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Posts Tagged ‘Welt’

Die Frage ist gestellt

Ohne Worte steht sie im Raum

Ist es Illusion

Ist es Wirklichkeit

 

Zerbrech ich die Welt

Zerbricht sie mich

Fürchte das Beste

Und das Schlimmste

 

Stürzt der Himmel ein

Stürze ich in den Himmel

Rette ich meine Haut

Verbrenn ich mir die Flügel

 

Dreh ich um

Geh ich weiter

Ich drehe mich im Kreis

Stillstand gibt es nicht

 

Guter Rat ist zu teuer

Vom Leben zu wenig übrig

Zeit spielt eine Rolle

Niemand kennt das Morgen

 

Keine Götter

Nicht Schicksal oder Zufall

Lassen Würfel fallen

Die Knochen brechen

 

C`est la vie

That`s life

Asi es la vida

So spielt das Leben

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Alle Nächte der Welt konnten ihr nicht dir Ruhe geben, die sie brauchte. Das was Amara erlebte, brannte sich für immer in ihre Seele. Unterschwellig existierte es am Tag. Nachts, wenn sich die Türen zwischen Realität und Illusionen öffneten, schwappte das Böse über die Schwelle und beherrschte ihre Träume. Doch Träume sind ein merkwürdiges Medium. Manchmal sind sie wirklicher als die Realität und ihre Spuren reichen bis in sie hinein. Amara spürte es schon seit geraumer Zeit, doch an diesem Morgen sah sie zum ersten Mal, die Folgen. In der Wand ihres Schlafraumes war ein Loch im Mauerwerk, so groß wie eine Faust.

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Am Anfang waren es 36. Nun besaß ich nur noch 18. Panik ergriff mich. Der alte Mann hatte mich gewarnt. Wenn ich alle verbraucht hatte, gab es keine Rettung mehr. Ich musste sofort damit aufhören, sie zu benutzen, auch wenn ich es nicht für mich, sondern für andere tat. Meine Welt würde untergehen und ich mit ihr. Das durfte niemals geschehen. Bei dem Gedanken zog sich meine Brust zusammen und ich konnte kaum atmen. Am liebsten hätte ich geweint. Der Weg, den ich aus Stolz und falschem Ehrgeiz beschritten hatte führte nur in eine Richtung. In meinen Ohren klangen die Worte des alten Mannes:

„Überlege dir gut, wohin du deine Füße wendest! Sobald du den ersten verbraucht hast, gibt es kein Zurück.“

Es stimmte. Ich hielt es für dummes Geschwafel, aber ich musste schmerzhaft erfahren, dass er die Wahrheit gesagt hatte.

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„Unfähig sich zu ändern, versuchten sie die Welt zu ändern.“

Sagte ich, und scheiterten kläglich, dachte ich.

Im Publikum entstand eine kurze raumgreifende Stille, dann brandete mir ein Applaus entgegen, den ich nicht erwartet hatte. Alles was ich geschrieben, arrangierte und auf die Bühne brachte, alles was ich darstellte und sagte, war auf jeden einzelnen unter ihnen gemünzt. Doch sie verstanden es nicht. Erkannten nicht, dass sie sich ändern mussten, vom kleinsten zum großen hin, damit diese Welt nicht ins Chaos stürzte.

Möglicherweise hatten sie einen winzigen Blitz der Erleuchtung, im Augenblick der Stille, doch der wurde durch den frenetischen Beifall hinweggefegt.

Schon morgen würden sie alle Worte, die schrecklichen Bilder und die schönen, vergessen haben. Nichts veränderte sie. Egal, wie viel Blut die Straßen entlang rann oder wie faszinierend komplex die Wunder unserer Welt erschaffen waren. Nichts von alledem weckte sie auf. Sie waren wie tumbe Steine, die unbeweglich auf der Stelle lagen, statt wie eine emsige Koralle zu sein, die sich stetig veränderte und dem Licht entgegenwuchs.

Ich stand da und starrte in den Zuschauerraum. So würde es also enden.

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Es fiel in dieser Nacht, ein feiner wispernder Regen.

Und während die ganze Stadt in friedlichem Schlummer versunken da lag, machte ich mich auf den Weg ihre kleine Welt zu retten. Ich huschte über die, vom Regen glänzenden, Kopfsteinpflasterstraßen.

Als ich den Wald erreichte, war ich außer Atem. Mein Herz schlug bis zum Hals, der schwere Rucksack drückte seine Riemen in meine Schultern, und die Kleidung klebte am Körper. Ich zögerte einen Moment weiterzugehen. Es gab keine andere Möglichkeit, die Monster zu bekämpfen. Bis jetzt beschränkten sie ihre Fangquote eine Person pro Woche, das würde nicht lange so bleiben. Ich kannte ihre Spezies genau und wusste, dass sie schon bald stark genug und zahlenmäßig überlegen sein würden, um die Stadt dem Erdboden gleich zu machen.

Sie waren nicht der Grund, weswegen ich in diese gottverlassene Gegend geflohen war, doch nun holten sie mich ein. Es schien mein Fluch und meine Bestimmung zu sein, sie zu jagen.

Ich atmete tief durch, zog den versilberten Sarazendolch aus dem Halfter und ging mit gesteigerter Wachsamkeit weiter. Die plötzlich eintretenden Stille zeigte mir, dass sie wussten, dass sich ein Feind näherte.

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Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Dunkelheit

Ich stürze Ewigkeiten weit

Mein Schrei verhallt

In unaussprechlicher Stille

 

Lieder aus uralten Zeiten

Wecken Erinnerungen verlorener Träume

Rühren an mein Herz aus Eis

Entzünden meine verwundete Seele

 

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Dunkelheit

Ich stürze Ewigkeiten weit

Flügel zerschmettert am Leben

Nichts kann mich halten

 

Lieder aus uralten Zeiten

Wecken Erinnerungen an Licht

Legen meine Seelenhaut in Flammen

Lodern auf im freien Fall

 

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Dunkelheit

Ich stürze Ewigkeiten weit

Gleißend hell durch alle Himmel

Zu den unvergänglichen Sternen

 

Lieder aus uralten Zeiten

Wecken Erinnerungen an Liebe

Vollkommen unversehrt und rein

Am Anfang aller Tage

 

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Dunkelheit

Ich stürze Ewigkeiten weit

Finde Ruhe und Geborgenheit

In deinen ausgebreiteten Armen

 

Lieder aus uralten Zeiten

Wecken Erinnerungen an Freude

Die niemals schweigt nicht ruht

Sich niemals beugt

 

Raum ausgespannt im Nichts

Gefüllt mit Funken Hoffnung

Aufgestiegen in die Dunkelheit

Erhellen sie die Nacht der Welt

Damit ein neues Leuchten werde

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Thema: Farbe

Blau. Meine Farbe der Sehnsucht. Sehnsucht nach dem Himmel, dem Meer, der Weite. Blau mischt sich mit Gelb zu den herrlichsten Grüntönen, den Wäldern, Wiesen, Blumen und Pflanzen. Mit Rot zusammen ergeben sich die verschiedensten  Violetttöne. Die Farbe der Leidenschaft.

Ich könnte im Blau schwelgen, mich darin auflösen. Hier zu ein kleines Gedicht, das vielleicht mehr sagt, als die paar Zeilen oben.

 

Du

 

Du bist wundervollstes Meeresblau

Mal sanft mal rau

Du schmeckst herb und süß

Schwer Wein und klares Wasser

Du riechst nach Sternennacht und satter Erde

Nach frühem Morgen und Sommergewitter

Du bist die Brise auf meiner Haut

Der Funke der das Feuer entfacht

Du klingst nach „La Mer“ und Tango

Nach Wellenrauschen und Flüstern der Bäume

Du ziehst mich an mit deinem besonderen Blick

Erschütterst meine Welt mit deinem Kuss

Du kamst auf leisen Sohlen nahmst mich im Sturm

Herz über Kopf lass ich mich fallen

In deine offenen Arme

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