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Posts Tagged ‘Tränenströme’

Erwachsen werden wollt ich nie

Stecke im falschen Körper

Sehnsucht nach Nimmerland

Blieb bestehen in all den Jahren

Unvergessen bist du

Peter Pan

 

Will nicht groß

Will nicht vernünftig sein

Will pure Lust und unbändigen Spaß

Nur nicht ernsthaft sein

 

Nicht die Nacht erleben

Die Schatten bringt

Den schweren Pfad mir zeigt

Den ich nicht gehen will

 

Ich erinnre mich der frühsten Nächte

Voller Geister, Nachtmahre überall

Ich ruf die Fantasiemagie

Die Kindern Macht verleiht

Die Angst besiegt

 

Nein, erwachsen werden wollt ich nie

Das Leben hat mir Lasten auferlegt

In die ich mich verstrickte

Konnte nicht mehr ungebunden sein

Freiheit war nur noch Geschichte

 

Ach, Peter Pan

Komm an mein Fenster

Verstreu ein bisschen Feenstaub

Damit ich mit dir fliegen kann

Im Licht des kühlen Mondes

Die Wunder Nimmerlands sehen

 

Nie wollt ich erwachsen werden

Das es Feen, Riesen, Zwerge, Zauberer gibt

Vergaß ich nie

Saß so oft am Fenster

Wartete auf dich

 

Ach, Peter Pan

Bist du erwachsen geworden

Hast das Fliegen verlernt

Deine Freiheit aufgegeben

Ich will`s nicht glauben

 

Wenn es so wäre

Müsste ich Tränenströme weinen

Bis ans Ende der Zeit

Ohne dich Peter Pan

Bin ich ein verlorenes Kind

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…der Junge, der nie erwachsen werden wollte. Ich wollte auch nicht erwachsen werden, aber ich wurde ohne mein Zutun aus Nimmerland verbannt und musste fortan wachsen und vernünftig werden. Meine spontane Handlungsweise und mein loses Mundwerk will ich nicht damit entschuldigen, dass ich eigentlich immer noch ein Kind bin, das ausversehen in dem Körper eines Erwachsenen feststeckt, aber ich war so lange erwachsen und vernünftig, dass ich manchmal einfach überhaupt keine Lust habe, ernsthaft zu sein. Ich will Spaß. Einfach  nur Lust und unbändigen Spaß. Tun was ich will. Fantasieren so viel und verrückt ich will – nur nicht vernünftig sein.

Die Schatten der Nacht bringen mich viel zu oft auf den schweren Pfad zurück. Einen, den ich nicht gehen will und doch gehe seit ich denken kann. Die frühsten Nächte, an die ich mich erinnere, waren voller Nachmahre vor denen ich mich durch Zauberei schützen musste. Die weiße Fantasiemagie, die den Kindern Macht verleiht, die Ängste zu besiegen und der Albträume Herr zu werden.

Nein, erwachsen werden wollte ich nie. Aber das Leben hat mir immer mehr Lasten auferlegt, die mich am Ende  erdrückt haben. Meine Fantasie unter Geröll verschüttete und die mich immer mehr verstrickte. Dabei wollte ich frei und ungebunden sein.

Ach, Peter Pan, komm an mein Fenster und gib mir etwas Feenstaub, damit ich mit dir im Licht des Mondes fliegen kann. Frei sein, wieder die Wunder von Nimmerland sehen. Man sagt, wenn Kinder erwachsen werden, dann vergessen sie, dass es Feen, Elfen, Zwerg, Kobolde, Riesen und Zauberer gibt. Aber ich, ich hab sie nicht vergessen. Habe so oft am Fenster gesessen und auf dich gewartet. Wo bist du hin Peter Pan? Du bist doch nicht der Versuchung erlegen, erwachsen zu werden? Dann müsste ich Tränenströme weinen, bis ans Ende der Zeit.

 

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