollen sie ihr Volk in die Vernichtung treiben und hoffen, dass am Ende nur welche ihrer eigenen Art übrig bleiben? Aber das ist im Grunde nichts Neues. Es gab und gibt viele Diktatoren, die alles ausrotten was nur im entferntestem ihrer Ideologie wiederspricht. Schlimm nur, dass sie soviel Befürworter und Helfer haben. Am Ende trägt den Verlust der einfache Mann/Frau von der Straße. Die Bonzen bauen Bunker, horten materiellen Besitz und bringen sich in Sicherheit, wenn es brenzlig wird. Und ganz groß: sie fühlen sich nicht einmal verantwortlich. Die anderen Menschen, die Umstände, der Zeitpunkt sind schuld an ihrer Misere. Traurig, dass der unwissende Pöbel nicht erkennt, wie toll sie doch sind (Ironie!).

Wie war der Spruch? „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.“ Wieso haben die Menschen so wenig Skrupel andere zu verletzen, zu vergewaltigen, zu töten … und das auch noch zu rechtfertigen. Egal um welche Ideologie es geht – Gewalt ist niemals der richtige Weg – kann es nicht sein. Wir alle haben nur ein Leben.

   Ich wünschte, die Menschen würden ihr Leben und das der anderen mehr schätzen. Es als kostbar betrachten.

   Ich wünschte, wir würden unsere Erde mehr würdigen. Wir haben nur eine.

   Ich wünschte, wir würden uns mehr bemühen Rücksicht auf andere zu nehmen.

   Ich wünschte, wir würden andere viel mehr so akzeptieren wie sie sind.

   Ich wünschte, wir würden freundlicher und höflicher miteinander umgehen.

   Ich wünschte, wir könnten offener für die Probleme anderer sein und besser Kompromisse schließen.

   Ich wünschte, wir könnten einander mehr vertrauen.

   Ich wünschte, wir könnten uns sicherer fühlen und Gewalt wäre kein Thema.

   Ich wünschte, Freiheit wäre nicht nur ein Wort.

   Ich wünschte, jeder würde mehr Verantwortung für sein Handeln übernehmen und nicht denken, er wäre allein auf der Welt. Zusammenleben beinhaltet immer auch gewisse Grenzen zu wahren und nicht wie ein Elefant im Porzellanladen darüber hinweg zu trampeln. Das gilt besonders für alle die Autorität ausüben.

Es gäbe noch vieles zu wünschen. Jeder Wunsch trifft auf ein Gegenüber und es ist utopisch anzunehmen, dass der Gesprächspartner eine ebensolche Einstellung hat – wir sind Menschen. Der Geist ist willig (oft) … was soll ich sagen? Ich bin traurig, dass so viele Menschen auf dieser wunderschönen Erde in Bedrängnis leben. Sei es Krieg, Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Unterdrückung, moderne Sklaverei … die Liste ist lang.

Es macht mich unendlich traurig, dass Familien nichts zu essen haben. Väter und Mütter nicht schlafen können, weil sie nicht wissen, woher sie das Geld für die nächste Mahlzeit nehmen sollen. Es macht mich traurig, dass es alte Menschen gibt, um die sich niemand kümmert. Es macht mich traurig das Kinder in der Schule gemobbt und Erwachsene durch Mobbing aus ihren Jobs gedrängt werden. Es macht mich traurig, dass Tiere gequält und ausgesetzt werden. Und dass wir Kinder nicht mehr als unsere Zukunft sehen. Da werden unglaubliche Gelder für militärisches Gerät (Drohnen) in den Sand gesetzt, aber in den Schulen und Kindergärten herrscht Notstand. Ebenso wie in Seniorenheimen, Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen.

Gleichzeitig wird uns in den Medien gezeigt, wie toll doch so ein Leben als Millionär ist. Dass man noch mehr feiern, noch weiter reisen, noch teureren Schmuck, noch größere Villen kaufen und noch mehr sinnlosen Freizeitbeschäftigungen nachgehen kann. Glück ist das am Ende auch nicht. Es mag sein, Geld beruhigt. Ich wäre auch froh, wenn ich nicht jeden Euro drei Mal umdrehen müsste, mir einen Urlaub leisten oder öfter mal ohne schlechtes Gewissen ein Buch kaufen könnte.

Aber wenn ich bedenke, dass ich jeden Tag genug Essen habe, mir den Luxus freier Zeit leisten kann, um zu schreiben, gesunde Kinder und endlich wieder eine Arbeit habe, auf die ich mich freue, kein Bombenalarm vor dem ich mich fürchten müsste, dann bin ich einfach dankbar und glücklich. Ich habe mehr, als viele Menschen auf dieser Erde und es schnürt mir die Kehle zu, weil ich nicht viel tun kann, um das zu ändern. Aber eins steht uns allen frei – in unserer Umgebung damit anzufangen liebevoller, freundlicher und rücksichtsvoller zu sein. Und mit diesem Gedanken, wünsche ich euch allen einen sonnigen Tag.

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