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Posts Tagged ‘warten’

Er stand nur da und wartete.

Worauf wusste Robin selbst nicht genau. Doch die Atmosphäre war auf eine Art aufgeladen, dass er annahm, dass Gleich etwas passieren musste. Die Stille um ihn herum war die Ruhe vor dem Sturm. Vor ein paar Minuten hatte er die Stimme seiner Mutter gehört, als sie das Telefongespräch entgegennahm:

„Ja, hier Müller.“

Dann war sie im Arbeitszimmer verschwunden. Das bedeutet nichts Gutes. Er stand dort und wartete gebannt auf ein Zeichen. Die Sekunden zog sich wie ein Gummiband in die Länge. Doch nichts geschah. Kein Geräusch drang durch die Tür an sein Ohr.

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Das Leben findet draußen statt.

Ich sitze hier und warte.

Sehe zu wie die Zeit vergeht,

Die Sonne ihre Bahn ums Haus zieht.

 

Ich höre die Geräusche des Tages,

Die Hektik der Welt vor meinem Fenster.

Ich sitze hier und warte.

Allein mit meinen Träumen,

Einsam in meiner Sehnsucht.

 

Manchmal eilt jemand vorbei.

„Hallo wie geht`s –

Ich muss wieder los.“

 

Ich sitze hier und warte.

Lausche der lautlosen Zeit.

Entschwinde mit ihr,

in ihrem eigenen Takt.

 

Eine Autotür fällt zu.

Eine Frau beschwert sich.

 

Ich lebe auf einer Insel,

im Fluss des Lebens.

Es pulsiert um mich herum,

stößt zuweilen ein Seufzen aus

wird von der Strömung verschluckt.

 

Der Spatz sitzt auf dem Balkon.

Die Katze lauert ihm auf.

Atemlos, gespannt,

gesprungen und verfehlt.

 

Einsamkeit sickert in meine Tage,

pechschwarz und zäh,

kriecht sie durch jede Zelle,

windet sich in meine Gedanken,

betäubt meine Seele.

 

Höre das Brummen eines Flugzeugs,

über den Wolken.

Freiheit grenzenlos, bis zum Horizont,

in meinen endlosen Träumen.

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Warten, warten, warten

Die Uhr tickt lautlos

Glas klirrt im Container

Autos rollen vorbei

Eine Tür fällt zu

Ein Hund bellt in der Ferne

 

Warten, warten, warten

Die Katze schläft auf dem Sofa

Ein Vogel zwitschert auf dem Dach

Ein Windstoß bewegt die Wäsche

Ein Windspiel klingt leise

Der Tag ist hellgrau

 

Warten, warten, warten

Lautlos Stunde um Stunde

Jeden Tag warten

Auf den nächsten Tag

Warten bis zum Ende

Alle Tage meines Lebens

 

Warten, warten, warten

Die hellgrauen Tage vergehen

Langsam löscht das Licht die Farben

Aus hellgrauen Tagen werden schwarze

Langsam löscht die Zeit das Leben

Warten, warten, warten

Bis ans Ende aller Tage

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