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Nur ein Kuss

Ich liege im Bett und wälze mich von einer Seite zur anderen. Durch einen winzigen, tröstenden Kuss hat John mein Herz und meinen Mund in Brand gesetzt. Der Stoff auf meiner Haut scheuert meine Seele wund.

Gott, wie sehr ich mich nach ihm sehne. Seiner Berührung, seinem Atem auf meiner Haut. Küssen, die meinen Körper bedecken. Ich kann es nicht mehr aushalten. Die Erregung ist wie ein wildes Tier in meinem Kopf. Sie schüttelt mich im Fieber meiner Gier nach Zärtlichkeiten.

Ich stehe vor seiner Tür. Lausche. Meine Hand auf der Klinke. Kein Geräusch dringt zu mir. Die Tür schwingt lautlos auf. Das Mondlicht wirft lange Schatten. John atmet ruhig, in Träumen versunken.

Mein T-Shirt, mein Slip liegen auf dem Boden. Ich gleite unter seine Decke. Haut an Haut. Schmiege mich an ihn. Meine Augen geschlossen. Rieche ich ihn. Atme ihn ein. Könnte ich das Tuch sein, das ihn bedeckt, seine Form erfasst.

Johns Atem geht schneller, unregelmäßig. Seine Hände fassen mich, geleiten, streicheln, packen. Ich werde das Wachs unter ihm. Seine Lippen tasten, kosten, schmecken meine Haut, meine Säfte. Ich möchte schreien vor Lust. Sein Mund schließt meine Lippen. Meine Brüste drängen seinen Händen entgegen. Mein Schoß öffnet sich für seinen Stoß. Ich bin gespannt bis zum Zerreißen. Sein Mund auf meinem Mund, seine Zunge im Tanz mit meiner Zunge, stößt John zu. Immer wieder, immer mehr. Schneller, wie von Sinnen peitscht er meinen Körper zur Explosion. Meine Finger krallen sich in sein festes Fleisch. Mein rasendes Herz überschlägt sich. In der Wucht unseres Orgasmus schlagen unsere Körper zusammen, wie Wellen, die am Fels zerschmettern. Meine Möse umklammert pulsierend seinen Schwanz, der wild zuckend seinen Samen sät. Wortlos miteinander verschmolzen. Nur Fühlen. Will mich in seiner Leidenschaft auflösen. Alles geben, ohne Reue. Nichts denken. Kein Morgen und kein Nein. In dieser Nacht ist alles möglich. Niemand da, der Fragen stellt. Ich will ihn so sehr, dass alle Träume in meinem brennenden Verlangen nach ihm verdunsten. Johns Lippen suchen meinen Mund.

„Ich will dich. Immer wieder.“

Sein heißer Atem streift meine Haut.

„Komm.“

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