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Posts Tagged ‘Staunen’

Der Winter, den wir sehnsüchtig erwartet hatten, brach mit ungeahnter Macht über uns herein. Flüsse und Seen überzog eine dicke Eisschicht. Schnee fiel seit Tagen und begrub die Dörfer, Städte und Wälder unter sich. Die Bäume ächzten unter der Last der weißen Pracht. Die Tiere zogen sich in ihre Höhlen zurück und drängten sich enger zusammen.

Arie stand am Fenster und starrte durch das kleine Loch, das er mühevoll in die Eisblumenschicht gerieben hatte. Wie lange es wohl noch dauert, bis ich mit Milo und Franci schlittenfahren kann, überlegte er und seufzte sehnsüchtig.

Ein leises Knacken der Holzdielen ließ ihn aufhorchen. Dann folgte ein rhythmisches Tapsen. Wie kleine Kinderfüße in schnellem Getrappel. Ich bin doch allein, alle sind ausgegangen, dachte er, und Geister gibt es nicht. Arie atmete tief durch und drehte sich langsam um. Was er sah, versetzte ihn in ungläubiges Staunen und zauberte ein Lächeln auf sein Gesicht.

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